Mit „Kronjuwelen“ erscheint am 07. Dezember eine umfassendes Best-Of-Album, das auf die letzten 10 Jahre von Sidos Karriere zurückblickt. Sido hat Deutschrap verändert. Mehr noch: Er hat Deutschland verändert – indem er nämlich neu definiert hat, was ein großer Entertainer in diesem Land sein und tun, was er bewegen, wie er Menschen quer durch alle Gesellschaftsschichten einen kann. Sido, der Außenseiter aus der Platte, hat die Mitte der Popkultur annektiert.

Kronjuwelen” ist eine Sammlung der wichtigsten Songs aus Sidos letzten vier Studioalben – jenen Alben also, die seinen Ruch als Rap-Revoluzzer und bevorzugten Buhmann des Boulevard in unfickbaren Legendenstatus verkehrten. Darunter sind Superdupermegahits wie “Astronaut” oder “Bilder im Kopf”, aber auch leise Klassiker wie das identitätsstiftende “Geuner” oder “30-11-80”, der wohl größte Possetrack der deutschen HipHop-Geschichte. Hinzu kommen zwei brandneue, bislang unveröffentlichte Songs sowie eine umfassende Sammlung von Sidos Gastparts der letzten Dekade, für Künstler von Falco bis Capital Bra. Zusätzlich gibt es, soviel zum Thema Weihnachtswunschzettel, einen aufwändigen Bildband – „Hinter der Maske“-  des Fotografen Murat Aslan, der Sido seit der Frühphase seiner Karriere begleitet.

Die Single „Tausend Tattoos“ ist ebenfalls auf „Kronjuwelen“ enthalten. Sido beschreibt darauf die Tinte auf seiner Haut als eine Art unauslöslischen Lebenslauf, mit allen Stationen seiner bewegten Vita. “Alles, was ich gut finde, habe ich tätowiert – der Rest entzieht sich leider meinem Interesse”, rappt er. Deswegen sind da die Totenkopfmaske und der Astronaut, die kleinen Eskapaden und die großen Geniestreiche, das ganz Unten und das ganz Oben. Sido war in jeder Phase seines öffentlichen Lebens ein offenes Buch, ob als Junge aus’m Block, als Ghettojunge im Goldrausch oder als Familienvater mit Vorbildfunktion. Er ist immer offen umgegangen mit seinen Schwächen und auch seinen Stärken, all dem eben, was ihn aus- und so besonders macht. Dieser Wesenszug macht ebenfalls einen großen Teil seines Erfolg aus: dass er immer einer wie wir geblieben ist, einer von uns, einer für uns.

DJ Antoine präsentiert zusammen mit Sido und Moe Phoenix seine neue Single „Yallah Habibi“ und damit auch eine unerwartete Zusammenarbeit zwischen drei Künstlern, die auf den ersten Blick nur scheinbar wenige musikalische Berührungspunkte haben.

DJ Antoine kennt jeder spätestens durch Hits wie „Welcome To St Tropez“, „Ma Chérie“ oder „Holiday“. Sido, einer der größten Namen in der Deutschen Hip Hop Szene, braucht ebenfalls keinerlei Vorstellung mehr. Ein Nummer 1 Album reiht sich an das andere. Moe Phoenix arbeitete als Sänger bereits mit KC Rebel oder PA Sports zusammen und veröffentlichte jüngst sein Debüt Album, welches direkt die Deutschen Album Charts stürmte.

Diese drei total verschiedenen “Blickwinkel” auf die Musik machen „Yallah Habibi“ zu einem einzigartigen Song, der einmal mehr die ganze Bandbreite dieser drei Künstler unter Beweis stellt.

Jetzt folgt die Video-Premiere!

DJ Antoine präsentiert zusammen mit Sido und Moe Phoenix seine neue Single „Yallah Habibi“ und damit auch eine unerwartete Zusammenarbeit zwischen drei Künstlern, die auf den ersten Blick nur scheinbar wenige musikalische Berührungspunkte haben.

DJ Antoine kennt jeder spätestens durch Hits wie „Welcome To St Tropez“, „Ma Chérie“ oder „Holiday“. Sido, einer der größten Namen in der Deutschen Hip Hop Szene, braucht ebenfalls keinerlei Vorstellung mehr. Ein Nummer 1 Album reiht sich an das andere. Moe Phoenix arbeitete als Sänger bereits mit KC Rebel oder PA Sports zusammen und veröffentlichte jüngst sein Debüt Album, welches direkt die Deutschen Album Charts stürmte.

