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Eine einstmals getrennte Nation ist endlich zusammengewachsen! In Ost und West stürmte das Volk die Tonträger-Verkaufsstellen und kaufte Kraftklub, die Söhne Chemnitz’ (aka Karl-Marx-Stadt) in dieser Woche mit ihrem Debut-Album „Mit K“ auf Platz Eins in die deutschen Albumcharts!

Bereits ohne eine Albumveröffentlichung gab es schon einige Highlights in der jungen Bandkarriere von Kraftklub. 2010 haben sie den „New Music Award“gewonnen, sie supporteten die Beatsteaks, Fettes Brot und Casper, wurden 2011 Fünfte beim Bundesvision Song Contest, haben letzten Sommer 32 umjubelte Festivalshows gespielt, darunter u.a. bei Rock am Ring, dem Juicy Beats und dem Splash, waren im letzten Jahr für die 1Live Krone als „bester Plan B Act“ nominiertabsoliverten eine nahezu komplett ausverkaufte eigene Headliner-Tour im Herbst und Winter. Nichts war ihnen dabei heilig, nicht einmal Weihnachten. Und irgendwie haben die fünf Sachsen es in diesem Wahn auch noch geschafft, ihr erstes Album fertigzumachen, das – hoch gelobt landauf landab – nun den Charts-Olymp erklimmt.

„Mit K“ vereint alles, was Kraftklub so anders und so aufregend macht: sie mischen zwei sich selbst zu Tode langweilende zeitgenössische Musikstile – IndieRock und DeutschRap – zu einem neuen, aufregenden Genre, das jedoch bitte nicht mit Crossover oder ähnlichen Ärgernissen zu verwechseln ist. Textlich stellen Kraftklub so etwas wie das Sprachrohr einer ganzen Generation dar. Denn nicht nur der Osten Deutschlands, das ganze Land ist voll von Verlierern, die Sinnsuche, Mittellosigkeit und hedonistische Entgleisung in Lebensentwürfe übersetzen. Diese Band zeichnet Generationenportraits zwischen historischer Dekontextualisierung und Analfixierung, zwischen Über-Ironisierung und schonungslosem Realismus. Und sprechen damit allen Zuspätgeborenen und Zujunggebliebenen aus den müden Herzen.

Ohne Album haben Kraftklub unzählige mitreißende Liveshows gespielt, die meisten Termine der Wintertour 2011 waren ausverkauft! Nun erscheint am Freitag endlich das Debütalbum der Band aus Chemnitz. Und prompt wurde „Mit K“ in der Visions mit den Worten „ihre große Stärke ist trotzdem, wie unverbraucht sie klingen“ zur „Platte des Monats“ gekürt.

Kraftklub gelingt es Indierock und Rap aufs vortrefflichste miteinander zu verbinden. Neben immer tanzbaren Gitarrenrhythmen behandeln die Texte meist Minderwertigkeitskomplexe. Kraftklub sind somit das Sprachrohr einer ganzen Generation. Denn man muss sich nur mal umgucken. Nicht nur der Osten, nein, das ganze Land ist voll von Verlierern, die Sinnsuche, Mittellosigkeit und hedonistische Entgleisung in Lebensentwürfe übersetzen. Diese Band zeichnet Generationenportraits zwischen historischer Dekontextualisierung und Analfixierung, zwischen Über-Ironisierung und schonungslosem Realismus.

Ab April sind Kraftklub wieder auf Tour, auch erste Festivaldaten stehen bereits:

"Mit K" Tour 2012
präsentiert von Visions, Tape TV, Piranha & Juice

11.04.2012 München, Ampere
12.04.2012 A-Graz, PPC
13.04.2012 A-Innsbruck, Weekender
14.04.2012 Dresden, Reithalle
17.04.2012 Hamburg, Markthalle
18.04.2012 FFM, Batschkapp
19.04.2012 CH-Zürich, Abart
20.04.2012 Karlsruhe, Substage
21.04.2012 Köln, Live Music Hall
05.05.2012 Berlin, Astra

Festivals

21.01.2012 Rock im Saal, Haldern
04.02.2012 20 Jahre Intro + 200 Ausgabe Intro, Osnabrück, Kleine Freiheit
22-24.06.2012 Southside Festival, Neuhausen ob Eck
22-24.06.2012 Hurricane Festival, Scheeßel
17.-19.08.2012 Highfield Festival, Großpönsa/Leipzig
20.07.2012 Serengeti Festival, Schloß Holte-Stukenbrock
17.–19.08.2012 Highfield Festival, Großpösna/Leipzig