Wir erinnern uns: 2008 – Zascha Moktan hat das Zeug zur echten Diva. Sie verfügt über eine der seltenen, urgewaltigen Stimmen. Das Auftreten eines echten Stars scheint ihr angeboren zu sein. Ihre gefühlvollen Songs zeugen von einem reinen Herzen so groß wie ein Scheunentor. Ihre Musik verströmt Glamour und bringt gleichzeitig die Seele zum Klingen. Mit entsprechend erfolgreichen Auftritten und dem kapitalen Radio-Hit “Ouch” sorgt Zascha als die “große Soul-Hoffnung” für Trubel.

Aber die Hamburgerin entzieht sich der angelaufenen Promo-Maschine ( … zum Leid ihrer Plattenfirma ), spielt nur auf ausgesuchten Festivals, tritt hin und wieder im Fernsehen auf, macht sich aber ansonsten relativ rar. Irgendwann fehlen nur noch ein paar kapriziöse Allüren, um das Klischee von der „Soul Diva“ zu erfüllen. Aber dann entwickelt sich plötzlich alles ganz anders…

STATE OF MIND 2011. Es mag die Fans des ersten Albums und alle, die auf ein weiteres Soul Album gewartet haben, etwas verwundern; aber mit "State of Mind" veröffentlicht Zascha Moktan ein lupenreines Pop-Album. Dazu gehören auch Balladen und gefühlvollere, leise Töne sowie vor allem jede Menge Spaß. Noch deutlicher als das Debüt zeigt der Nachfolger die Wandlungsfähigkeit einer Musikerin, die ihre neu gewonnene Gemütsverfassung komplett mit einbringt. Umso befreiter konnte Zascha bei der Produktion des Albums die ganze Palette ihrer Gefühle ausloten.

„Strangers“, die erste Single, wurde von der One Republic Hit-Maschiene Ryan Tedder geschrieben und mitproduziert. Die kommende Single „Shame Shame Shame“ – richtig, es handelt sich um einen DER Klassiker der Popmusik – wartet mit einem Duett mit niemand geringerem als Cee-Lo Green von Gnarls Barkley auf!

Auch das ist "State of Mind". Denn so nennt man sein zweites Album nicht aus einer Laune heraus. Der Titel beschreibt einen geistigen Zustand, mit dem sich Zascha sehr wohl zu fühlen scheint. Es war ein langer Weg für die 1981 in Neu-Dehli geborene Zascha. Von Indien nach London und von Frankfurt am Main nach Hamburg; vom Gospel-Chor zur Punk-Band; vom No Name zum Support von Alicia Keys und zum Protegé von Nigel Kennedy. Kurz: Vom Newcomer zur selbstbewussten Künstlerin, die realisiert, dass ihr Weg erst angefangen hat.

"Nur in meinem Kopf" – die verzaubernden musikalischen Gedankenspiele des momentan angesagtesten Pop-Poeten Deutschlands bewegen aktuell die Nation. Was für ein Song! Zufall? Glück? Mitnichten! Der charismatische Künstler hat noch mehr davon in sein Langspielplattenfüllhorn geladen, das er diesem Freitag mit dem Titel „Staub und Fantasie" vor uns ausbreitet. Keine Frage: Andreas Bourani ist gesegnet mit allem künstlerischen Reichtum! Eine glasklare Stimme. Die Bühnenpräsenz eines alten Meisters. Das Gefühl für eine perfekte Melodie und die seltene Gabe, textlichen Tiefgang in dreiminütige Leichtigkeit zu überführen.

So außergewöhnlich die Talente des Andreas Bourani, so gewöhnlich begann vor 15 Jahren die musikalische Laufbahn des gebürtigen Augsburgers mit deutsch-ägyptischen Wurzeln. Er besuchte das musische Gymnasium, also musste ein Instrument her. Andreas verliebte sich in den Klang des Klaviers und seine Vielseitigkeit. Parallel sang er am Stadttheater in „Tosca" und „Die Zauberflöte". Die Bühne, das merkte er schnell, war sein natürlicher Lebensraum. Am Wochenende veranstaltete er auf dem Dachboden seiner Eltern Konzerte und Theateraufführungen für die Nachbarskinder. So kam es wie es kommen musste: Mit 17 hatte Andreas die Faxen gründlich dicke und tauschte die regelmäßigen Lernüberprüfungen gegen den guten, alten Rockstar-Traum ein. Einen Traum, an dem er trotz diverser Enttäuschungen und Umwege festgehalten hat. „Was ich die letzten zehn Jahre gemacht habe? Nichts als scheitern eigentlich!"

