Nach zwei Jahren kreativer Arbeit an neuen Liedern, veröffentlichen die SEER  heute ihr jüngstes Album. Dieses trägt den programmatischen Titel „ANALOG“. Inhaltlich setzt „ANALOG“ mit den bewährten und beliebten Klängen, den Stimmen, Arrangements und textlichen Zugängen der Vorgängeralben der letzten Jahre nahtlos und mit zeitgemäßen Themen, weiter fort. 17 neue Lieder finden sich auf „ANALOG“. Und auch das ist typisch für Ober-SEER Fred Jaklitsch. Was er seinem Publikum geben kann, gibt er gerne und das in gelebter SEER-Tradition.

Der Albumtitel ergab sich, so Jaklitsch, aus der Bandgeschichte von über 23 Jahren: ‚Über die Jahrzehnte haben wir u. a. zuerst auf Musikkassette, Vinylschallplatte, CD und zuletzt Online veröffentlicht. Wir kennen also noch den guten alten „Bandlsalat“, mittlerweile natürlich aber auch Streaming und Social Media Kanäle. Abgesehen von der technischen Machart ist jedoch immer noch das Lied und die Stimme das Entscheidende. Schicksalsmomente, Lebensveränderndes genauso wie Alltägliches, mit einer Dosis positivem Lebensgefühl sind seit jeher der rote Faden unserer Lieder. Es sind diese Situationen, die vielen von uns bereits passiert sind oder passieren könnten. Es soll „menscheln“, berühren und so dazu beitragen, dass wir uns alle ein Stück näherkommen, die gemeinsame Kraft spüren‘.

Die SEER und ihre Fans, sie treffen sich stets auf einer ganz bestimmten Gefühlsebene, was besonders bei den magischen Live-Momenten zu erkennen ist. Dazu Jaklitsch: ‚Es geht darum, jenen Menschen Zuneigung auszudrücken, die uns durchs Leben begleiten, deswegen sind am Album auch Lieder wie: „I umorm di“ und „Herzensmensch“.

Liebe, Freundschaft, das Zusammensein, die Freude über ein Wiedersehen, das Vermissen… Themen die Jaklitsch in einfacher, schnörkelloser Form zu Liedern werden lässt. Viele dieser Lieder sind in den vergangenen 23 Jahren zu Klassikern geworden. Zeitlose Klassiker, die analog genauso ihre Wirkung entfalten wie digital.

Träumen macht mutig! Durch die Arbeit an ihrem neuen Bühnenprogramm Die Magie der Träume (Premiere am 1. Juli 2020) ist den vier Musikerinnen des Hamburger Klassik-Quartetts Salut Salon bewusst geworden, welch große Kraft von Träumen und Träumenden ausgeht. „Träume verzaubern nicht nur, sie verändern auch“, so Geigerin Angelika Bachmann „und sie können Menschen bewegen, ihrem Leben eine neue Richtung zu geben“. Wer träumt, entwickle eine Vorstellung von einer anderen Zukunft. Und wer von seinen Träumen erzählt, ermutige auch andere. „Träumerinnen und Träumer tun der Gesellschaft einfach gut!“, ist auch Geigerin Iris Siegfried überzeugt.

Nun suchen Salut Salon Menschen mit Visionen. Sie sammeln Träume von Menschen, um die, die noch nicht, oder nicht mehr träumen, zu ermutigen wieder damit anzufangen. Geteilt werden die Träume auf dem eigens eingerichteten Video-Blog, einer Plattform „für alle, die nicht aufhören (wollen) zu träumen“. Ob „Welt retten“, „Nochmal ein bedeutendes Lied schreiben“, oder „Im Slum eine Geigenbauwerkstatt gründen“ – es gibt unendlich viele dieser Geschichten! Auf dem Blog werden sie vernetzt, hier finden Träume Menschen, die an sie glauben. #träumdichmutig!

