Nach dem Rückzug ins Private tritt Claudia Koreck wieder ins Rampenlicht. Alles ist echt und ehrlich auf ihrem dritten Album "Menschsein", das leichtfüßig und tiefgründig zugleich daherkommt. Es steckt kein Masterplan hinter den Stücken der bayerischen Songwriterin, nur einschneidende Erfahrungen. In ihren 24 Jahren hat Claudia viel erlebt und genau das spiegeln ihre Songs wieder: "Ich schreibe Lieder darüber, wie es mir gerade geht". Offenherzig, einfühlsam und ehrlich – das ist Claudia Koreck. Am 6. Mai wird "Menschsein" erscheinen.

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„Niemand wird tun, was wir nicht tun“ – wenn man ein Motto für das neue Album von Joy Denalane finden wollte, kaum eines würde näher liegen, als diese Anfangszeile des ersten Stücks. Aber auch diese Zeile aus „Der Tag Ist Nah“ wäre geeignet: „Es wird nie wieder, wie es war / Doch ich weiß, dass es wieder wird.“ Vieles war vor diesem Album anders, viel ist inzwischen passiert. Sehr viel. Und fast alles von dem, was Joy Denalanes Seele in den bewegten Zeiten seit ihrem letzten Album bewegt hat, findet sich in den immer vielsagenden und oft hoffnungsvollen Songs dieser CD. Kein Zweifel: „MAUREEN“ ist Joy Denalanes persönlichstes Werk. Benannt nach ihrem zweiten Vornamen, fasziniert es als sehr direkte, ebenso ungeschminkte wie romantische Songsammlung. Vor allem aber ist es ein modernes und dennoch klassisches Soul-Album und das wieder in deutscher Sprache. Jede Zeile, jede Hook, jede Note fasziniert mit musikalischer Eindringlichkeit, mit echtem Soul und wahren Gefühlen – vom hymnischen Hit „Niemand (Was Wir Nicht Tun)“, bis zur gründlich emanzipierten Ladies-Hymne „Rosen“, vom Abgesang „Nie Wieder, Nie Mehr“ (im Duett mit Julian Williams) über die Ballade „Lass Es Liebe Sein“ bis hin zur leidenschaftlichen Liebeserklärung „Bin Und Bleib Dein“. Diese zwölf neuen Lieblings- und Liebeslieder sind die logische Schlussfolgerung aus den Erfahrungen der mittlerweile international gefeierten Soulsängerin aus Berlin. Sie zeigen ihre Reife, ihre Entwicklung und ihren unbändigen Spaß an neuen Herausforderungen, denen sie inzwischen unter anderem mit einem kurzzeitigen Studium der Literaturwissenschaften gefrönt hat: „Ich bin grundsätzlich ein nach vorne gerichteter Mensch, ertrage keinen Stillstand, ichmuss immer in Bewegung sein.“ Und auch dazu gibt es einen passenden Liedtext: „Träume werden nur wahr, wenn wir uns bewegen“.

„MAUREEN“ ist eine fortgeschrittene Kombination aus all den Qualitäten, die schon die beiden Vorgängeralben „Mamani“ und „Born & Raised“ so außergewöhnlich machten: die klaren, unmissverständlichen und doch vielschichtigen Texte aus der Schnittmenge zwischen lyrisch und lässig, die starken Songs und die brillante Produktion zwischen modernem Soul, druckvollem Funk und beeindruckenden HipHop – Beats. Dass diese aktuellen Klassiker zwischen Philadelphia und Berlin entstanden sind, ist ein wichtiger Teil der Geschichte hinter dieser Produktion. Geschrieben hat Joy unter anderem mit ihrem alten Weggefährten aus Freundeskreis Tagen, Sékou Neblett in Berlin, während ein großer Teil der Musik ursprünglich von den amerikanischen Beatmakern und Produzenten stammt, mit denen Joy zum Teil bereits auf ihrem letzten Album gearbeitet hat. So zum Beispiel dem   Jill Scott-Bilal-Produzenten Steve McKie, dem Bilal-Bassisten Tony Whitfield, dem Ghostface – und T.I. – Produzenten Jake One und dem Jazmine Sullivan-Songwriter Anthony Bell. Allesamt profitieren die Kompositionen wieder von den Streicher-Arrangements der Philly Soul & Salsoul-Orchestra-Legende Larry Gold, genannt ‚Don Cello’. Überarbeitet, zusammengeführt und um weitere Songs ergänzt wurde das Album schließlich in Berlin von Max Herre und seinem Produktionsteam KAHEDI (Samon Kawamura, Max Herre, Roberto Di Gioia), sowie dem Texter Baris Aladag. Es spricht Bände, dass Joy Denalane außerdem an allen deutschen Texten gemeinsam mit Max Herre geschrieben hat, dem Vater ihrer beiden Kinder, ihrem Produzenten und Ex-Ex-Mann. Die bejahende Verneinung im doppelten Ex ist übrigens kein Druckfehler. Es ist in der Tat viel passiert!

