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Am 18.03.2017 gastierte „Die Schlagernacht des Jahres“ in Hannover. Kurz nach 18 Uhr geht es los, die TUI Arena Hannover ist nahezu ausverkauft. Moderatorin Kersin Werner begrüßt das in feierlaune eingetroffene Publikum und kündigt direkt den ersten Act des Abends an: Vicky Leandros!

Vicky Leandros kommt mit einem Potpourri aus ihrer über 50 Jahren anhaltenden Karriere. Das Publikum feiert eifrig mit bei Songs wie „Theo wir fahr’n nach Lodz“, „Ich liebe das Leben“ und vielen mehr.
Anschließend folgte Julian David, ehemaliges Mitglied der Gruppe Voxxclub, welcher versuchte mit seinen dem Publikum leider zum größten Teil noch unbekannten Titeln für Stimmung zu sorgen. Durch seine fröhliche Art und einige Coversongs schaffte er es jedoch das Publikum mit sich zu reißen und lieferte eine gute Show ab.

Nun folgten die Jungs von Fantasy und stürmten den Saal mit ihrem „weißen Boot“. Auch der „Blinde Passagier“ im Bett durfte natürlich nicht fehlen und so stohlen sie die Herzen der Fans in der manier „Bonnie & Clyde“.
Vanessa Mai sorgte nach diesen Auftritten leider für die Enttäuschung des Abends: Vollplayback. Sie erklärte sich auch direkt nach dem ersten Lied, gab zu, dass die Titel die sie singen wird gänzlich vom Band kommen würden weil ihre Stimme heute nicht mitmachen würde. Es so zu machen wäre „besser als den Auftritt abzusagen“. Das Publikum ist, wertet man den Jubel nach dieser Ansage und dem Applaus nach den Titeln aus, durchaus geteilter Meinung. Ich meine: Dann lieber Absagen und ggf. einen anderen Künster auf die Bühne lassen, denn Musik vom Band kann man auch zu Hause hören. Schade!

Das Highlight in der ersten Hälfte des Konzertes war mit Sicherheit Andrea Berg welche die komplette TUI Arena in ihren Bann zog. Ihre Hits wie „Tausendmal belogen“, „Die Gefühle haben Schweigepflicht“ oder neuere Titel wie „Ich werde lächeln wenn du gehst“ und „Diese Nacht ist jede Sünde wert“ laden zum tanzen, feiern und Spaß haben ein. Die Stimmung ist merklich sehr gelöst und der Abschluss der ersten Kinzerthälfte durchweg gelungen.

Nach der Pause eröffnete Linda Hesse dann den zweiten Teil des Abends. „Nein“ sagt sie, aber nicht das Publikum, denn es ist „Noch immer so wie immer“ und Linda Hesse stimmt das Publikum gelungen auf den weiteren Abend ein.
Achim Petry folgt und präsentiert neben eigenen Titeln auch Hits seines Vaters – und das kein bisschen schlechter als dieser. „Hölle, Hölle, Hölle“ ertönt es in der ganzen Arena – und inzwischen ist die Stimmung auch genau so aufgeheizt.

Nik. P. kommt live mit kleiner Band – als einziger Künstler des Abends wohlgemerkt! Natürlich bringt er „Einen Stern der deinen Namen trägt“ mit, welchen er einst für seine Frau schrieb. Und auch erkannte er „Ich bin geboren um dich zu lieben“. Das Publikum dankt ihm diese gänzliche Liveperformance mit tosendem Applaus.
Howard Carpendale sagt „Hello again“ mit Hits aus seiner langen Schaffensperiode. Auch er kommt nicht alleine sondern versammelt noch vier weitere Background-Sänger um sich herum. „Tür an Tür mit Alice“ wohnt er auch heute noch und das Publikum singt textsicher jeden Song mit.

„Mein Herz es brennt wenn ich dich sehe“ singt eine merklich fröhliche und ausgelassene Beatrice Egli. Man merkt ihr an, dass Schlager immer noch genau das ist was ihr Herz zum brennen bringt. Natürlich singt sie neben ihren ersten Hits auch Titel aus ihrem aktuellen Album, welches viele der Hannoveraner Fans erstaunlich gut mitsingen können.