Salut Salon sind übrigens nicht die einzigen, die träumen. Mit dabei sind bereits: Rapper Samy Deluxe, der Neurobiologe Dr. Gerald Hüther, Unternehmer Prof. Dr. Michael Otto, Liedermacher Rolf Zuckowski, Schauspieler Volker Lechtenbrink, Komponist Franz Wittenbrink, Luftartistin Vivian Paul vom Circus Roncalli – und zwei Weltmeisterinnen: Schwimmerin Sandra Völker und Boxerin Maria Lindberg! Unterstützt wird die Kampagne außerdem von der Frauenzeitschrift Bild der Frau. Ab Februar 2020 spielen Salut Salon exklusiv Previews ihres neuen Programm Die Magie der Träume in ausgewählten Theatern. Die offizielle Premiere findet dann am 1. Juli 2020 im Hamburger Thalia Theater statt.

ÜBER SALUT SALON: Das Hamburger Quartett begeistert seit über 17 Jahren das Publikum auf der ganzen Welt mit Klassik von Bach bis Prokofiev, mit Tangos von Astor Piazzolla, eigenen Chansons, Instrumental-Akrobatik und poetischem Puppenspiel. Wie kaum eine andere kammermusikalische Formation verstehen es die Musikerinnen ihr Publikum zu begeistern. Das Geheimnis ihrer Bühnenshow: Virtuosität, Charme und Humor. Damit reißen sie ihre Zuschauer im Pariser „Olympia“ genauso zu Beifallsstürmen hin wie im Teatro Municipal in Rio de Janeiro oder in der Elbphilharmonie in Hamburg.  Mit Träumen kennen Salut Salon sich aus. Schon als Elfjährige im Schulorchester hatten die beiden Geigerinnen Angelika Bachmann und Iris Siegfried den Traum, zeitlebens gemeinsam Musik zu machen! Mittlerweile haben die beiden Gründerinnen von Salut Salon einen ECHO Klassik in der Kategorie ›Klassik ohne Grenzen‹ und haben auf allen Kontinenten gespielt. Sie glauben an die Kraft von Träumen und sind auf ihren Tourneen immer auch eine Art Traumsammlerinnen: „Wenn wir in den Ländern, durch die wir touren, mit Kindern musikalisch arbeiten, erzählen sie uns immer auch von ihren Träumen. Und viele haben sich in der Musik erfüllt!“ Ob sie mit Schülern ihrer Paten-Musikschule in Chile im altehrwürdigen Teatro Municipal in Santiago konzertieren oder den „Ghetto Classics“ im Slum von Nairobi in Kenia 50 Geigen schicken, damit alle Kinder ein Instrument zum Üben haben – Salut Salon sammeln nicht nur Träume, sie freuen sich auch, wenn sie wahr werden!

Carole. M ist Deutsch-Französin und lebe zurzeit in Berlin. Ihre eigene musikalische Pop-Welt klingt  frisch und ungewöhnlich mit Inspirationen von Feist bis France Gall. Zusammen mit dem Produzenten Paul Pilot hat sie ihre neue EP „Ocean“ aufgenommen, welche am 22.11. bei Timezone erscheint.

Die EP entführt einen in eine kleine eigene Welt, irgendwo zwischen Amelie und dem modernen Pop, irgendwo zwischen französisch und englisch. Irgendwohin, man mag gar nicht so richtig wohin, was man weiß ist, dass es einfach schön ist und die EP auch, wenn sie noch drei Stunden länger wäre noch zu kurz wäre. Man verliert sich in ihr, als Taucher in einem „Ocean“, der das Meer erkundet und wie auch dort gibt es einiges zu entdecken! Lasst euch von der Stimme von Carole an die Hand nehmen, sie führt euch durch diese Zauberwelt.

Jetzt bringt sie mit dem Video zum Titeltrack  „Ocean“ einen kleinen musikalischen Vorgeschmack raus:
It´s all about floating in water. Go back to this very first state we come from..