„Ich bin auf die Vornamen Joy und Maureen getauft“, erklärt Joy Denalane den Albumtitel. „Maureen war die erste große Liebe meines Vaters, die Frau, die er eigentlich heiraten wollte, aber in Südafrika zurückgelassen hat. Meine Mutter hat ihm und ihr mit diesem Namen Respekt gezollt, in dem sie sagte: „Ich weiß um diese Maureen und sie hat einen Platz bei uns. Lass uns unsere erste Tochter nach ihr benennen.“ „MAUREEN" ist trotz dieser Vorgeschichte für mich vor allem mein zweiter Name, mein zweites Ich, die andere Seite an mir“, sagt Joy. „Der Albumtitel steht für diese Dualität, die manchmal sogar eine echte Dichotomie ist, eine Aufteilung in zwei entgegengesetzte Teile, die manchmal scheinbar nicht miteinander zu vereinen sind. Diese Zerrissenheit wollte ich ausdrücken.“ Auf ihrem neuen Album erzählt Joy Denalane, die sich bisher in ihren Songs eher als genaue und wahrhaftige Beobachterin der Liebesdramen und Beziehungs-Szenen Anderer auszeichnete,  jetzt konsequent ihre persönlichen Episoden und Erkenntnisse. Die Sängerin und Songwriterin lebt auf diesem Album ihre unterschiedlichen Facetten aus – schonungslos, reflektiert und nahbar erforscht sie ihre „zwei Seelen“ und verschafft ihnen Ausdruck und Nachdruck. „Manche Leute würden es vielleicht Karma nennen: Wenn du etwas machst, kommt etwas zurück“, sagt sie. „Für jede Aktion gibt es eine Reaktion. Wenn man sich das vor Augen führt, merkt man, dass man im Leben mehr lenkt, als man glaubt."

„MAUREEN“ ist eine emotionale Reise, die mit dem Soul/Funk-Aufruf „Niemand (Was Wir Nicht Tun)“ beginnt. Jeder Satz dieses Liedes, das in Berlin entstand, ist ein Aufforderung, sich ein Herz zu fassen und Stellung zu beziehen. Schon im zweiten Song zielt der Tatendrang, den dieses Album mal mehr, mal weniger unterschwellig umgibt, auf die Liebe und ihre Irrwege: „Frei“ ist voller Zweifel und bitterer Erkenntnisse. Sätze wie „Was war, war mir nie genug / Immer sucht man, was man nicht kriegt“, werden durch rollende Drums und dramatische Klavierfiguren noch intensiviert. Dieses „Frei“ sein, das keines ist, kann Jeder nachfühlen. In der sagenhaften, bittersüßen Ballade „Der Tag Ist Nah“ scheinen wieder Hoffnung und Mut durch. Die herrliche Zeile „Es wird nie wieder, wie es war / Doch ich weiß, dass es wieder wird“ singt Joy in diesem Lied, und schließlich sogar: „Ich glaub an die Liebe / Lass mich von meiner Liebe führen / Das bleibt alles, was ich hab“. In „Bin Und Bleib Dein“, einer leidenschaftlichen von Streichern getragenen Liebeserklärung, heißt es: „Denn auch ich kann meine Frau im Leben stehen / Und trotzdem wünsch ich mir manchmal mich anzulehnen“. Das sitzt, ebenso wie das schwärmerische „Lass Es Liebe Sein“. Dass sie in „Nie Wieder, Nie Mehr“ auf einem düster marschierenden Deep-Soul-Beat mit Vierviertelpiano, nicht nur ihre Hälfte der Trennungsmedaille präsentiert, sondern über ihren Duett-Partner Julian Williams auch die Kehrseite zeigt, zeugt von Größe. Aber man könnte jede Zeile dieses Albums nehmen, jeden einzelnen Song, um Joy Denalane und ihre vielen Facetten besser zu verstehen. „Ein paar der Lieder sind Maureen“, sagt sie, „sie zeigen mich vielleicht nachdenklicher und introvertierter als sonst.“ Und Songs wie der Opener oder der dramatische Hip Hop/Soul-Track „Wo Wollen Wir Hin Von Hier?“, sind ganz klar die Joy, die man bereits kennt, die stark ist und mit beiden Beinen fest im Leben steht. „Es ist ja nicht so greifbar, wer ich bin. Auch für mich nicht. Da geht es mir wie vielen Anderen auch. Ich habe in den letzten Jahren viele Erfahrungen gemacht, teilweise sehr schmerzhafte, und mich darüber auch noch einmal anders kennengelernt. Eigentlich habe ich sogar eine ganze Reise gemacht. Und am Ende bin ich dorthin zurückgekehrt, wo ich hingehöre: musikalisch und privat.“ Wie viele Ereignisse und Einsichten in diesen Zeilen stecken, kann man nur erahnen – oder aber erhören, in den neuen Songs von „MAUREEN“. „Was mich ausmacht, ist vor allem ‚Direktheit’ “, sagt Joy Denalane. „Ich definiere mich als Mensch und als Künstlerin dadurch, dass ich versuche, immer ehrlich zu sein, mit mir und mit Anderen.“ Joy Denalanes neues Album „MAUREEN“ ist ein Manifest dieser Lebenseinstellung.

