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Am 13.12.2019 präsentiert die Künstlerin NyoMii ihre erste deutschsprachige Single „Würdest Du“ über das Label Bootcamp Records. Ihre Stimme dürfte jedoch so manch einem längst bekannt vorkommen – sie ist nämlich im Refrain des Shindy Hits „Affalterbach“ zu hören.

NyoMii wurde in Frankfurt am Main als Kind einer französisch-karibischen Mutter und eines deutschen Vaters geboren. Sie ist seit ihrer Kindheit in der Welt unterwegs. Die zahlreichen Reisen und Lebensorte prägen Ihren internationalen Sound und Style. NyoMii hat in ihrer jungen Karriere bereits diverse Releases auf Englisch veröffentlicht, die aus einer Zusammenarbeit mit dem bereits mit einem Grammy ausgezeichneten Produzenten Brian Soko entstanden (u.a. verantwortlich für Beyonces & Jay-Z´s Hit „Drunk In Love“). Auch wenn die Reise für NyoMii nun deutschsprachig weitergeht, ist Brian Soko nach wie vor Teil von ihrem Produzententeam.

„Würdest du“ ist ein sinnlicher, smoother Midtempo-Song, den NyoMii mit ihrer wunderschönen Stimme in lautmalerischer und stylisher Sprache unterlegt und der sofort unter die Haut geht.

Der Beat wurde von den Produzenten Ransom Beatz aus London und Michael Jackson aus Berlin komponiert. Atmosphärisch und groovig besticht der Song mit seinem hypnotischen Rhythmus.  NyoMii stellt darin die Frage, was man für die Liebe alles tun würde. Eine Frage, die sich viele Menschen in einer Beziehung früher oder später stellen.

Das dazugehörige Video wird kurz nach Release der Single am 15.12.2019 auf dem Youtube Kanal von Bootcamp Records veröffentlicht. Die Storyline des Videos ist an das Gangsterpaar Bonnie & Clyde angelehnt und zeigt NyoMii als Hauptprotagonistin in einer sehr unterhaltsamen Storyline.

Produziert wurde der Song von Michael Jackson aus Berlin. Unter seiner Regie wurde auch das Musikvideo gedreht. In seinem Bootcamp haben NyoMii und Michael intensiv an Techniken, Flows und eigenem Sound gearbeitet. Die deutsche Musikszene wird durch NyoMii eine Aufwertung erfahren und kann sich auf weitere hochkarätige Releases in Zukunft freuen.

Mit ihrem aktuellen Doppelalbum “Living In The Gap + Hungarian Pictures” haben es sich die Soulmates zur Aufgabe gemacht, die Spaltung in unseren Gesellschaften zu überwinden und die verbindenden Elemente hervorzuheben – auch zwischen den Generationen. Als eine Art Vermächtnis geben sie als “Old Rebels” die Fackel an die “Young Rebels” weiter, verbunden mit dem Wunsch nach mehr Achtsamkeit und Gerechtigkeit zwischen den Generationen.

“The Torch” – den Abschluss-Song des Albums – gibt es nun als neu-arrangierte Promo-Single und Video für die besinnliche Zeit des Jahres:

“Es hat mich sehr berührt,” sagt Leslie Mandoki, “als sich bei unseren Hungarian Pictures Konzerten am Ende des Songs „The Torch“ das Publikum geschlossen zu Standing Ovations erhob, die bis zum Ende der Show für fast eine Stunde lang anhalten sollten.“ Selbst für eine so erfahrene Künstler-Truppe wie die Soulmates war dies ein einzigartiger emotionaler Höhepunkt. „In diesem Moment spürten wir alle in den Konzerthäusern diese tiefe Verbindung zwischen unserem Publikum und uns Künstlern, die so direkt nur die Musik schaffen kann. Das zeigt, dass wir die Menschen erreichen und sie unsere Botschaft gehört haben. Wir müssen aufstehen für eine friedliche, freie Welt und die Fackel an die nächsten Generationen weitergeben – passing on the torch!

Wenn viele Menschen nun in der besinnlichen Zeit und das Fest der Familie gemeinsam mit ihren Kindern feiern, und vielleicht krabbeln auch schon die Enkelkinder um den Weihnachtsbaum, dann sollten wir uns bewusst machen, dass sie die Zukunft sind und uns fragen, in welchem Zustand die Welt ist, die wir ihnen “übergeben”?

Also wünschen wir ihnen Kraft, Mut und den Hunger, nach den richtigen Lösungen zu streben und helfen wir ihnen dabei, so lange noch Zeit ist.”