Diese drei total verschiedenen “Blickwinkel” auf die Musik machen „Yallah Habibi“ zu einem einzigartigen Song, der einmal mehr die ganze Bandbreite dieser drei Künstler unter Beweis stellt.

Zwei der Besten, die es je taten? Die Erfüllung deiner Träume wie ein Flaschengeist? Die Wiedergeburt von 2Pac und Biggie? Oder schlicht “Deutschraps größtes Gipfeltreffen ever”, wie das Juice-Magazin schrieb? Kool Savas und Sido haben ein Album zusammen gemacht. Mit “Royal Bunker” beziehen sie sich auf ihre gemeinsamen Wurzeln im Berliner Untergrund – und schaffen damit den größten Hip-Hop-Moment des Jahres 2017. 1998 fanden sich die besten Berliner MCs zum ersten Mal in der Kneipe Royal Bunker zu Open Mic Sessions zusammen. Savas und Sido machten hier ihre ersten Schritte und veröffentlichten ihre ersten Tapes. Roh. Direkt. Hart. Ehrlich. Intelligent. Heute ist Deutsch-Rap ohne die beiden undenkbar. Heute kennt sie die Welt.

Nach fast 20 Jahren und unterschiedlichen Karriere-Pfaden kommen die beiden Rap Superstars wieder zusammen. Diesmal nicht, um nur die Bühne miteinander zu teilen. Möchte man diese Zusammenkunft beschreiben, die die beiden mit einem fulminanten Auftritt auf dem diesjährigen Splash! erstmals verkündeten, drängen sich nur Superlative auf. Am besten man verzichtet ganz darauf und lässt das Faktum für sich sprechen. SAVAS & SIDO veröffentlichten  am 29. September ihr gemeinsames Album mit dem Titel „Royal Bunker“.

Es ist offensichtlich, welche Kraft hinter dieser Kollaboration steckt. Jeder kennt die beiden, jeder hat ein Bild von ihnen. Sie haben Deutsch-Rap geprägt und auf ein höheres Level gebracht. Hier Kool Savas, der sich stets über seine Technik definiert hat, die Vielfalt seiner Flows, seine Energie und Präzision. Dort der begnadete Geschichtenerzähler Sido, der schon früh in seiner Karriere Einblick gab in seine Biographie und seinen Block. Hier der wohl einflussreichste MC in der Geschichte des deutschen Hip-Hop, der mehr Kollegen inspiriert hat als jeder andere. Dort der größte Popstar seines Genres; der Goldjunge, der den Entertainment-Betrieb hierzulande einmal komplett durchgespielt hat, ohne sich dabei auch nur im Geringsten verbiegen zu müssen. Beide Rapper sind immer noch hungrig. Ihre Technik ist perfekt. Ihre Lyrik einmalig. Sie geben sich den nötigen Raum, um ein zeitloses Werk zu erschaffen und genau das haben sie gemeinsam erreicht.

„Ihr gebt euch damit zufrieden Geschichten zu erzählen. Aber Dicker, wir sind aus dem Bunker, wir haben sie erlebt“. ROYAL BUNKER – der Name steht.

1998 fanden sich die besten Berliner MCs zum ersten Mal in der Kneipe Royal Bunker zu Open Mic Sessions zusammen. Savas und Sido machten hier ihre ersten Schritte und veröffentlichten ihre ersten Tapes. Roh. Direkt. Hart. Ehrlich. Intelligent. Heute ist Deutsch-Rap ohne die beiden undenkbar. Heute kennt sie die Welt.

Nach fast 20 Jahren und unterschiedlichen Karriere-Pfaden kommen die beiden Rap Superstars wieder zusammen. Diesmal nicht, um nur die Bühne miteinander zu teilen. Möchte man diese Zusammenkunft beschreiben, die die beiden mit einem fulminanten Auftritt auf dem diesjährigen Splash! erstmals verkündeten, drängen sich nur Superlative auf. Am besten man verzichtet ganz darauf und lässt das Faktum für sich sprechen. SAVAS & SIDOveröffentlichen ein gemeinsames Album. Richtig, S-A-V-A-S und S-I-D-O!!!