30 Jahre auf der Bühne oder der Junge ist erwachsen geworden

„Das Lied, es hat mich nach einige Jahren auf eine gewisse Weise wieder eingeholt“, erinnert sich Nik P. Der Österreicher, Autor und Interpret des Millionensellers „Ein Stern, der deinen Namen trägt“ sowie zahlreicher weiterer Hits („Der Mann im Mond“, „Come On Let’s Dance“, „Gloria“, „Was wär“), steht 2011 nun seit 30 Jahren auf der Bühne. 30 Jahre Songwriting, Auftritte mit der Band. Musik bestimmte allerdings schon viel, viel früher sein Leben. „Als Achtjähriger habe ich begonnen mich immer öfter in meine Fantasiewelt zurückzuziehen. Ich stand da, vor dem Spiegel, das Radio laut aufgedreht, schnallte mir die Luftgitarre um und dachte mich auf eine Bühne. Das ging so weit, dass ich in meinem Kopfkino sogar das Publikum applaudieren gehört habe. Jede freie Minute, wo ich sicher sein konnte, dass ich von niemandem bei meinen imaginären Shows erwischt werden würde – denn sonst kriegst du ja recht schnell den Stempel des Spinners aufgedrückt – flüchtete ich vor der Realität in diese, meine Welt“, erzählt Nik. Als ihm vor vier Jahren „Der Junge mit der Luftgitarre“ von seinem Komponisten- und Texterkollegen Andreas Bärtels angeboten wurde, schenkte er dem Lied keine besondere Beachtung. Die Zeit, sie war noch nicht reif.

„Ich habe mich erst vor einigen Monaten wieder daran erinnert. Auslöser dafür waren all die Gedanken, die mir über die vergangenen 30 Jahre durch den Kopf gegangen sind. Plötzlich ist mir das Lied wieder eingefallen und ich wusste, es war irgendwo archiviert. Als ich es dann wieder gehört habe, ist mir mein Leben wie ein Film vor dem geistigen Auge abgelaufen. Das war’s, das war ich, von der ersten bis zur letzten Textzeile und mir war klar: Das muss der Titelsong zum neuen Album werden“.

Zwölf Songs hat er aufgenommen. Der Opener ist auch gleichzeitig die erste Single: „Wenn die Liebe deinen Namen ruft“. „Es ist ein sehr lebensbejahendes Lied, wobei Liebe hier auch mit positiver Energie gleichzusetzen ist. Das Lied soll ausdrücken, dass es uns gut tut wenn wir geliebt werden. Dort wo Liebe ist, kann es nicht schlecht sein“.

Ein komplett für sich stehendes Lied und vor allem auch vom Arrangement ein völlig neu zu hörender Nik P. lässt sich in „Der Fremde“ entdecken. Da sind die Klänge einer Ukulele, dann die Bläsersätze, die nicht zufällig sehr US-amerikanisch klingen und der Text, der diese einfache, aber berührende Geschichte erzählt. „Es ist aus dem Leben heraus entstanden, aus Beobachtungen, selbst Erlebtem. Und was die Bläser betrifft, die wurden in New York aufgenommen“, sagt Nik.