„The world’s gone mad – the world you’re living in, is all we gave – You pay the dues, you pay the fine“
„Be brave, be strong, be hungry – pass on THE TORCH!“

„Shut up (and Sleep with me)“ und „Golden Boy“ gehören schlicht zu den originellsten Songs der 90er Jahre und laufen aus gutem Grund seit fast 25 Jahren – auf Parties auf der ganzen Welt.

Der Songschreiber und Produzent Sebastian Roth erreichte durch diese beiden Tophits (Platz #1 und Platz #3) internationale Bekanntheit und erhielt zahlreiche Nominierungen und Auszeichnungen. Mit seinem Album „Golden Boy“ tourte er in Europa, den USA und Mexiko.

Zum kommenden 25jährigem Jubiläum seines Nr. 1 Hits  kommt „Put it on (Come On)“ –  die geplante 3. Single aus dem „Golden Boy“ Album –  in einer brandneu aufgenommen „2020 Version“ heraus.

Der Song „Put it on (Come On)“ wurde am 1.12.2019 – zum Welt-AIDS-Tag – veröffentlicht. Der Track ist die Safer Sex Hymne, im typischen Sin With Sebastian Stil: Tanzbar, nicht mehr aus dem Kopf zu bekommen – leicht Retro (im New Eurodance Stil) – und dadurch eben wieder zeitgemäß.

Als LGBTQ-Vorreiter gelingt es Sebastian Roth nun schon seit fast 25 Jahren mit Ohrwurm-Melodien selbstironischen Texten und tanzbaren Beats diese Welt etwas bunter und fröhlicher, und damit auch toleranter zu machen.

Und das brauchen wir heutzutage mehr denn je!

Es ist ein Album, in dem die Songs aufeinander aufbauen und sich auseinander ergeben; ein Album, das seine Motive ineinander verschränkt; das man von vorne bis hinten durchhören kann.

Manchmal ist weniger mehr, gerade auch in der Musik. Manchmal strahlen die schönsten Songs ja am hellsten, wenn man sie einfach so aufführt, wie sie entstanden sind; manchmal zeigen sich ihr Wert und ihre Tiefe am klarsten, wenn man sie von allem Zierrat befreit und von allem klanglichen Ornament. So ist es auch mit den dreizehn Liedern, die uns Mark Forster im letzten Jahr auf seinem Album „LIEBE“ geschenkt hat: Es sind intime, tief berührende Kompositionen, in denen der Künstler vor allem von sich selber erzählt – und in denen gerade darum so viele Menschen sich wiederzufinden vermochten. Ein Jahr später hat Mark Forster all diese Lieder jetzt neu aufgenommen, in einer größtmöglich reduzierten Version – heruntergestrippt auf ihr wahres Wesen, auf ihren melodischen und lyrischen Kern: Auf dem Album „LIEBE s/w“ (schwarz-weiß) finden sich die Kompositionen aus „LIEBE“ noch einmal, aber nun hat sich Mark Forster beim Singen bloß von seinem Pianisten Daniel Nitt auf schwarzen und weißen Tasten begleiten lassen, auf einem Steinway Flügel, in einem Theater in Paris.

„LIEBE“ war da von vornherein ganz anders. Es ist ein Album, das gegen alle Oberflächlichkeiten auf Tiefe setzt; das Ruhe verströmt und Entschleunigung will; ein Album, in dem die Songs aufeinander aufbauen und sich auseinander ergeben; ein Album, das seine Motive ineinander verschränkt; das man von vorne bis hinten durchhören kann, und am Ende, sagt Mark Forster, „ergibt sich die Moral von der Geschicht’.“ Gerade deswegen habe er sich beim Komponieren aber so schwer getan, auch als „LIEBE“ schließlich fertig war, habe er immer noch daran gezweifelt und an sich selber, „und eigentlich“ sagt er, „habe ich mich erst in den Konzerten und Tourneen, die darauf folgten, wieder damit aussöhnen können.“ Ein ganzes Jahr ging dahin, bis er das Gefühl hatte, dass er nun endlich wusste, „was beim Schreiben mit mir los war“ und worauf das alles eigentlich hinauslaufen wollte, von Anfang an. „Und in diesem Moment dachte ich: Ich muss zu den Songs jetzt zurückkehren und noch einmal neu auf sie blicken; mit einem Blick, der sich ausschließlich auf die Texte richtet und auf das melodische Gefüge.“

Das Album heißt „LIEBE“, darum lag es nahe, die „schwarz/weiße“ Version auch in der Stadt der Liebe aufzunehmen, in Paris. „Wir haben uns für einen Abend ein Theater gemietet, um das Album dort zwei Mal vor Publikum aufzuführen.“ Das Theater La Nouvelle Eve liegt am Fuß des Montmartre-Hügels, ein wunderschöner alter Bau aus dem Jahr 1850, der den Betreibern des nahe gelegenen, legendären Moulin Rouge gehört: „Ein Saal mit einer wirklich wunderbaren Akustik, und für das Konzert haben wir uns in Paris dann einen Steinway Flügel geliehen, der noch besser klingt, als man das von Steinway Flügeln ohnehin kennt.