Das AlbumROYAL BUNKER“ erscheint am 29. SEPTEMBER. Es ist offensichtlich, welche Kraft hinter dieser Kollaboration steckt. Jeder kennt die beiden, jeder hat ein Bild von ihnen. Sie haben Deutsch-Rap geprägt und auf ein höheres Level gebracht.  Mit großer Macht kommt auch die große Verantwortung. Allerdings reicht es, nur einmal in den TiteltrackRoyal Bunker“ reinzuhören, um zu erkennen, dass jegliche Sorgen unbegründet sind.

Beide Rapper sind immer noch hungrig. Ihre Technik ist perfekt. Ihre Lyrik einmalig. Sie geben sich den nötigen Raum, um ein zeitloses Werk zu erschaffen und genau das haben sie gemeinsam erreicht.

Ihr gebt euch damit zufrieden Geschichten zu erzählen. Aber Dicker, wir sind aus dem Bunker, wir haben sie erlebt“. ROYAL BUNKER – der Name steht.

Gerade erst hat sich SIDO mit Andreas Bourani und dem gemeinsamen Song „Astronaut“ raketenhaft auf Platz 1 der Single-Charts katapultiert und könnte es sich dort auf dem Erfolgs-Olymp und aktueller Position 2 für die Single eigentlich gemütlich machen. Aber nein – er ist schon wieder zurück. Zurück auf dem Boden der manchmal grausamen und schockierenden Tatsachen. Mit „Gürtel am Arm“ hat SIDO aktuell einen weiteren Song aus dem am Freitag erscheinenden neuen Album „VI“ öffentlich gemacht und dazu parallel ein gleichermaßen schonungsloses und verstörendes Video ins Netz gestellt. Den Clip kann man HIER anschauen, er ist jedoch nichts für zarte Seelen. Denn „Gürtel am Arm“ thematisiert ein Höllenszenario – die Heroinsucht.

Und zeigt einmal mehr: SIDO ist mit seinen Songs aktuell wohl einer der besten Chronisten unserer Zeit und unseres Daseins. In all seiner Zerrissenheit, in all seiner Paradoxie. Zwischen schön und schrecklich, zwischen Himmel und Hölle. In seiner Sprache, dem RAP. In der Präzision eines Chirurgen setzt er sein textliches Skalpell an. Auf seinem neuen Album legt er den Irrsinn frei, operiert – wie auf „Gürtel am Arm“ – am offenen Körper einer Gesellschaft, nimmt sich dann aber auch Nadel und Faden und überlässt den sezierten Organismus seinem Heilungsprozess. Vielleicht mit einem letzten Rest Hoffnung, vielleicht auch nur mit der allzu menschlichen Sehnsucht nach Feierabend, nach einem Ort und einem Zustand, wo Frieden herrscht. Einem Ort, an dem die Seele sich erholen kann, wie in dem Song „Zuhause ist die Welt noch in Ordnung“ feat. Adel Tawil.

Das kann nur der, der einen langen Weg gegangen ist. Von den Hochhäusern des MV's in die Frankfurter Jahrhunderthalle. Vom Überlebenskampf in der Armut zum Master Of Ceremony seines eigenen MTV UNPLUGGED. Von der “Persona non grata“ zum geachteten Musiker und Schauspieler. Vom ewig polternden Provokateur und Outsider zum Freidenker und kritischen Geist. “Zu nett für das Ghetto; und zu Ghetto für die Spießer“ heißt es in einem seiner neuen Titel. Für das neue Album „VI“ heißt das: SIDO weiterhin unangepasst und ehrlich. Zwischen da, wo es weht tut und da, wo man sich wohlfühlt. Meisterhaft.

Parallel zum Album erscheint am 4. September das langersehnte Video zu „Astronaut“.