„Der Junge mit der Luftgitarre“ ist mit Sicherheit jenes Album, das den Songwriter Nik P. mit einer beachtlich ausgereiften Bandbreite seiner Qualitäten präsentiert. Natürlich, da sind die potentiellen Hits wie „Alles was ich brauch bist du“ oder der absolute Mitsing-Song „Wir sind die Besten“ und eine Neuaufnahme von dem Titel, der Nik P. zum ersten Mal richtig in die Charts katapultierte: „Ireen“. Aber es gibt da noch so viele spannende Facetten zu entdecken: „Im nächsten Leben“, „Mein Herz“ oder „Der Spiegel an der Wand“. Aufgenommen und produziert wurde der Großteil des Albums wieder zusammen mit Matze Roska in den Mitte Studios Berlin und in Niks Heimstudio. Man merkt der CD an, dass sie die Möglichkeit hatte in harmonischem Umfeld wachsen zu dürfen.

Der Junge mit der Luftgitarreist erwachsen geworden. Er ist besser als je zuvor. Alle Fans haben die Chance sich davon zu überzeugen – entweder mit dem neuen Album oder bei Niks zahlreichen Live-Terminen. Einen ganz besonderen sollte man sich jetzt schon dick im Kalender eintragen: Das große Nik P. Open Air am 20 August 2011 im österreichischen Teufenbach! Nähere Infos dazu in Kürze.

Nach dem Rückzug ins Private tritt Claudia Koreck wieder ins Rampenlicht. Alles ist echt und ehrlich auf ihrem dritten Album „menschsein“, das leichtfüßig und tiefgründig zugleich daherkommt. Es steckt kein Masterplan hinter den Stücken der bayerischen Songwriterin, nur einschneidende Erfahrungen.

Manchmal muss man ausbrechen („Fliang“), fremde Leute und Länder kennen lernen („Barfuaß um die Welt“) und den Blues nach dem Höhenflug spüren, bevor man weiß, was das wirklich bedeutet: menschsein. Leben heißt Erfahrungen sammeln, gute wie schlechte. Das ganze Spektrum in Musik – das ist die Kunst, um die es hier geht.

Claudia Koreck wird im Mai 25 und hat bereits eine weite Reise hinter sich. Eine Reise, die sie von ihrer Geburtsstadt Traunstein über ihre Wahlheimat München in viele Winkel der Erde und bis nach Hawaii führte, wo sie inzwischen mehrmals war, zuletzt Ende 2010 mit Gunnar Graewert und ihrem gemeinsamen Sohn Timmi, der am 08.09.2010 auf die Welt kam.

So ist das dritte Album der bayerischen Vorzeige-Songwriterin (2009 vertrat sie ihr Bundesland beim „Bundesvision Song Contest“) geprägt von einschneidenden Erfahrungen – allen voran von der Geburt ihres ersten Kindes. „Ich schreibe Lieder darüber, wie es mir gerade geht“, sagt sie in schönstem Bairisch, wie man es von ihr kennt, „und die Schwangerschaft war für mich der Auslöser, wieder zu schreiben“.

Koreck ist eine offene, emotionale Frau, und ihre Alben kann man als vertonte Gefühlstagebücher verstehen. Während die Selfmade-Musikerin auf ihrem Debütalbum „Fliang“ (2007) das Drängen hinaus in die Fremde thematisierte und auf dem Nachfolger „Barfuaß um die Welt“ (2009) mitunter melancholische und rohe Töne anschlug, meldet sie sich nun reifer und „mit einer anderen Sicht auf das Leben“ zurück. Ihre dritte Platte, die das Tunwort „menschsein“ als Titel trägt, ist in einem Jahr voller intensiver Erlebnisse entstanden: Da waren die große Liebe, die Schwangerschaft, die Geburt und die Hochzeit. Da waren aber auch der Verlust geliebter Menschen und Neuanfänge sowie die Schwierigkeit, sich den Mechanismen der Branche zu entsagen.

„Nach dem zweiten Album und einer Phase der Stagnation haben mich einige Leute gedrängt, sofort weiterzumachen“, blickt die Musikerin zurück, die 2007 mit dem frühen Hit „Fliang“ entdeckt und seitdem gefeiert wurde. „Ich wollte aber erst mal eine Pause machen, Abstand gewinnen, privat sein.“ Also hat sie sich Zeit genommen für die neuen Songs – ein Luxus heutzutage. „Ich wollte eine neue Perspektive. Und ein Album mit Liedern, hinter denen ich stehe.“

Alles ist echt und ehrlich auf dieser Platte, die leichtfüßig und tiefgründig zugleich daherkommt. Es steckt kein Masterplan hinter den neuen Stücken, nur Erfahrungen. Im Titelsong „menschsein“, der ersten Single, die sich zur treibenden Disco-Beat-Nummer hochschraubt, fordert Koreck singend dazu auf, nicht zu tun, was andere von einem erwarten. In dem stilistisch ebenfalls überraschenden Blues-Walzer „Hunger“ spielt sie lasziv und sexy mit dem Thema Fleischeslust. Und den Opener „Autofahren“, ein filigran wehendes Freiheitslied, kann man auch als bleibendes Dokument ihrer Schwangerschaft verstehen. Denn er wurde aufgenommen, als sie schwanger war, eine besondere Phase im Leben einer Frau, in der sich auch die Stimme verändert, wie Koreck weiß. „Der Bauch drückt auf die Lunge, du kommst nicht mehr so hoch rauf und dir fehlt etwas die Luft“, erklärt die Sängerin.