Heute kann Andreas Bourani lachen über jene Zeit, in der sich die Puzzleteile für ihn partout nicht zusammenfügen wollten. Einfach aber war es nicht immer. Er schrieb Songs, arbeitete mit verschiedenen Produzenten, meistens den falschen. Sogar eine Platte nahm er auf, die jedoch nie veröffentlicht wurde. Er zog nach Berlin, schrieb mehr Songs, arbeitete mit mehr falschen Leuten, machte mehr Fehler und betäubte die langsam aufkommenden Zweifel mit dem Hochgefühl einer perfekten Melodie, einer passgenauen Textzeile, eines packenden Beats. „In der Musik aufzugehen und etwas zu erschaffen, das hatte immer viel zu große Bedeutung für mich, als dass ich einfach hätte aufgeben können. Daraus habe ich meine Kraft bezogen. Das mag kitschig klingen, aber Musik war immer ein Zuhause für mich."

Jetzt lädt er uns auf den insgesamt 13 Stücken seines Debütalbums „Staub und Fantasie" in dieses sein Zuhause ein. Und wir haben uns selten auf Anhieb irgendwo so wohl gefühlt!

Das ist eine News, die alle umgehauen hat: Claudia Koreck, DER bayrische Shootingstar der letzten Jahre, wurde als Support-Act auf die kommende Tournee der Eagles eingeladen! Die Bestätigung dafür kam am Wochenende. Claudia Koreck und die Eagles: eine Konstellation, bei der man aufhorcht. Die Country-Rock-Weltstars ("Hotel California"), die vor zwei Jahren ihren fünften Grammy gewonnen haben, und die erfolgreichste deutsche Mundart-Sängerin dieser Zeit – wie passt das zusammen? Und wie kommen US-Helden dazu eine bayrisch singende Künstlerin als Gast zu ihren fünf Deutschland-Terminen einzuladen? Ganz einfach: weil gute handgemachte Musik keine Grenzen kennt, die Sprache der Musik international ist und das Gefühl, das Claudia Koreck in ihren Liedern transportiert, universell ist und in HH wie in LA gleichermaßen funktioniert – und das auch auf den größten Bühnen im Land (Waldbühne Berlin, LANXESS-Arena Köln). Claudia spielt 60 Minuten mit Band songs aus ihren alben und natürlich aus der neuen CD “menschsein“ die am 6.Mai erschienen ist.

Claudia Korecks Single "Beautiful" läutet den Promo-Marathon zur Tour ein, die noch in diesem Monat vonstatten geht! Unter den Fans seit jeher als musikalisches Juwel gefeiert verpasst die Traunsteinerin der Nummer jetzt noch einmal neuen Glanz. Neben der englischen Version, die Claudia im letzten Jahr schon einmal als Duett mit Donavan Frankenreiter veröffentlicht hat, gibt es jetzt auch eine "benglische", also halb-bayrische, halb-englische Version von "Beautiful". Und die ist so wie sie heißt. Beide Versionen gehen diese Tage an die Medien in Deutschland. Es wird ein spannendes Jahr für Claudia Koreck.

Keine Woche ohne neue Pietro Lombardi-Superlative!

Nachdem der 18-jährige DSDS-Gewinner bereits mit seiner ersten Single „Call My Name“ binnen kürzester Zeit Platin einheimsen konnte, hat Pietro nun auch mit seinem Debüt-Album „Jackpot“ allerhöchste Edelmetallehren erhalten – und das binnen weniger als einer Woche seit Verkaufsstart.

Zudem belegte Pietro damit auch gleichzeitig Platz 1 der Media Control Single- und Album-Charts. Was für ein unglaublicher Erfolg für Deutschlands bekanntesten Cappy-Träger!

Pietros Live-Auftritt in Hamburg musste am vergangenen Samstag von der Polizei aufgrund eines zu hohen Fanandrangs vorzeitig abgebrochen werden. Dazu Pietros Manager Volker Neumüller (313 Music): „Es gab dann die Anweisung von der Polizei, dass Pietro keine Zugaben mehr gibt.“

Über mangelnden Andrang konnte sich Pietro Lombardi auch bei seinen Autogrammstunden in Leipzig und Weimar am letzten Wochenende nicht beklagen: mehrere tausend Fans warteten jeweils geduldig auf Deutschlands neuen Superstar!