 

SIDO live

01.11. Frankfurt – Jahrhunderthalle
02.11. Hof / Saale – Freiheitshalle
04.11. Heilbronn – Festhalle Harmonie
05.11. Saarbrücken – Saarlandhalle
06.11. Würzburg – S.Oliver Arena
07.11. Ravensburg – Oberschwabenhalle
08.11. Neu-Ulm – Ratiopharm Arena
10.11. Villingen-Schwenningen – Helios Arena
11.11. München – Freimann – Zenith, die Kulturhalle
12.11. Regensburg – Donau Arena
13.11. Stuttgart – Porsche-Arena
14.11. Köln – LANXESS arena
16.11. Essen – Grugahalle
18.11. Freiburg – Rothaus Arena
19.11. Mannheim – SAP Arena
20.11. Augsburg – Schwabenhalle
21.11. Bamberg – Brose Arena
23.11. Zwickau – Stadthalle Zwickau
24.11. Göttingen – Lokhalle
25.11. Hannover – Swiss Life Hall
26.11. Bremen – Bürgerweide – Messe Halle 7
27.11. Lingen (Ems) – EmslandArena
29.11. Bielefeld – Seidensticker Halle Bielefeld
30.11. Münster – MCC Halle Münsterland
02.12. Erfurt – Messehalle Erfurt
03.12. Magdeburg – Stadthalle Magdeburg

„Ich heb ab, nichts hält mich am Boden“ – „Astronaut“, die erste offizielle Single aus dem kommenden Album „VI“ von SIDO katapultiert sich raketenhaft direkt von null auf Platz 1 in den deutschen Single-Charts.

Das Duett mit Andreas Bourani ist für SIDO damit die erste Nummer 1 Single seiner Karriere. Die Single „Der Himmel soll warten“ feat. Adel Tawil aus dem „MTV Unplugged Live aus‘m MV“  schaffte es 2010 auf Platz 2.

Nicht nur der Erfolg der Single, auch die Aussage von „Astronaut“ machen 2015 einmal mehr deutlich, dass der Weg  von der “Persona non grata“ zum etablierten Musiker und Schauspieler nicht mehr aufzuhalten ist.  Vom ewig polternden Provokateur und Outsider zum Freidenker und kritischen Geist. Echt, entwaffnend, ehrlich und mit den besten Entertainerqualitäten.

Mit seinem neuen Album „VI“ mischt sich SIDO leidenschaftlich in gesellschaftliche Debatten ein, die auch über seine eigenen Lebenssituationen und Erfahrungen hinausgehen. Er blickt auf die brennenden Themen unserer Welt – die Kleinen und die Großen. Schon die ersten vorab veröffentlichten Songs und Videoclips „Ackan“ feat. Dillon Cooper (HIER den Clip anschauen) und „Löwenzahn“ feat. Olexesh (HIER den Clip anschauen) zeigen wieder, dass der Maskenmann von einst, heute längst viele Gesichter hat. Authentisch zu bleiben bedeutet für ihn nicht, in einer bewährten Pose zu verharren. Und dafür hebt er in dieser Woche mit Andreas Bourani und dem gemeinsam geschriebenen Song „Astronaut“ zu Recht ab und landet direkt auf Platz 1 der Charts.

Das neue SIDO Album „VI“ erscheint am 04.09.2015

 

Liebe Live Tour 2015

01.11. Frankfurt – Jahrhunderthalle
02.11. Hof / Saale – Freiheitshalle
04.11. Heilbronn – Festhalle Harmonie
05.11. Saarbrücken – Saarlandhalle
06.11. Würzburg – S.Oliver Arena
07.11. Ravensburg – Oberschwabenhalle
08.11. Neu-Ulm – Ratiopharm Arena
10.11. Villingen-Schwenningen – Helios Arena
11.11. München – Freimann – Zenith, die Kulturhalle
12.11. Regensburg – Donau Arena
13.11. Stuttgart – Porsche-Arena
14.11. Köln – LANXESS arena
16.11. Essen – Grugahalle
18.11. Freiburg – Rothaus Arena
19.11. Mannheim – SAP Arena
20.11. Augsburg – Schwabenhalle
21.11. Bamberg – Brose Arena
23.11. Zwickau – Stadthalle Zwickau
24.11. Göttingen – Lokhalle
25.11. Hannover – Swiss Life Hall
26.11. Bremen – Bürgerweide – Messe Halle 7
27.11. Lingen (Ems) – EmslandArena
29.11. Bielefeld – Seidensticker Halle Bielefeld
30.11. Münster – MCC Halle Münsterland
02.12. Erfurt – Messehalle Erfurt
03.12. Magdeburg – Stadthalle Magdeburg

Ein Duett zum Abheben. Der Sänger der Stunde mit dem Rapper des Jahrzehnts.

Für SIDO gab es nur einen Sänger, den erauf diesem Song haben wollte.