Nur dieses Klavier und diese Spannung sind auf der Aufnahme nunmehr zu hören, nur Mark Forster und Daniel Nitt und die singenden Gäste, die auch schon zur ersten Version von „Liebe“ beitrugen: Maro und Maurice, die beiden ugandischen Popstars, kamen für das gemeinsame Stück „Chip In“ aus ihrer Heimat herbeigeflogen; Sido – „der wegen seiner eigenen Proben nicht dabei sein konnte“ – ist bei „Danke Danke“ per Telefon zugeschaltet.

Die Suche nach Individualität, einer berauschenden Mischung aus lässigen Tunes und einer Brise der vergangenen Jahrzehnte führt uns direkt zur Musik einer talentierten, jungen deutschen Künstlerin – LOVRA. Bürgerlich Laura.

LOVRA (LOVe + LauRA = LOVRA) konnte sowohl als Produzentin, wie auch als talentierter DJ in ihrer bisherigen beruflichen Laufbahn überzeugen und begeisterte ihre Fans in der diesjährigen Festival-Saison mit ihren Singles „My Beat“, „Always On My Mind“, „Sky Falls“, „Someone In The Dark“ oder auch mit ihrem Remix von Robin Schulz „Oh Child“.

LOVRA legte dieses Jahr auf sämtlichen Festivals wie dem Tomorrowland Festival, Nature One Festival, Helene Beach Festival, Sea You Festival, Love Sea Festival auf. Darüber hinaus war sie den letzten Sommer über erneut bemerkenswerte 17 Mal als Opening Act für keinen geringeren als DJ Ikone David Guetta im Ushuaïa auf Ibiza zu sehen. Im November wird sie zudem Support Act in Hamburg und in München auf der „David Guetta World Tour 2019“ sein.

Nun meldet sich LOVRA eindrucksvoll mit ihrer neuen Single „Straight Lovin’“ zurück. Die Single erscheint heute, am 29.11.2019 und LOVRA wird die Livepremiere ihrer neuen Single auf David Guettas Tour Stop in der Barclaycard Arena in Hamburg spielen!

Den vielleicht allerschönsten Tag noch einmal erleben zu dürfen, wer hätte noch nicht davon geträumt?

Für VANESSA MAI wurde der Traum jetzt mit ihrer aktuellen Single Wirklichkeit. Für diese ganz außergewöhnliche uptempo Ballade im Duett mit dem großen Xavier Naidoo (der an dem Song auch mit-geschrieben hat), darf sie im originalen Brautkleid von damals noch einmal die Momente ihrer traumhaften Hochzeit wieder erleben – und Ehemann Andreas ist in seiner Rolle als Bräutigam mit dabei, vor dem Altar und der Kamera des entsprechenden Videos.

Die neue Single „HAST DU JEMALS“ ist der dritte Appetithappen nach Ja, Nein Vielleicht feat. Stereoact und „Venedig (Love Is In The Air) und für den nächsten Longplayer von VANESSA MAI „FÜR IMMER“, der im Januar 2020 veröffentlich wird. Mit „VENEDIG (Love Is In The Air)“ gelang der Künstlerin im Handumdrehen wieder an ihre großen Single-Erfolge der vergangenen Jahre anzuschließen und auf Anhieb Platz 1 der konservativen Airplay-Charts zu erobern. Mit dem romantischen Nachfolger „HAST DU JEMALS“ musikalisch an der Seite von Xavier Naidoo, hat sie beste Chancen, dieses Kunststück zu wiederholen. Die beiden ersten Singles sind VANESSA MAIs Start in eine ganze Reihe neuer, überraschender Kollaborationen, die die Fans in den kommenden Monaten erwarten dürfen.