Immer und überall geht es ums Gefühl. Aber Gefühle nicht nur zulassen, sondern auch darüber zu reden, fällt uns in unserer standardisierten Welt immer schwerer. Der Münchner Singer/Songwriter George Garcia schiebt diesem unerträglichen Leerstand jetzt einen Riegel vor. Seine Songs sind von einer entwaffnenden Emotionalität, bei der sich nicht nur sein südländisches Temperament Bahn bricht, sondern auch das Bedürfnis seinem Gegenüber einen Blick hinter die eigene Maske zu gewähren. Anspruchsvoll und mitreißend ist das ihn charakterisierende, präzise, orchestrierte Spiel mit Laut und Leise, Warm und Kalt, Hell und Dunkel. Exzessiv ehrlich. Unwiderstehlich sensibel.

Sein Album „Jeder Tag zählt“ ist auch das Ergebnis eines langen persönlichen Reifeprozesses, bei dem Garcia mehr als einmal über Start gehen musste. Viele seiner Themen trägt er Jahre mit sich herum, bis er einen Stift in die Hand nehmen kann, um sie aufzuschreiben. Zugleich ist das Album ein Stück in Wort und Klang gemeißelte Autobiografie. Der 1973 geborene Deutsch-Spanier weiß, was es bedeutet, Hindernisse zu überwinden, sich zu hinterfragen, sich mit sich selbst zu konfrontieren. Er nimmt kein Blatt vor den Mund und seine Aufrichtigkeit ist in einer Umgebung, in der wir längst gelernt haben, unsere Hoffnungen und Ängste zu chiffrieren, mehr als berührend.

Im Dezember 2019 wird der gebürtige Halbspanier  zusammen mit Oliver Hahn (Gesang und Klavier) im Vorprogramm der Ella Endlich Tour “Endlich Weihnachten” auftreten. Hier wird der charmante Halbspanier ein paar Titel aus seinem Debütalbum sowie neue Songs aus dem kommenden Album zum Besten geben.

 

GEORGE GARCIA auf Tour mit Ella Endlich

21.11.2019 – Erfurt // Thomaskirche
27.11.2019 – Dortmund // Nicolaikirche
29.11.2019 – Schwerin // Schelfkirche
06.12.2019 – Wiesbaden // Ringkirche
07.12.2019 – Würzburg // Johanniskirche
08.12.2019 – Regensburg // Audimax
14.12.2019 – Rostock // Theater des Friedens
16.12.2019 – Dresden // Lucaskirche
17.12.2019 – Wismar // Georgenkirche
18.12.2019 – Leipzig // Peterskirche
20.12.2019 – Neuruppin // Kulturkirche
21.12.2019 – Monheim am Rhein // Aula am Berliner Ring
22.12.2019 – Hamburg // Stage Club
28.12.2019 – Neubrandenburg // Konzertkirche
29.12.2019 – Potsdam // Nikolaisaal
30.12.2019 – Berlin // Passionskirche

Sie haben es an die Spitze der Charts geschafft – doch sind Freddy März und Martin Hein auch erfolgreich gegen den „Quizduell-Olymp“? Das Schlager-Duo setzt auf Harmonie: „So richtig geknallt hat es noch nie“, verraten sie. Ob sie mit der Strategie gegen den Olymp bestehen, das sehen die Zuschauerinnen und Zuschauer am Freitag, 15. November, ab 18:50 Uhr im Ersten.

Prominente Teams fordern die besten Quizzer Deutschlands heraus – immer freitags um 18:50 Uhr in Jörg Pilawas „Quizduell-Olymp“. Auch für die Zuschauer geht es um 10.000 Euro: Gewinnt der Olymp, können sich zehn Mitspieler der ARD Quiz App freuen, denn sie teilen sich den Gewinn. Sollten die prominenten Herausforderer es tatsächlich schaffen, gegen drei der besten Quiz-Köpfe Deutschlands zu bestehen, spenden sie ihren Gewinn für einen guten Zweck.