Für Andreas Bourani was es klar, wenn ein Sido fragt dann ist man dabei.

„Astronaut“ ist keine Ballade und auch kein Liebeslied.

Das Sido sich leidenschaftlich in gesellschaftliche Dinge einmischt, ist nichts Neues.

Früher hat er provoziert um gehört zu werden. Jetzt „berichtet“ er wie ein kritischer Reporter, der uns den Spiegel vor hält.

Jeder von uns träumt davon, alle Probleme einmal hinter sich zu lassen.

SIDO und Andreas Bourani tun es.

Das neue SIDO Album „VI“ erscheint am 04.09.2015

 

Liebe Live Tour 2015

01.11. Frankfurt – Jahrhunderthalle
02.11. Hof / Saale – Freiheitshalle
04.11. Heilbronn – Festhalle Harmonie
05.11. Saarbrücken – Saarlandhalle
06.11. Würzburg – S.Oliver Arena
07.11. Ravensburg – Oberschwabenhalle
08.11. Neu-Ulm – Ratiopharm Arena
10.11. Villingen-Schwenningen – Helios Arena
11.11. München – Freimann – Zenith, die Kulturhalle
12.11. Regensburg – Donau Arena
13.11. Stuttgart – Porsche-Arena
14.11. Köln – LANXESS arena
16.11. Essen – Grugahalle
18.11. Freiburg – Rothaus Arena
19.11. Mannheim – SAP Arena
20.11. Augsburg – Schwabenhalle
21.11. Bamberg – Brose Arena
23.11. Zwickau – Stadthalle Zwickau
24.11. Göttingen – Lokhalle
25.11. Hannover – Swiss Life Hall
26.11. Bremen – Bürgerweide – Messe Halle 7
27.11. Lingen (Ems) – EmslandArena
29.11. Bielefeld – Seidensticker Halle Bielefeld
30.11. Münster – MCC Halle Münsterland
02.12. Erfurt – Messehalle Erfurt
03.12. Magdeburg – Stadthalle Magdeburg

Der Block und die Welt des Märkischen Viertels, die SIDO uns mit dem Titel MEIN BLOCK näher brachte, haben ihn selbst und sein Image geprägt. Heute, 11 Jahre später und mit Mitte 30 zieht er mit seinem neuen Album VI Zwischenbilanz.

SIDO ist einen langen Weg gegangen. Von den Hochhäusern des MV's in die Frankfurter Jahrhunderthalle. Vom Überlebenskampf in der Armut zum Master Of Ceremony seines eigenen MTV UNPLUGGED. Von einer “Persona non grata“ zum etablierten Musiker und Schauspieler. Ein begnadeter Entertainer in der Tradition von Harald Juhnke. Vom ewig polternden Provokateur und Outsider zum Freidenker und kritischen Geist. Alles echt und entwaffnend ehrlich. “Zu nett für das Ghetto; und zu Ghetto für die Spießer“ heißt es in einem seiner neuen Titel.

Mit diesem Album mischt sich SIDO leidenschaftlich in gesellschaftliche Debatten ein, die auch über seine eigenen Lebenssituationen und Erfahrungen hinausgehen. Er blickt auf die brennenden Themen unserer Welt – die Kleinen und die Großen. Ob Billig-T-Shirts oder Gotteskrieger, ob Flüchtlingsdrama oder Umweltzerstörung. “Ich bin nicht gläubig; aber ich glaube, wir sind alle am Arsch“, reimt er und versteht dabei den Rap im klassischen Sinne, nämlich als Träger von Botschaften. Es sind Verse, die beim Hörer etwas bewegen, die Bilder im Kopf erzeugen. Oft schafft er düstere Bilder, ausgestattet mit einem Funken Hoffnung. Damit ist sein sechstes Album vielleicht seine bislang politischste Platte. “Wir kämpfen, bis wir irgendwann mal Pusteblumen sind – Und wir warten auf den Wind!“ Erst die Verwandlung erlaubt den Ausbruch aus den Verhältnissen. Pure Ghetto-Poesie. Einen Ausblick gewährt er uns mit seiner aktuellen Singleauskopplung: “Löwenzahn feat. Olexesh“.