Natürlich wird Pietro zusammen mit seiner Freundin und großen Liebe Sarah Engels am Samstag, den 18. Juni auch an der Sommerausgabe von „Wetten, dass..?“ teilnehmen. Deutschlands große Samstagabend-Show, die gleichzeitig auch die letzte von Moderatorenurgestein Thomas Gottschalk sein wird, findet in der wunderschönen Stierkampfarena Coliseo Balear in Palma de Mallorca statt. Sarah und Pietro werden „I Miss You“, Sarah Engels’ erste Single, welche am 17. Juni 2011 erscheinen wird, gemeinsam performen.

Es war die erste eigene Club-Tour, die das Heinsberger Trio EMMA6 spielte und das direkt vor ausverkauftem Publikum. In Hamburg und Köln gab es am Abend des Konzerts nicht ein einziges Ticket mehr zu ergattern, in Berlin gingen die letzten Tickets an der Abendkasse über den Tisch. Ein fantastischer Erfolg für die junge Band, die bereits mit ihrer ersten Single „Paradiso“ und dem Debüt-Album „Soundtrack für dieses Jahr“ (VÖ: April 2011) von sich Reden machten.

Nach einer sehr erfolgreichen Support-Tour bei Wir sind Helden im März dieses Jahres war sehr schnell klar, dass EMMA6 bald eine eigene Headliner-Tour spielen würden. Nach dem überraschenden Live-Erfolg dieser Mini-Tour, verkündete Konzertveranstalter A.S.S. Concerts Ende letzter Woche die Fortsetzung der Tour im September. 15 Termine steht auf dem Tourplan – u.a. Frankfurt, Stuttgart, München, Dortmund, Bremen, Münster – aber auch wieder Berlin und Köln. Zuvor wird man die Brüder Peter und Henrik Trevisan mit Kumpel Dominik Republik in diesem Sommer bei diversen Festivals und Open Airs erleben können.

Die zweite Single-Auskopplung aus ihrem Debüt- Album steht bereits in den Startlöchern. Der Song „Leuchtfeuer“ ist „..die Quotenballade. Nein, im Ernst, es ist wirklich schwierig, unpeinliche Liebeslieder zu schreiben. Das hier ist eins geworden. Ein Lied über Vertrauen. Und über das Alleinsein in einer Millionenstadt. Was für ein Widerspruch.“ sagt Peter Trevisan, Textschreiber bei EMMA6.

Gespannt wurde der Rückkehr von Semino Rossi nach seiner Krankheit in die Öffentlichkeit beim "Sommerfest der Rekorde" am Samstag Abend entgegen gefiebert. Und die Fans wurden nicht enttäuscht.

Der argentinische Sänger begeisterte mit seiner wundervollen Stimme das Publikum und gab zwei musikalische Kostproben aus seinem brandneuen Studioalbum "Augenblicke" (VÖ 03.06). Seine aktuelle Single "Das Tor zum Himmel ist die Liebe" wie auch der spanische Titel "Los Recuerdos De Tu Amor" zauberten in der Halle eine einzigartige Atmosphäre hervor.

Doch der besondere Höhepunkt der Sendung war dann selbst für den Schlager Star eine große Überraschung: Passend zum Thema wurde das 2007er Album "Einmal Ja – Immer Ja" mit rekordverdächtigem 5-fach Gold für über 500 000 verkaufte Einheiten in Deutschland und mit 9-fach Gold für über 90 000 verkaufte Einheiten in Österreich ausgezeichnet. Auch das 2009er Album "Die Liebe bleibt" erhielt den Doppel-Platin Award in Deutschland und 5-fach Gold in Österreich.

Alles in Allem ein denkwürdiger Abend in Halle an der Saale mit vielen Stars, viel Edelmetall, jeder  Menge guter Musik und einem wieder genesenen Semino Rossi.

Letzte Woche Freitag (27.05.) wurde in Oberhausen zum 16. Mal der Musikpreis COMET des TV-Musiksenders VIVA verliehen. Die fulminante Show in der König-Pilsener-Arena wurde wieder einmal zur Leistungsschau der nationalen Musikszene. Unter anderem performten Culcha Candela ein Medley aus ihrem aktuellen Best Of-Album „Das Beste“ und Cassandra Steen präsentierte ihre aktuelle Single „Gebt Alles“ aus ihrem neuen Top 5-Album „Mir So Nah“.