In der ARD Quiz App mitspielen – Während die Sendung im Ersten zu sehen ist, kann jeder in der ARD Quiz App spielen und gewinnen. Alle App-Spieler haben die gleichen Chancen auf den Gewinn – es ist unerheblich, wie viele Fragen jeder Spieler beantwortet hat und ob die Antworten richtig waren.

Wer mitspielen und mitgewinnen möchte, kann sich die ARD Quiz App unter www.daserste.de/quiz-app kostenlos herunterladen.

Das „Quizduell-Olymp“ ist eine Produktion von ITV Studios Germany in Zusammenarbeit mit Herr P. im Auftrag der ARD-Werbung und der ARD für Das Erste. Die Redaktion liegt beim Norddeutschen Rundfunk.

17 ist ein magisches Lebensjahr: Die Schule ist fast geschafft, das Leben mit seinen schier unendlichen Möglichkeiten liegt vor einem, man ist unbekümmert, sorgenfrei – und wenn es richtig gut läuft obendrein schwer verliebt. Kann dieser Moment bitte für immer andauern?
Kann er leider nicht.  Doch die gute Nachricht: YouNotUs & Kelvin Jones bringen ihn zurück, mit ihrem neuen Song „Seventeen“.

Remember when we were young / We’d light up the night with drunken love / Sleep through the day to sober up“, singt Gastsänger Kelvin Jones, der sich noch aus einem anderen Grund die einzigartig unbeschwerten Tage zurückwünscht: „I got a song that brings me back / Back to us again / So you’ll love me like, love me like / Love me like we’re seventeen.“ Nicht nur im Leben, auch in der Liebe ist die Unbeschwertheit verloren gegangen, seit wir damals frisch verliebt die Nacht zum Tag gemacht haben. Weil die Mühlen des Alltags uns erfasst haben. Weil der Zahn der Zeit an unserer Beziehung genagt hat. Oder ganz einfach, weil wir zu sehr „lost in our memories“ sind. Doch damit soll nun Schluss sein: „No I won’t let it stay this way / We’ll be everything we were“.

Was YouNotUs als Tropical-beeinflusste Jam mit federnden Beats, gezupften Gitarren und schwirrenden Synthies beginnen ließen, steigert sich nun zu einem mitreißenden Dance-Pop-Song, der sich in jubilierenden Bläsern ergießt. Wer vergessen hatte, wie gut es sich anfühlte 17 zu sein und vor Euphorie förmlich zu explodieren – hier kann man es nachhören:

Bekannt wurde das DJ-Duo YouNotUs durch seine Cover-Version von „Supergirl“ (Platz 2 der Deutschen Charts, in 16 Ländern auf den #1.) mit Alle Farben und Anna Naklab sowie den Dancehit „Please Tell Rosie“ (Platz 3 der Charts). 2018 ging die Erfolgsgeschichte mit dem #1-Megahit „Only Thing We Know“, zusammen mit Alle Farben und Kelvin Jones, weiter, 2019 folgte das YouNotUs-Rework des 1999er-Hits „Narcotic“ (feat. Janieck und Senex), das wiederum Platz 2 der deutschen Airplay Charts eroberte und alle Hörer durch den Sommer tanzen ließ.

YouNotUs spielten bereits auf sämtlichen großen Festivals wie dem Parookaville, Docklands & Melt!

YouNotUs sind nominiert für die 1Live Krone in der Kategorie „Bester Dance Act 2019“.

Es war nicht nur ein grandioses Musikereignis an einem historischen Tag, sondern ein deutliches Zeichen gegen die Spaltung und für die verbindenden Elemente in unserer Gesellschaft. Leslie Mandoki und seine Soulmates beendeten mit einem über 3-stündigen musikalischen Feuerwerk ihre Konzertreihe durch Deutschland in Berlin am 30sten Jahrestag des Mauerfalls und rissen das Publikum im Konzerthaus zu wahren Begeisterungsstürmen hin.