Den Abschluss des Abends bildet Mickie Krause. Vielleicht auch ganz gut so, denn wenn dieser die Hütte abgerissen hat haben die anderen Künstler auch nichts mehr zum auftreten. Auch Mickie Krause kommt mit einem ganze neuen Titel „Mich hat ein Engel geküsst“ nach Hannover. Und die wenigen die den Titel nicht von Anfang an mitsingen konnten, die konnten dies spätestens nach dem ersten Refrain.

Die Stimmung bebt, der Abschluss und der Abend selbst sind absolut gelungen. Die Schlagernacht des Jahrs muss man erlebt haben.
Wer einen gelungen Schlager-Party-Abend erleben will, der hat sowohl dieses als auch nächstes Jahre die Chance dazu. Karten und Termine gibt es hier!

Wohl kaum eine andere A cappella-Gruppierung in Deutschland ist so bekannt wie die Wise Guys. Nach nun 26 Jahren sind sie auf großer Abschiedstournee und machten gleich an zwei aneinanderfolgenden Abenden halt in Hannover und spielten vor ausverkauftem Haus.

Es ertönt eine Stimme aus dem Off, man würde sich freuen, wenn jeder das Konzert mit seinen eigenen Augen auf der Bühne und nicht durch die Kamera des Vordermanns erleben kann. Der erste Jubel brandet auf. Und da kommen sie: Die Wise Guys stehen auf der Bühne. Schon mit Betreten der Bühne ist in Hannover kein halten mehr. Die Stimmung ist merklich ausgelassen.

Die Wise Guys liefern ein Potpourri aus ihrem langjährigen Schaffen: „Nur für dich“, „Powerfrau“, „Wo der Pfeffer wächst“, „Mittsommernacht bei IKEA“, das schon fast theaterlich vorgetragene „Schiller“ und natürlich fehlt auch „Jetzt ist Sommer“ nicht. Auch kleinere Anekdoten aus all der Zeit fehlen nicht und sorgen für heiteres gelächter im Saal. Doch auch ernst können die Jungs: Sie rufen dazu auf bei den kommenden Wahlen nicht auf Parteien zu setzen die mit der Angst der Menschen spielt und sich für falsche Interessen einsetzt. Denn „dies ist keine alternative für Deutschland.“

Mehrmals werden die Jungs von den Wise Guys nach dem regulären Programm des Abends wieder auf die Bühne zurückgeklatscht. Werden gefeiert als gäbe es kein Morgen mehr. Und leider wird es das für die Gruppe Wise Guys in Hannover auch nicht mehr geben, denn es ist ihr letztes Konzert hier. Aber keine Sorge, die Gruppe hört auf weil man das eben macht wenn es am schönsten ist. Eddi wird Solo weiter machen und hält uns über seinse Seite „Eddis Welt“ darüber auf dem laufenden. Dän, Nils und Björn hingegen machen sich mit „alte bekannte„, der Nachfolgetruppe der Wise Guys, auf um weiterhin mit jeder menge Spaß a capella Musik zu feiern.

Der letzte Song des Abends wird angestimmt: „Wir werden euch vermissen“ – und dies singen von Herzen neben den Wise Guys auch ihr Publikum.

Am 10.05. feierte Silbermond die Premiere ihrer „Leichtes Gepäck“-Tournee in Hannover.

Als Support trat vorab Graham Candy (u.a. „She Moves“ mit Alle Farben) auf. Der Singer-Songwriter aus Neuseeland begeisterte durch seine erfrischend verrückte Art und stimmte das Publikum mit einiger seiner Songs auf den bevorstehenden Haupt-Act ein.

Ein kurzer Umbau und es ging los: Silbermond betrat die Bühne oder sollte man besser sagen den Saal? Sängerin Stefanie startete mitten im Publikum und gab den ersten Song des Abends von dort aus zum besten, bevor sie sich durchs Publikum hindurch auf in Richtung Bühne machte.

Neben Songs aus ihrem aktuellen Studioalbum „Leichtes Gepäck“ präsentierten die Vollblutmusiker auch Songs aus ihren vorangegangen Alben und somit natürlich auch ihre bis jetzt größten Hits.
Es geht um die Macken der (engsten) Mitmenschen oder wie man sich in manchen Situationen eben verhält, wenn sie den Titel „Allzu Menschlich“ besingen. Es wird melancholisch, wenn in „Das Leichteste der Welt“ der Trennungsschmerz verarbeitet wird, doch es wird auch politisch: Die momentane Situation hier und anderswo in der Welt. Um ein miteinander. Freiheit. Für andere und vor allem diejenigen da zu sein, denen es nicht so gut geht – eben „In Zeiten wie diesen“.