Dazu gibt es Lieder voller Liebe („Wenn i di net hätt“, „So nah“), Tracks voller Trauer („Abschied“, „Oma“) und eine Hymne an Timmi ist auch dabei („Erster Augenblick“). „Allerdings“, stellt die Songwriterin klar, „ging es mir nicht darum, mein persönliches Glück herauszuposaunen.“

Koreck-Kenner entdecken außerdem ihren ersten englischsprachigen Song auf dem Album, das ansonsten freilich durchweg bairisch betextet ist: „Beautiful“, eine sonnige Wohlfühlnummer und zugleich das älteste Stück auf der Platte, hat sie zusammen mit dem US-amerikanischen Surfer und Musiker Donavon Frankenreiter eingesungen. 2009 war das, bei einer ihrer Reisen nach Hawaii, wo der Sänger lebt.

„Das Album ist experimentierfreudiger als das zweite“,findet Claudia Koreck. Die Arrangements, für die Gunnar Graewert ebenso verantwortlich zeichnet wie für die Produktion in seinem Münchner Studio, sind vielschichtig, zuweilen verspielt, verlassen aber nie das weite Feld des eingängigen Poprock. Zum Einsatz kamen neben den klassischen Instrumenten Gitarre, Bass, Schlagzeug, Keyboard und Percussion auch Bläser, Streicher, Akkordeon und Ukulele. Zahlreiche Gastmusiker wirkten mit, darunter der Drummer Ralf Gustke (Xavier Naidoo, Söhne Mannheims) und die Münchner Popsängerin Ania Jools im Background.

Im Sommer stellt die rundherum glückliche Claudia Koreck die neuen Songs auf ausgewählten Festivals vor, bevor es im Herbst auf große Tour geht. Mit neuem Elan, neuen Erfahrungen und einer neuen Band. „Ich brauche frischen Wind“, sagt die Traunsteinerin. Manchmal muss man eben neu anfangen, bevor man weiß, was das wirklich bedeutet: menschsein.

Zehn Jahre sind vergangenen, seit Thomas D mit dem Album „Lektionen in Demut“ die Geschichte seines Alter Egos Reflektor Falke schuf. Sein zweites Solo-Album brachte dem Mitglied der Fantastischen Vier nicht nur eine eingeschworene Schar an Fans ein, die die Ideen und die Welt des fiktiven Protagonisten nachhaltig faszinierte, sondern bescherte ihm mit Platz drei auch die höchste (Solo-)Position in den deutschen Albumcharts. Im April 2011 erscheint nun mit „Lektionen in Demut 11.0“ ein Album, das die Story erneut erzählt. Mit den exakt gleichen Worten, doch begleitet von einem vollkommen neuen Musikerlebnis. „Remake“ nennt Thomas D das Verfahren, das in dieser Form in der (Pop-) Musikgeschichte beispiellos ist.

 

Die Inspiration zum Remake kam Thomas D bereits vor mehr als einem Jahr. Damals hörte er das (in der Entstehung befindliche) Solo-Album des Musikers Alex Breuer, das ihn sofort begeisterte. Breuer hatte in seiner Karriere bereits u.a. für und mit Musikern wie Dieter Dierks (Scorpions), Ofra Haza, Jon Caffery (Die Toten Hosen, Sex Pistols), Metaphysics (Söhne Mannheims, Brothers Keepers) und Michael Jackson (von Alex stammt das Drum-Programming auf „Ghosts“) gearbeitet. Zusammen machten sich die beiden daran, „Lektionen in Demut“ aufzuarbeiten.

 

„Es ist unglaublich wie die exakt gleichen Worte ein völlig neues Hörerlebnis schaffen. Auch die Zwischentexte, die ich auf der alten Platte lediglich in textlicher Form dem Booklet beigelegt hatte, wurden diesmal vertont, was dem Ganzen einen noch stärkeren Hörspiel-Charakter gibt. ‚Lektionen in Demut 11.0‘ ist noch wesentlich mehr in der Welt von Reflektor Falke verankert, durch die der Hörer ihn begleitet und wo man auf all die anderen Charaktere trifft, teils gut teils böse“, erläutert Thomas.