Nach ausverkauften Shows in Hamburg, München, Dortmund und Berlin, bei  denen die Mandoki Soulmates vom Publikum mit stehenden Ovationen gefeiert wurden, betonte der Künstler im Berliner Konzerthaus „Als Deutscher bin ich dankbar und glücklich für den historischen Moment, als die Berliner Mauer auf friedliche Art fiel. Und als gebürtiger Budapester freue ich mich, dass es ausgerechnet die Ungarn waren, die damals ihre Grenzen öffneten und damit den Eisernen Vorhang zum Einsturz brachten. Daher ist es mir ein Bedürfnis, in Europa Brücken zu bauen, wo auch immer Risse auftreten. Die Erinnerung an den Aufstand gegen die Diktatur muss uns die Kraft schenken, unseren Kindern eine bessere Welt zu hinterlassen.“

Leslie Mandoki wurde als Freidenker, der immer für die Europäische Einigung eintrat, vor einigen Jahren eingeladen zusammen mit Michail Gorbatschow, George W. Bush sen., Dr. Helmut Kohl und Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel das berühmte Berliner Mauersegment zu unterschreiben. Die historischen ehemaligen US-Außenminister Henry Kissinger und James Baker würdigten Mandokis Beitrag zum Mauerfall. „Als die Berliner Mauer und der Eiserne Vorhang fielen, regnete es Glück vom Himmel und wir feierten ein wiedervereintes Deutschland und ein freies Europa. Zunehmende Alleingänge und das mangelnde Verständnis für die Unterschiede und die Vielfalt der kulturellen Identitäten lassen unser Europa auseinanderdriften. Wir müssen wieder die verbindenden Elemente in den Vordergrund stellen.“

Auf der Konzertreihe „Living In The Gap“/Hungarian Pictures“ stellte Mandoki sein neues gleichnamiges Doppelalbum vor, welches nach der Veröffentlichung, am 11.10. auf Platz 14 in die offiziellen Charts eingestiegen ist. Mit dabei zwei Generationen an legendenbildenden Ikonen wie Bobby Kimball (Toto), Chris Thompson (Manfred Mann’s Earth Band), Nick van Eede (Cutting Crew), Tony Carey (Rainbow), John Helliwell und Jesse Siebenberg (Supertramp), Mike Stern, Randy Brecker, Till Brönner, Bill Evans, und Julia Mandoki.

Das neue Album befasst sich intensiv mit den Herausforderungen unserer Zeit und definiert voller musikalischer Leidenschaft und unbändiger Spielfreude den Progressive-Rock zeitgemäß und modern neu. Die Soulmates sind nicht nur eine Band der Superlative, sondern vielmehr eine „künstlerische Wertegemeinschaft“, wie Mandoki seine Soulmates nennt, die für gesellschaftlich relevante Musik steht.

Unter Evolution versteht man gemeinhin die allmähliche Veränderung der vererbbaren Merkmale einer Population von organischen Strukturen von Generation zu Generation. Überträgt man diesen Gedanken aus der biologischen Welt in die musikalische von Northern Lite, so trägt jedes neue Album die signifikanten Merkmale seiner Vorgänger in sich, aber erfindet dennoch den typischen Northern Lite Sound auf spielerische Art neu.

„Evolution“, das 13. Studioalbum von Northern Lite, gibt ihrem unstillbaren Drang nach Härte und Geschwindigkeit Raum, ohne jedoch die existenzielle Notwendigkeit von Liebe zu verleugnen. Sich ihrer eigenen Vergänglichkeit bewusst geworden, gehen Kubat, Bohn und Rödel, nun jenseits der vierzig, schonungslos mit sich ins Gericht. Weder textlich noch musikalisch werden Gefangene gemacht. Von zärtlich quecksilbrigen Pop Balladen, bis hin zu neuen Hymnen, die die Kraft haben, ganze Generationen im Herzen zu verbinden, nimmt jeder Song des neuen Albums seine Hörer mit auf eine Reise zu sich selbst.