Schon mittendrin aber gerade zum Schluss kommen sie, die großen Hits: „Irgendwas bleibt“, „Symphonie“, halb alleine vom Publikum gesungen „Das Beste“.
Fast am Ende, das Bad in der Menge: Bei „Indigo“ wirft sich Sängerin Stefanie am Ende des Stegs ins Publikum und lässt sich von diesem auf Händen zurück zur Bühne tragen.

Ein durchweg gelunges Konzert und fantastischer Tourneeauftakt einer Band die authentischer nicht sein könnte.

Weiter Livetermine von Silbermond in diesem Jahr sowie Tickets gibt es bei Eventim.

Mit einem fulminanten „Bang“ eröffnete eine der erfolgreichsten Rockbands der Welt – die SCORPIONS – ihre Deutschland-Tournee am 14.03.2016 in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle in Stuttgart. Nach einem Jahr mit ausverkauften Konzerten in den USA, Asien und Europa ist Deutschlands erfolgreichster Rock-Export endlich wieder zu Hause angekommen! Die ultimative Rock´n´Roll Party zum fünfzigjährigen Jubiläum der SCORPIONS, die Generationen von Menschen auf der ganzen Welt begeistert, rollt nun bis Ende März durch acht deutsche Großstädte.

Mit über 100 Millionen verkaufter Tonträger sowie an die 5.000 erfolgreich gespielte Konzerte in 80 Ländern der Erde, gehören die SCORPIONS zur absoluten Elite der internationalen Rock-Giganten

Im Anhang finden Sie die vollständige Pressemitteilung sowie ein Live-Bild der Show aus Stuttgart. Für Fragen zur laufenden SCORPIONS-Tournee stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Am Samstag, den 12.03.2016, gastierte „Die Schlagernacht des Jahres 2016“ in Hannover und feierte Premiere!

Pünktlich um 18 Uhr begrüßte Moderatorin Kerstin Werner das Hannoveraner Publikum leider mit einer schlechten Nachricht: Andrea Berg hatte sich am Vorabend krank melden müssen. Doch für adäquaten Ersatz wurde gesorgt: Howard Carpendale erklärte sich kurzfristig bereit einzuspringen.

Christin Stark eröffnete die Schlagernacht mit ihrem Titel „Mond“. Die Newcommerin begeisterte im Anschluss mit dem Wolfgagn Petry-Klassiker „Wahnsinn“ und ihrem eigenen, beim Publikum sehr gut ankommenden, Titel „Nicht ich“.

Im Anschluss hatte Andy Borg die Ehre, der es nicht fassen konnte, dass „um diese Uhrzeit schon soviel los ist“. Er wusste mit einem bunten Potpurri seiner Hits wie „Angelo mio“, „Adios Amor“ oder „Die berühmten drei Worte“ und seiner offenen und lustigen Art zu überzeugen.
Vanessa Mai (Wolkenfrei), welche das erste Mal in Hannover gastierte, präsentierte u.a. ihre bisherigen Hits wie „Mein Herz schlägt Schlager“, „Wolke 7“ aber auch mit ihrem neuen Titel „Wie ein Blitz“.

Für viele Gäste des Abends sicherlich der Höhepunkt: Roland Kaiser! Als einziger Künstler des Abends präsentierte der Gentlemen des deutschen Schlagers drei seiner insgesamt acht gesungenden Titel mit Unterstützung seiner in Teilen anwesenden Band. Es folgten Standing-Ovations und nicht enden wollender Applaus nach seinem letzten Titel „Joana“.

Die Jungs von Fantasy folgten und präsntierten Songs ihres letzten aber auch neuen, mit Dieter Bohlen produzierten, Albums.

Bevor es dann in die Pause ging absolvierte Howard Carpendale noch seinen vielumjubelten Auftritt. „Am gestrigend Abend saß ich noch bei mir zu Hause in München im Sessel und ahnte nichts böses“, witzelte er. Ein Querschnitt aus neuen und alten Titeln folgten und brachte das Publikum vor der kommenden Pause noch einmal in absolute Feierlaune.