      

Große Veränderung erwartet die ReflektorFalke-Fans  hinsichtlich der Musik. „Das Ganze ist musikalisch viel leichter, wesentlich wärmer, die Musik nimmt dich sozusagen in den Arm“, erläutert Thomas D,  „trotzdem liest dir der Text weiterhin die Leviten. Doch plötzlich klingen diese harten und trockenen Texte viel weicher und versöhnlicher. Es ist erstaunlich, welche Wirkung diese elektronische, groovige, fließende Musik hat, die u.a. auch mit echten Instrumenten und Streichern aufgenommen wurde." 

 

Warum er die Kreativität, Kraft und Energie eines ganzen Jahres in die Produktionen von „Lektionen in Demut 11.0“ steckte, beantwortet Thomas D so: „Die Geschichte ist mir einfach nach wie vor extrem wichtig. Ich erinnere mich – als Reflektor Falke – zurück: ‚es ist lange her, und viel hat sich geändert. Aber das, was ich damals gesagt habe, ist heute aktueller denn je‘.“

Die erfolgreichste Schlagerband der deutschen Musikgeschichte nimmt Abschied: Die Flippers. Ihr letztes Studioalbum "Es war eine wunderschöne Zeit" erschien im vergangenen Herbst; die gleichnamige Tournee endet am 19. März 2011 in Mannheim. Manfred Durban, Bernd Hengst und Olaf Malolepski klappen damit das Buch ihrer einzigartigen, gemeinsamen Karriere zu, das sicherlich für jeden von den Dreien zu den wichtigsten Bestandteilen der persönlichen Lebensgeschichte gehört.

Für alle Fans gibt es zum Abschied noch einmal einen musikalischen Beweis für diese wunderschöne Zeit in Form der größten Flippers-Erfolge aus 42 Jahren. Die Doppel-CD "Best Of" erscheint am 08. April 2011 im Handel, die gleichnamige DVD mit dem Abschiedskonzert-Mitschnitt schon drei Wochen früher am 18. März. Beide tragen den Untertitel "Alle großen Hits aus 42 Jahren". Und auf beiden ist genau das drauf, was wir von den Flippers kennen, lieben und immer wieder gerne hören – die Schlager, die ihnen besonders viel Glück gebracht haben: "Die rote Sonne von Barbados", "Weine nicht, kleine Eva", "Lotosblume", "Mona Lisa", "Ein Herz aus Schokolade", "Ay, Ay Herr Kapitän" und wie sie alle heißen. Mit diesen und gut zwei Dutzend weiteren Hits haben Die Flippers ihr letztes Konzertprogramm bestritten, das schon jetzt eine schlagergeschichtliche Dimension erreicht hat und so niemals wiederkommen wird. Der legendäre Abend in der Berliner o2-World bildet die in bester Bild- und Tonqualität festgehaltene Grundlage der DVD. Hier erlebt man Die Flippers von ihrer emotionalsten und gleichzeitig mitreißendsten Seite. Und was die Doppel-CD betrifft: Die wurde von den Fans zusammengestellt, und zwar in einer exklusiven Umfrage der Zeitschrift Hörzu.

Die DVD "Best Of Live – Alle großen Hits aus 42 Jahren – Die Abschiedstournee" erscheint am 18. März 2011 – also genau einen Abend vor dem unwiderruflichen Abschied. Die Doppel-CD "Best Of" folgt am 08. April 2011.

Sie ist eine Frau mit Charme, Chuzpe und mit unvergleichlichem Gespür für deutschsprachige Musik. Andrea Berg spricht Männer wie Frauen gleichermaßen an. Seit Jahren erobert sie mit ihren Titeln die Charts. Keine Schlagersängerin feiert aktuell größere Erfolge! Mit "Gefühle", produziert von Eugen Römer und Executive-Producer Jack White, wird fast zehn Jahre nach Andrea Bergs erstem Plattenerfolg mit dem Berliner Hitproduzenten ein Album neu gemastert wieder aufgelegt, dessen Tracklist sich wie eine Biografie der Ausnahmekünstlerin liest. Darauf ihre Hitsingle "Einmal nur mit dir alleine sein" sowie die Erfolgstitel "Mach mir schöne Augen", "Die Gefühle haben Schweigepflicht", "Wenn Du mich willst" und "Wovon träumst Du". Die Powerfrau hält bei aller Professionalität und Entschlossenheit nicht mit ihren Gefühlen hinter dem Berg, thematisiert, was "ihr auf der Seele brannte". Steckt neben dem ansteckenden Power in der gekonnt instrumentalisierten Schwäche und Weiblichkeit das Geheimnis ihres Erfolges? Die Interpretin verrät: "Die Songs haben ganz klar autobiographischen Inhalt." Was Andrea Berg fühlt und denkt, die Sprache ihrer Seele wurde auf dem Album "Gefühle" vereint in Worte und Noten gefasst. Exklusiv auf der Neuauflage von "Gefühle" findet sich der Bonus-Track "Hitmedley"!!