Der Maskenmann von einst hat längst viele Gesichter. Authentisch zu bleiben bedeutet für ihn nicht, in einer bewährten Pose zu verharren. SIDO gelingt das Kunststück, mit jedem seiner sechs Studioalben ein Stück weiter zu wachsen. Oder wie er seinen Marsch durchs Leben selber beschreibt: “Zu gerade für die Straße; und zu Straße für die Nachbarschaft“.

Am kommenden Sonntag übertragen mehrere ARD-Programme das außergewöhnliche Radio Bremen-Event „MUSIKHELDEN – SIDO versus Westernhagen“. Zu sehen als Videostream im Internet und zu hören als Konzertmitschnitt im Radio.

SIDO trifft auf Marius Müller-Westernhagen. Auf der Bühne der Black Box Music-Halle in Berlin begegnen sich am 5. Oktober einer der erfolgreichsten deutschen Rockmusiker und einer der erfolgreichsten Stars der deutschen Hip-Hop-Szene. Es ist ein musikalischer Clash of Cultures: Zwei Künstler, die bislang noch nie gemeinsam auf einer Bühne standen, performen bei einem einmaligen Konzert eigene und Songs des jeweils anderen. Als Special Guest tritt die südafrikanische Sängerin Lindiwe Suttle auf. Radio Bremen macht aus dem musikalischen Helden-Treffen ein crossmediales Ereignis im Fernsehen, online und im Radio. Das MUSIKHELDEN-Konzert wird am Sonntag, 5. Oktober, zeitversetzt ab 22:00 Uhr als Videostream im Netz zu sehen sein (www.radiobremen.de/musikhelden). Auf der Online-Seite finden sich Hintergrundinfos, Porträts der Künstler und ein Live-Blog. Mehrere ARD-Radioprogramme übertragen das Konzert am gleichen Abend und in den Tagen danach. Neben Bremen Eins und Bremen Vier beteiligen sich MDR Jump, Radio Berlin 88,8, Radio Fritz und SWR3.

Zur gemeinsamen Vorbereitung des Konzerts haben beide Künstler nur wenige Tage Zeit. „Die Vorbereitung wird sehr knapp sein“, so Marius Müller-Westernhagen. „Es wird sicherlich für alle sehr, sehr aufregend. Aber gerade die Improvisation, die da entsteht, macht’s natürlich ungeheuer spannend.“ Bei allen Unterschiedlichkeiten haben SIDO und Westernhagen vieles gemeinsam. „Einen Song wie ‚Dicke‘ hätte ich auch schreiben können“, sagt SIDO. „Uns verbindet eine proletarische Sicht auf die Dinge“. Und wirklich: Der Rebell, den beispielsweise Marius Müller-Westernhagen Ende der 70er Jahre verkörperte, war nah am Image des „Rüpel-Rappers“ SIDO Anfang 2000. Inzwischen haben sich beide verändert.

Das Treffen der beiden Musiker strahlt Das Erste überdies in der Nacht vom 22./23. November um 00:55 Uhr als Konzertfilm aus. Dieser Film „MUSIKHELDEN – Westernhagen versus SIDO“ begleitet die Künstler bei der Entstehung dieses außergewöhnlichen musikalischen Experiments und zeigt die Höhepunkte des Konzerts. Darüber hinaus steht im NDR/Radio Bremen-Fernsehen in der Nacht vom 12./13. Dezember um 00:15 Uhr ein Double Feature auf dem Programm. Gezeigt werden die TV-Erstausstrahlung des 75-minütigen Konzertmitschnitts sowie anschließend der Konzertfilm.

 

MUSIKHELDEN – SIDO versus Marius Müller-Westernhagen
Das Konzert: So. 5. Oktober 2014, 20:00 Uhr, live in der Black Box Music, Berlin
Der Konzertmitschnitt: So. 5. Oktober 2014, ab 22:00 Uhr als Videostream auf www.radiobremen.de/musikhelden
So. 5. Oktober 2014, ab 22:04 Uhr im Radio auf Bremen Vier, Radio Berlin 88,8 und SWR3. Danach zu unterschiedlichen Zeiten bei MDR Jump, Radio Fritz
Der Konzertfilm: Sa./So. 22./23. November 2014, 00:55 Uhr im Ersten
Double Feature: Fr./Sa. 12./13. Dezember 2014, ab 00:15 Uhr im NDR/Radio Bremen-Fernsehen
– Konzertmitschnitt (TV-Erstausstrahlung)
– Konzertfilm (Wdh.)