Nach der Pause startete Maria Voskania in die zweite Runde des Abends. Die Newcommerin, welche bereits seit 2010 bei Helene Fischer als Background-Sängerin zum Einsatz kommt, präsentierte nebst ihrer eigenen Titel ein Medley aus dem Besten der „letzten 40 Jahre Schlager“ und brachte das Publikum so weiterhin in Stimmung. Es folgten weitere Größen der Schlagerbranche wie Nino de Angelo, Nicole.

G.G. Anderson wusste mit Titeln wie „Sommernacht in Rom“ oder „Cherio“ zu überzeugen und auch Michelle sorgte nun mit Titeln wie „Ich möchte die sein“, „Wer liebe lebt“ oder ihrem letzten Single-Hit „Paris“ dafür, dass auch noch der Letzte Tanz- und Gesangsmuffel einstimmte.

Die Prinzessin des deutschen Schlagers, Beatrice Egli, präsentierte im Anschluss einen Querschnitt ihrer letzten drei Alben und kündigte für den April diesen Jahres ihr neues Album „Kick im Augenblick“ an.

Hätte man nun nicht bereits einen absolut sehens- und vor allem hörenswerten Abend gehabt, hätte man fast gesagt „und das Beste kommt zum Schluss“. Im Vorjahr noch musste er seine „25 Jahre: Verdammt ich lieb dich“-Tournee krankheitsbedingt unterbrechen und nun steht er, passend zu seinem neuen Albumtitel, wie der „Phoenix“ aus der Asche da: Matthias Reim! Bei Titeln wie „So auf dich (euch) freut“ oder „Du bist mein Glück“ gab es in der Halle absolut kein halten mehr. Und wie es sich viele wohl gewünscht hatten, stand auch Michelle noch einmal mit ihm zusammen auf der Bühne und performte mit ihm zusammen ihren gemeinsamen Titel „Idiot“.
Abgerundet wurde der Abend nach über sechs Stunden Programm dann mit Matthias Reim absoluten Mega-Hit „Verdammt ich lieb dich“.

 

Am 18.03.2017 gastiert „Die Schlagernacht des Jahres“ das nächste Mal in Hannover – der Vorverkauf hat bereits begonnen.

Wer dieses absolut sehenswerte Fest des deutschen Schlagers, mit tlw. wächselnden Künstlern, in diesem Jahr noch sehen möchte kann diese noch in folgenden Städten tun:

19.03.2016    Hamburg, Barclaycard Arena
02.04.2016    Mannheim, SAP-Arena
09.04.2016    Leipzig, Arena-Leipzig
30.04.2016    Köln, LANXESS arena
04.06.2016    Berlin, Waldbühne (Open Air)
12.06.2016    Bregenz, Seebühne
15.10.2016    Stuttgart, Schleyer-Halle
05.11.2016    Oberhausen, König-Pilsener-ARENA
19.11.2016    Berlin, Mercedes-Benz Arena
20.11.2016    Wien, Wiener Stadthalle D
26.11.2016    Frankfurt, Festhalle Frankfurt

Als Udo Jürgens im Halbdunkel zum ersten Mal an diesem Abend des 05. Novembers 2014 die Bühne der Lanxess Arena in Köln betritt, wird er mit Standing Ovations empfangen und der Beifall will schier kein Ende nehmen. Gerührt und beinahe etwas ungläubig ob seines anhaltenden Erfolges bis heute erzählt er schmunzelnd von seinen ersten Auftritten in Köln im Gürzenich vor vielen Jahrzehnten.

In der ersten Konzerthälfte stellt er fast ausschließlich Lieder seines aktuellen Albums "Mitten im Leben" zur gleichnamigen Tournee vor und nur wenige ältere Stücke müssen bemüht werden. Aber wenn, dann handelt es sich ausnahmslos um starke Songs, die bereits bei den ersten Takten erkannt und beklatscht werden. Dabei wird eine jede Darbietung anmoderiert und auch nicht an kritischen Tönen gespart. Ob er mahnt, nicht zu leichtfertig mit seinen Daten umzugehen oder sich Gedanken über Religionen zu machen – man spürt sehr deutlich, dass er nah am Puls der Zeit ist, sich interessiert und sorgt, hinterfragt und anprangert, eben mitten im Leben steht. Das Publikum dankt es ihm mit zustimmendem Zwischenapplaus, es weiß längst, dass Jürgens kein tumber Schlagersänger ist, sondern ein intelligenter Künstler mit einer Botschaft. Dies kann er auch gerade mit "Die Krone der Schöpfung" untermauern, einem Satz aus einer Trilogie, einer symphonischen Dichtung, die er seinerzeit noch mit den Berliner Philharmonikern unter Herbert von Karajan aufnehmen durfte. Udo Jürgens dirigiert, gibt Einsätze, singt und bespielt den Flügel. Und nach knapp elf Minuten werden die beeindruckten Zuhörer mit diesem Dialog aus U- und E-Musik in die Pause entlassen.