Im Ergebnis bilden hier Inhalt und Form eine rauschhafte Koexistenz, die nur durch die meisterhafte Präzision der musikalischen Ausführung noch Steigerung erfährt.

 

Tourdaten:

20.12. – Berlin, Astra
21.12. – Vacha, Vachwerk
27.12. – Leipzig, Felsenkeller
28.12. – Erfurt, Halle 6
24.01. – Zwickau, Seilerstrasse
25.01. – München, Muffathalle
06.02. – Frankfurt, Nachtleben
07.02. – Magedeburg, Factory
08.02. – Rostock, M.A.U.
13.03. – Jena, Kassablanca
14.03. – Hamburg, Docks
21.03. – Dresden, Kleinvieh

Heliodor, griechisch für “Geschenk der Sonne”, ein zitronenfarbener Edelstein die Musik der Hamburgerin Mimi Schell klingt nach einer Fahrt im Cabrio, bei der die Abendsonne die Haut streichelt bevor die aufziehende Nacht kribbelnde Gänsehaut beschert. Sie lässt einen an Glühwürmchen, Minzbonbons und donnernde Sommergewitter denken. Das Album hört man zum Verliebtsein, vor dem Ausgehen, als Soundtrack für ein persönliches Road Movie, von dem man möchte, dass es niemals endet. Das Album „Heliodor“ erscheint am 22.11.

Es startet den Soundtrack zum eigenen Road-Movie im Kopf, denn genauso ist es auch entstanden. Mimi Schell reiste für die Aufnahmen mehrmals nach Frankreich, die Niederlande und diverse Enden der Bundesrepublik, selber ist Mimi in Hamburg zu Hause. Außerdem erfand sie das wohl ungewöhlichte und längste Plattencover der Welt, in Form einer handgefertigten Buchrolle, in der das Album mit allen Texten auf 10 erstaunlichen Metern Länge illustriert ist.

„I can’t get no sleep“ lautet die hypnotische Textzeile des Faithless-Tracks „Insomnia“, die noch heute jedem Clubgänger eine Gänsehaut verpasst. Der Track, der 1995 hochplatzierte Charterfolge in England (#2), Deutschland (#3) und den US-Dance-Charts (#1) feierte, erreicht in der Orchesterversion von MILK & SUGAR eine ganz neue Dimension. Vor allem in der zweiten Hälfte, in der das mitreißende Melodiethema mit der Wucht eines vollen Orchesters durchbricht, zeigt sich die unwiderstehliche Kraft des Tracks. Eine außergewöhnliche Version, die den Sound klassischer Musik mit der Energie der Clubszene verbindet.

Die Idee, wegweisende Klassiker der elektronischen Musikgeschichte für ein Orchester umzuschreiben, stammt von Michael Kronenberger, Teil des Münchner Duos Milk & Sugar. Gemeinsam mit den Künstlern und dem Studiopartner Roald Raschner machte er es sich zur Mammutaufgabe, digitale Sounds, Beats und Basslines durch Streicher, Bläser und Schlagwerk zu ersetzen und auf diese Weise etwas Einzigartiges zu schaffen. Schon bei den ersten Klängen wird klar, dass hier zwei Komponenten aufeinander treffen, die bei Clubmusik-Anhängern und Fans epischen Orchestersounds gleichermaßen große Gefühle auslösen.

Milk & Sugar, den Münchner Symphonikern und Euphonica gelingt mit dem Album „Ibiza Symphonica“ die außergewöhnliche Verbindung von elektronischer Musik und klassischer Orchesterinstrumentierung. Das schafft einen genreübergreifenden und vollkommen neuartigen Sound, der den Zuhörer mitnimmt auf eine euphorisierende Reise durch die akustische Geschichte Ibizas.