Mit „Danke, Karel!“ erscheint am Freitag eine wundervolle Retrospektive auf das künstlerische Schaffen des legendären Tenors Karel Gott. Auf dem Standard Album enthalten sind seine zwanzig größten Hits, auf der Deluxe Edition und der limitierten 5er Box gibt es außerdem viele Extras, bisher unveröffentliche Songs und viel mehr.

Der Sänger verstarb am 1. Oktober 2019 im Alter von 80 Jahren in Prag im Kreis seiner Familie. Eine erste Krebserkrankung im Jahr 2015 schien er gut überstanden zu haben. Er trat auch wieder auf, aber als bekannt wurde, dass er an Leukämie erkrankt ist, wirkte es so, als nehme Karel Gott selbst allmählich Abschied. Mit seiner inzwischen 13-jährigen Tochter Charlotte sang er dazu ein Lied, in dem es heißt: „Auf allen deinen Wegen werde ich Dir, mein Stern, weiter leuchten“. Das war in der Nachschau das klingende Vermächtnis von Karel Gott – weit mehr als 60 Jahre nach seinen ersten Auftritten als Rock’n’Roll und Jazz-Sänger.

Auf der Deluxe Edition ist auch das schon erwähnte Duett „Srdce nehasnou“, welches er kurz vor seinem Tod zusammen mit seiner Tochter Charlotte Ella Gottová aufgenommen und im tschechischen Fernsehen vorgetragen hat. Zusätzlich zu diesem Album gibt es eine CD mit weiteren Duetten, Raritäten und unbekannteren Liedern im Schatten. Auf dieser CD ist auch der Song „Careless Love“ (von 1963), welches Karel Gott’s erste Studioaufnahme überhaupt war. Desweiteren ist hier erstmals auf CD der Titel „Zwei Köpfe hat der Drache“ im Duett mit Magdalena Sieber welcher der Titelsong des Märchenfilms „Das Geheimnis des zweiköpfigen Drachens“.

Historisch besonders wertvoll und ein Muss für jeden Karel Gott-Fan ist die hochwertige 5er Box. In dieser Box werden 8 LPs, die bisher noch nie auf CD veröffentlich wurden auf 4 CDs zusammengefasst. Es sind die LPs „Von Romeo an Julia“, „Schätze der Vergangenheit“, „Dieses Land ist mein Land“ (Höhepunkte aus der gleichnamigen ZDF-Show), „Eine Liebe ist viele Tränen wert“, „Und die Sonne wird wieder scheinen“, „Gute Reise“, „Meine Lieder ’79“. Dazu kommt als 5. CD dann die Best Of-CD. Speziell auch mit dieser Box setzt Universal Music dem Prager Tenor, der einen – sehr seltenen – lebenslangen Vertrag bei der Firma hatte, ein musikalisches Denkmal. Mit Karel Gott ist ein wahrhaft großer europäischer Künstler von uns gegangen, dem es wie keinem Zweiten als „Botschafter der Musik“ gelang, die im kalten Krieg unvereinbaren Welten von Ost und West zu verbinden. Über seine intensive Beziehung zu seinem Publikum sagte er einmal: „Es ist eine Art Magnetismus, eine gegenseitige Anziehungskraft, die schwer beschreibbar ist.“ Diese Anziehungskraft und Magie ist in seinen Liedern immer noch spürbar und so werden sie nun als klingende Sterne für alle Zeiten in die Welt hinaus leuchten. Danke Karel!

Lang genug gewartet, viel zu viel geredet, jetzt ist es Zeit, den Löwen aus seinem Käfig zu lassen: über Bootcamp Records veröffentlicht der Rapper ALPHA am 6. Dezember seine Debütsingle  „Sprech nur mit Beats“.

Seine Debütsingle entführt uns in Alphas Welt. Die liegt ganz nahe am Asphalt und besteht aus klischeefreiem, ehrlichem Straßenrap und tiefsinnigen Lyrics. Der Beat ist Alphas engster Vertrauter, dem er all das erzählen kann, wofür er in normalen Gesprächen niemals Worte finden würde. Im Zwiegespräch mit dem Beat vertraut Alpha ihm alles an:“ Ich sprech nur mit Beats / Es tut mir leid mon ami / Willst du mich verstehen, hör die EP / Ich sprech nur mit Beats“ (Hook aus dem Song). Alphas Sprache und Ventil ist Musik und genau das bringt er in seinem Song „Ich sprech nur mit Beats“ zum Ausdruck.

Zum Single-Release am 06.12.2019 wird gleichzeitig ein sehr ästhetisches und kraftvolles Video veröffentlicht, welches in den Straßen und Hinterhöfen Berlins gedreht wurde. Der schwarz-weiß gehaltene Clip zeigt die ungeschönte Straßenrealität von Alpha und trifft genau die Stimmung des Songs.