Als im zweiten Konzertteil unmittelbar nach Beginn einige Damen aus den hinteren Reihen sofort Richting Bühne stürmen und die Massen nach sich ziehen, zeugt das Jürgens'sche Augerollen zwar nicht gerade von Begeisterung, aber der Profi bewahrt hier in Köln Contenance.
Nun dürfen es auch die Klassiker und Medleys von Hits alter Zeiten sein, wobei gerade eine unglaublich berührende Version von "Griechischer Wein" für Gänsehaut sorgt, in der das Stück musikalisch auf das Wesentliche reduziert wurde und so die Geschichte, das es erzählt, herausgeschält wird, man die Wehmut der besungenen Gastarbeiter förmlich am eigenen Leib spüren kann.
Am Ende sitzt Udo Jürgens wieder alleine am Klavier, im weißen Bademantel und in einem Lichtkegel in der sonst dunklen Halle. Eines der Rituale, das bei keinem Konzert fehlen und ohne das keines enden darf. Aber eine Überraschung hat er noch parat: nochmals erscheint er nach dem Abgang, lässig gekleidet in einem weißen Hemd, das nur halb in der hellblauen Jeans steckt und modernen Sportschuhen. So setzt er den Schlusspunkt mit dem intimen "Zehn nach Elf", das sein Alleinsein und die Leere nach seinen Auftritten emotional in Worte und Töne fasst. Als er danach ein letztes Mal seinen Fans winkt, sich tief verbeugt und dann auch noch die Kraft hat, die Bühne joggend zu verlassen, ist man überwältigt von dieser Performance, die ihresgleichen sucht. Er hat alles gegeben und versucht, was ihm so wichtig ist: Mit Haltung zu unterhalten. Es ist ihm zweifelsohne gelungen.

Am 17. Oktober 2014 gastierte Roger Cicero mit neuem Album und Programm „Was immer auch kommt“ in Hannover. Im Vorprogramm durfte Gregor Meyle einige Titel zum besten geben und die zahlreich erschienenen Gäste unterhalten.

Einige Fans befürchteten, dass durch das Vorprogramm und die daraufhin erfolgte Pause das Programm von Roger Cicero kürzer ausfallen würde. Aber weit gefehlt!
In der Mitte seines Konzertes verkündete er: „Also normalerweise machen wir an dieser Stelle nun eine Pause. Aber heute nicht, wir wollen schließlich alle Titel spielen die wir für Euch vorbereitet haben!“

Roger Cicero selbst überraschte mit einem bunten Querschnitt durch seine letzten Alben. Einige Titel wurden in einer neuen Fassung arrangiert, sodass diese einen ganz neuen Anstrich erhielten. Aber natürlich fehlten auch die neuen Titel aus seinem aktuellen Album nicht.

Bestens gelaunt und sicher auf der Bühne leitete Roger Cicero durch den Abend. Mit einigen Gags garnierte er ein stimmungsvolles Programm.

Mehr als zwei Stunden lang begeisterte der charismatische Künstler seine Fans und solche die es noch werden wollen und wir sind uns sicher: Spätestens nach diesem Abend sind sie es!

Udo Jürgens ist unumstritten schon heute und schon lange eine Legende. Mit 77 Jahren bleibt er seinem Motto treu und beweißt, dass mit 66 Jahren noch lange nicht Schluss ist.

Seine "Der ganz normale Wahnsinn"-Tournee führte ihn nun nach Berlin. Nachdem dieses, eigentlich am 01.02. als Premiere geplante, Konzert am Anfang der Tour krankheitsbedingt abgesagt werden musste, gelang Udo Jürgens zusammen mit dem Orchester Pepe Lienhardt das vielumjubelte Finale.