Michael Wendler ist ohne Zweifel der wohl umstrittenste Unterhaltungskünstler im Schlager-Genre. Entweder man mag ihn oder man mag ihn nicht… und trotzdem:

Die Erfolge die Michael Wendler Jahr für Jahr feiert sprechen für sich. Tausende Fans reißen sich um Ihren "Micha".

Grund genug das Erfolgsalbum "Jackpot" erneut – inzwischen zum vierten Mal – als limitierte Sonderedition auf den Markt zu bringen.
Nebst dem bekannten Studioalbum enthält diese limitierte Edition bislang unveröffentlichtes Material der SAT1-Serie "Der Wendler-Clan" und exklusives Bonusmaterial für den PC/MAC. Fan-Herz was willst du mehr!

"Ein Meilenstein in Udo Jürgens' Schaffen" – so kann man das Album ohne Umschweife kurz und bündig beschreiben.
Wir haben das neue Album von Udo Jürgens für Euch einmal unter die Lupe genommen… "Track by Track".

Aber um es kurz zu machen, kann man beim gesamten Album musikalisch nur sagen:

Stimmige Kompositionen, großes Orchester und wundervolle Instrumentierung gepaart mit Texten voller Poesie, Wortsitz und Ironie. Fantastisch – mir fehlen fast die Worte!

 

 

 

 

 

 

 

01.) Der ganz normale Wahnsinn

Der Titelsong des Album ist wohl der am gesellschaftskritischste Song auf dem neuen Album. Er beschreibt, welcher Wahnsinn uns tagtäglich umgibt und das dieser eigentlich ganz normal ist. Doch ist es dann noch "Wahnsinn"?! Ja, denn wir Menschen pushen es immer wieder zum "Wahnsinn" auf.

 

02.) Liebe lebt

Bei näherem hinhören nicht einfach nur ein Liebeslied, vielmehr ist es ein Liebeslied an die Liebe selbst.

 

03.) Wenn ein Lied so wär' wie Du

… dann würde das Lied wohl in etwa so klingen wie dieses. Udo Jürgens beschreibt, wie ein Lied sein müsste, wenn es wie "du" wäre und erkennt: "Du bist die Melodie, die ich nie schreiben kann – die Töne find ich nie". Und doch findet er sie genau mit diesem Lied. Denkt man am Anfang des Liedes noch, dass dies das Intro eines großen Hollywood-Film sein könnte, wird man schnell eines besseren belehrt. Jazzig spritzig bringt Udo Jürgens einen fast zwangsläufig zum mitwippen.

 

04.) Dafür brauch' ich Dich

Nur mit dem Partner ist man ein Ganzes – das erzählt Udo Jürgens. Und er trifft den Nerv der Zeit, vergessen doch viele von uns was der Partner uns eigentlich gibt und sehen dies oft allzu selbstverständlich an.

 

05.) Du bist durchschaut

Nichts bleibt mehr geheim – Hacker, Twitter, Facebook… Udo Jürgens trifft es auf den Punkt. Hier beschreibt er die "schöne neue Welt" der Informationsfreiheit im Internet.

 

06.) Die Frau, die ich nie traf

Auf jeden Topf passen mit sicherheit mehrer Deckel, doch diesen einen, wahrhaftig perfekt, passenden Deckel, den findet man nur schwer. So verhält es sich auch mit dem Lebenspartner und Udo Jürgens erzählt die Geschichte der ständigen Suche, die sich vielleicht, vielleicht aber auch nie erfüllt.

 

07.) Alles ist so easy

Anglizismen umgeben uns tagtäglich und dabei gab und gibt es seit Jahren immernoch ein deutsches Wort für das eben gesagte. Dieses Phänomen der "Verdenglischung" nimmt Udo Jürgens mit diesem Titel auf die Schippe.

 

08.) Oktoberwind

In seiner Lebenszeit ist Udo Jürgens im Oktober angekommen, spürt jedoch noch jeden warmen Sommertag, der ihn bis hierhin getragen hat. Musikalisch wie auch textlich nimmt man ihm das Erreichen dieser Lebenszeit auch durchaus ab: Musikalisch gereift ist er und läuft immer wieder zu höchstformen auf. Zyniker und Kritiker würden vielleicht behaupten, Udo Jürgens wäre bereits im Dezember gelandet – doch diese Meinung können wir nicht teilen. Udo Jürgens ist auf seine Lebenszeit gesehen mit Sicherheit bereits im Oktober angekommen, doch ist es hoffentlich noch Anfang Oktober.