Seit Sommer 2017 arbeitet Alpha mit dem Produzenten und Manager Michael Jackson zusammen und gemeinsam kreieren sie in einem Artist Development Bootcamp einen unverwechselbaren, modernen Sound, was eine Vielzahl von vielversprechenden Alpha- Releases verspricht. Bislang unter dem Namen Bizzy Black bekannt, fügt Alpha nun als fertige Künstlerpersönlichkeit deutschsprachigen Rap ein neues Kapitel hinzu. Alpha ist ein Straßenpoet, der sein überaus bewegtes Leben in eine Art hörbares Bewegtbild, in einen Musik gewordenen Film, packt und mit der Welt teilt.

Mit der unzähmbaren Energie eines Löwen, seinen beispiellosen Rap Skills und seinem großen Entertainment-Potential wird er Rap Fans zukünftig mit seinen Releases über Bootcamp Records in seinen Bann ziehen.

Alpha ist mehr als nur Rap. Alpha ist ein Statement!

„Wir sind Quarterhead. Wir sind 25 und stammen aus einer kleinen Stadt mitten im Nirgendwo”. So liest sich das hochsympathische Entrée des seit 2010 aktiven Songwriting/Produktions-Duos, bestehend aus Josh Tapen und Janik Riegert, das mit der Single „Candy Shop“ seinen Einstand beim Sony Music/SDM-Labels Famouz feiert.

Doch was sich bis hierhin wie ein klassischer Newcomer-Release liest, entpuppt sich bereits bei einem kurzen Blick auf die Vita der beiden als absolutes Hochkaräter-Signing – die Liste der bisherigen Erfolge liest sich mehr als beeindruckend. „Wir haben die vergangenen sieben Jahre damit zugebracht, für andere zu schreiben und zu produzieren“, erklärt Josh. „Viele unserer Artists erreichten Platz eins der Charts und wurden mit Gold und Platin ausgezeichnet.“ U.a. wirkten die beiden entscheidend an der Entstehung des Lochis-Debütalbums „#Zwilling“ (Platz eins der Offiziellen Deutschen Charts) mit, schrieben (und produzierten) die Songs „365 Tage“ für Wincent Weiss, „Paradise“ für Ofenbach & Benjamin Ingrosso, „Dreamcatcher“ für Schiller & Jhyve, „Kartenhaus“ für Kayef & PrinzPi und „Different For Us“ für Alle Farben & Jordan Powers. Außerdem remixten sie Grammy-nominierte bzw. -preisgekrönte Songs von Robin Schulz, den Backstreet Boys und Dan & Shay.

Deutschrock trifft Besinnlichkeit, winterliche Stimmung trifft Weihnachtsballade, Emotionalität trifft Tiefgang: Mit „Alle Winter wieder“ widmete Puhdys-Kopf Dieter MASCHINE Birr im vergangenen Winter eine ganze Platte der kalten Jahres- und Weihnachtszeit und ging mit den Songs auf Wintertour. Nie zuvor näherte sich MASCHINE der Thematik sensibler, authentischer, persönlicher. Folgerichtig platzierte sich das Album im ersten Charts-Viertel und avancierte zu einem weiteren Juwel in der fünf Dekaden umfassenden Erfolgslaufbahn des Musikers. Jetzt veröffentlicht MASCHINE am Freitag „Alle Winter wieder (Zweite Edition)“ mit einem erweiterten Tracklisting.

Vier zusätzliche Songs, darunter drei neue sowie einen, den es bisher nur auf einer limitierten Version des Albums gab, machen die ZWEITE EDITION zu einer opulenten Neuausgabe. Einmal mehr wird „Alle Winter wieder“ das Album für die kalte Jahreszeit par excellence: Siebzehn sehr berührende und dennoch kitschfreie Songs. Seine Songs sind wie oft schnörkellos und gerade, aber er gönnt sich durchaus die ein oder andere melancholische Blue Note. Und wie man einen schmissigen Refrain hinkriegt, verlernt der Mann sowieso nicht mehr.

Eine, seine Lebensbilanz: „Der alte Wolf hat manchen Kampf erlebt, doch niemand nahm ihm seinen Stolz.“ Das lebenskluge Fazit des reifen Rockers: „Heimwärts führt die Spur: Ohne Liebe frei zu sein, das hält keiner aus.“ Vielleicht das eigentliche Motto der Weihnachtszeit.