Wer glaubt die Hits stehen bei Udo Jürgens im Vordergrund, der irrt. Viel mehr begeistern auch gerade seine neuen Lieder aus dem aktuellen Album, welche zum Kern der ersten Konzerthälfte gemacht werden. Gesellschaftskritisch nimmt er hier z.B. in seinem Titel "Du bist durchschaut" Internetdienste wie Google, Facebook oder Twitter auf die Schippe: "Die Welt ist eine Google, da bleibt gar nichts mehr geheim… fehlt nurnoch das bei Facebook deine Leberwerte stehen … ganz unbekümmert twitterst du, gibst alles von dir Preis – den größten Mist, den kleinsten Scheiß". Doch auch die leisen Töne, wie seine Hymne an die Liebe "Liebe lebt" werden angeschlagen und der Saal, mit über 10.000 Menschen hört aufmerksam zu.

Typisch im Bademantel verabschiedet Udo Jürgens das Publikum und verspricht: Am 10.November sehen wir uns hier in Berlin wieder. Und Udo kann sich sicher sein: Wir werden da sein!

Es ist traurig und wahr, aber Deutschlands größte kleine Band streicht die Segel! Ghost of Tom Joad, in den Wirrungen des Frühjahrs 2006 gegründet, veröffentlichten insgesamt drei Alben und spielten über 200 Konzerte. Ihr letztes Album, "Black Musik" erschien im Februar 2011.

Zum Abschied sagen Ghost Of Tom Joad „Danke“ und geben ihre Abschiedstour bekannt.
„Wir schauen mit einem weinenden und mit einem lachenden Auge auf die Zukunft und werden uns für die Abschiedstour noch etwas schönes ausdenken, versprochen!“

GHOST OF TOM JOAD – ABSCHIEDSTOUR

18.04. Hamburg Hafenklang
21.04. Berlin, Comet
22.04. Münster, Gleis 22

Andreas Bourani ist ein Sänger, der entdeckt werden will. Mit Emotion, mit Tiefe, mit Ruhe. „Ich kann in drei Sekunden die Welt erobern“ – Das sind die ersten Zeilen seines ersten Hits „Nur in meinem Kopf“ aus seinem Debüt-Album „Staub & Fantasie“, der im letzten Sommer zu einem der meistgespielten Songs Deutschlands gehörte; kaum eine Radiostation, die ihn nicht in ihren Playlists hat. Es folgte die zweite Single „Eisberg“, mit der er Bayern beim Bundesvision Songcontest vertrat. Im März und April wird Andreas Bourani nun mit seiner Band auf Tournee durch Deutschland und nach Österreich gehen. Insgesamt stehen elf Konzerte auf dem Tourneeplan.

Nachdem er im letzten Sommer bereits bei verschiedenen Bands im Vorprogramm (von Culcha Candela bis zu Philipp Poisel) sowie bei allen wichtigen Radio-Festivals wie zum Beispiel bei den Neuen Deutschpoeten von Radio Fritz, beim SWR 3 New Pop Festival, dem NDR2 Eröffnungsabend des Reeperbahnfestivals auftrat und beim Bundesvision Songcontest in die Top Ten der Gewinner stieg, folgte im Oktober 2011 seine Debüt-Tournee durch ausgewählte Clubs in Deutschland, die auf große Resonanz stieß: „Der Singer-Songwriter unterstrich beeindruckend, dass von seinem 27-jährigen Wuschelkopf mehr als nur eine kurze One-Hit-Wonder-Karriere zu erwarten ist“ lobt die Presse. Kein Wunder also, dass er bereits eine Nominierung zur 1Live Krone für die Beste Single verzeichnen konnte.

Live entfaltet sich neben der musikalischen und textlichen Kreativität des Wahlberliners dann noch eine weitere Facette: Der Spaß und die Hingabe, mit der Andreas Bourani und seine hochkarätige Band die Songs live präsentieren, sind einfach unwiderstehlich und reißen den Zuhörer vom ersten Augenblick an mit. Dabei stets im Mittelpunkt: die starke und glasklare, dunkle Stimme von Andreas selbst.

Staub und Fantasie Tour 2012

18.3. – Hannover / Capitol
19.3. – Hamburg / Grünspan
20.3. – Bielefeld / Ringlokschuppen
22.3. – Krefeld / Kufa
23.3. – Bochum / Zeche
26.3. – Köln / Stollwerk
27.3. – Stuttgart / Cann Club
28.3. – Augsburg / Kantine
30.3. – Wien / Szene
31.3. – Dresden / Beatpol
01.4. – Berlin / Postbahnhof