 

09.) Schenk mir einen Traum (New York Fassung)

Die Realität macht einen oftmals traurig und so bittet Udo Jürgens darum: "Schenk mir einen Traum".

 

10.) Lass ein wenig Liebe da

Trennungsschmerz kennen wir alle und Udo Jürgens besingt ihn – den Abschied von einer Liebe die erloschen ist. Und er bittet: "Ich brauche Licht auf meinem Weg ins Morgen ohne dich – und deshalb lass ein wenig Liebe da für mich".

 

11.) Gegen den Wind

Eine Hymne an die eigene Persönlichkeit ist dieser Titel. "Flieg gegen den Wind – nur dann fliegst du weit. Glaube an deine Kraft, deine Einmaligkeit. Sei so wie du bist, nicht wie alle sind" – im Geiste der Zeit zeigt sich dieser Titel.

 

12.) Gute Reise durch das Leben

Von Opa zu Enkel – Udo Jürgens widmet dieses Lied seinem Enkelsohn. Es klingt, wie ein guter Rat: "Glücklich sein geht nur mit Liebe; habe Mut zur Trennung und Leidenschaft; habe auf Vorrat jede Menge Tränen" – und dieser gute Rat ist gelungen. Sowohl textlich als auch musikalisch. Man merkt Udo Jürgens gelebtes Leben an mit all seinen Höhen und Tiefen.

 

13.) Mein erster Weg

1967 erschien dieser Titel das erste Mal auf der Langspielplatte "Was ich dir sagen will". Nun, 44 Jahre danach, nimmt Udo Jürgens diesen Titel ein weiteres Mal unter die Lupe, arrangiert und bearbeitet es neu – und würde man es nicht besser wissen, klingt der Titel wie ein Brandneues Lied. Beschwingt und leicht klingt dieser Titel im Stil eines "Bossa Nova Jazz".

 

14.) Am Ufer

"Am Ufer aus erfüllter Zeit bin ich nun endlich, endlich angekommen" – fast klingt es wie ein Abschied. Udo Jürgens erzählt von gelebtem Leben, Gedanken an das letztendliche ankommen. Doch "am Ufer ankommen bedeutet nicht das Ende" sagt Udo Jürgens und hören wir uns die Melodie, die hoffnungsvoll klingenden Streicher an wissen wir: Er ist angekommen und doch ist es ein Neuanfang.

2012 geht Udo Jürgens wieder auf Tournee – natürlich mit dem Orchester Pepe Lienhard. Hier die Tourdates…

Datum Ort Halle
Mi, 01.02.2012 Berlin O2 World
Do, 02.02.2012 Magdeburg Bördelandhalle
Sa, 04.02.2012 Hannover TUI Arena
So, 05.02.2012 Köln Lanxess Arena
Di, 07.02.2012 Oberhausen König-Pilsener-Arena
Mi, 08.02.2012 Düsseldorf Phillipshalle
Fr, 10.02.2012 Bielefeld Seidenstrickerhalle
Sa, 11.02.2012 Hamburg O2 World
Mo, 13.02.2012 Bremen Arena
Di, 14.02.2012 Kiel Sparkassen Arena
Do, 16.02.2012 Minden Kampa-Halle
Fr, 17.02.2012 Dortmund Westfalenhalle 1
Sa, 18.02.2012 Wetzlar Rittal Arena
Mo, 20.02.2012 Frankfurt Festhalle
Mi, 22.02.2012 Mannheim SAP Arena
Do, 23.02.2012 Trier Arena
Sa, 25.02.2012 Stuttgart Schleyerhalle
So, 26.02.2012 Nürnberg Arena
Di, 28.02.2012 München Olympiahalle
Mi, 29.02.2012 Regensburg Donau Arena
Fr, 02.03.2012 Leipzig Arena
Sa, 03.03.2012 Chemnitz Arena
Mo, 05.03.2012 Dresden Kulturpalast
Di, 06.03.2012 Erfurt Messehalle
Do, 08.03.2012 A-Graz Neue Stadthalle
Sa, 10.03.2012 A-Salzburg Salzburgarena
So, 11.03.2012 A-Linz Tipsarena
Di, 13.03.2012 A-Wien Wiener Stadthalle
Do, 15.03.2012 Kempten Bix Box
Fr, 16.03.2012 CH-Zürich Hallenstadion