Frenetisch umjubelte Auftritte, die für den besonderen Rahmen des Musikpreises sorgten, der ausschließlich an nationale Künstler verliehen wird und nicht von einer Jury, sondern per Voting von den Fans verliehen wird. Über einen Cometen freuten sich in diesem Jahr unsere Künstler SIDO (Bester Künstler), CULCHA CANDELA  (Beste Band), Lena (Beste Künstlerin) und Unheilig (Bester Song, „Geboren Um Zu Leben“). Wir sagen: HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

„Nur In Meinem Kopf“ ist der Titel der ersten Single eines lange Zeit unentdeckten Ausnahmetalents Namens Andreas Bourani. Für unseren Geschmack viel zu lange haben seine wunderbaren Songs nur in seinem Kopf geschlummert. Jetzt drängen sie verdientermaßen mit aller Macht und der Eigendynamik bewegender Musik in die Köpfe und Herzen Hunderttausender! Andreas Bourani katapultiert sich aktuell als höchster deutscher Neueinsteiger mit seiner Single direkt von null auf Platz 16 in die Deutschen Singlecharts!

Am 10.06. erscheint das Debut-Album „Staub Und Fantasie“ und breitet die gesamte Palette der musikalischen Kraft des gebürtigen Augsburger Pop-Poeten mit deutsch-ägyptischen Wurzeln in den schönsten Nuancen vor uns aus. Allein die Kommentare zu „Nur In Meinem Kopf“ in den digitalen Netzwerken und auf den gängigen Videoportalen im Internet zeigen, wie sehr dieser Song jeden, der ihn einmal hört, direkt verzaubert und den eigenen Kopf nicht mehr verlässt. Gleiches gilt für das deutsche Radio, wo die Single aktuell bereits in Richtung Top-20 Platzierung in den Airplay Charts marschiert und für die TV-Landschaft. Andreas Bourani wird an diesem Wochenende bei „The Dome“ zu sehen sein, geht am 24.06. anlässlich der Eröffnung der Frauen-Fußball-WM mit „Nur In Meinem Kopf“ vor über 20.000 Schülerinnen und Schülern bei der großen Fußballparty des Senders KIKA On Air und präsentiert gleich zwei Songs seines Albums am Freitag nächster Woche live bei der Verleihung des „Deutschen Schulpreises 2011“ in Anwesenheit des Bundespräsidenten Christian Wulff in Berlin. Die Verleihung wird live auf dem Fernsehsender Phönix übertragen. Aus seinem Kopf in unsere Köpfe – Andreas Bourani hat das geschafft, wovon alle Künstler träumen: dass ihre Musik einen Platz in den Herzen erobert!  Im Sommer auch live und zumeist unter freiem Himmel. Und „die Gedanken kommen und fliegen“…

Nach dem internationalen Platin-Megahit „Evacuate The Dancefloor“ haben sich CASCADA nichts Geringeres vorgenommen als mit der ersten imposanten Single „San Francisco“ ihres brandneuen Albums „Original Me“ ein weiteres Kapitel Dance-Popgeschichte zu schreiben. CASCADA, alias Natalie Horler und ihr Produzentenduo Yanou (Yann Peifer) und Manian (Manuel Reuter), gelten heute als einer der erfolgreichsten Dance Music Acts der Welt. Sie haben etliche der wichtigsten Musikpreise gewonnen (u.a. 2007 den World Music Award), ihre Singles eroberten bereits unzählige Male die Pole-Position der internationalen Charts, und es gibt nur noch wenige Flecken auf der Welt, wo sie noch nicht auf Tour waren.

Während sich das Trio über die Jahre mit ihrem ganz eigenen Stil, dem Europop, einen Namen machte, und ihr letzter, weltweiter Erfolg „Evacuate The Dancefloor“ von starken R&B-Elementen beeinflusst wurde, ist ihre aktuelle Single „San Fransisco“ ein verspielter, sexy Popsong mit einer verführerischen 70er Hippie Note. Genau wie alle anderen Produktionen, ist auch „San Fransisco“ eine gutgelaunte Clubhymne, der Natalie wie gewohnt ihre kraftvoll glamouröse und persönliche Note verleiht.

Natalie Horler, gebürtige Britin, wuchs in Deutschland auf und wohnt heute in Bonn. Als Tochter von David Horler, einem anerkannten Jazzmusiker und Arrangeur, der mit Größen wie Quincy Jones, Stan Getz und Tony Bennet zusammengearbeitet hat, wurde ihr die Musik quasi in die Wiege gelegt. Allerdings ließ sich Natalie vielmehr von Stars wie Mariah Carey und Whitney Houston beeinflussen, als von Daddys Posaune. Bevor die heute 29-Jährige 2004 auf die Kölner Produzenten Yanou und Manian traf, sammelte sie bereits einige Erfahrungen als Studiosängerin und Livekünstlerin.

Der gemeinsame Durchbruch folgte schon kurz nachdem das Trio beschloss als CASCADA gemeinsame Sache zu machen. Bereits ein gutes Jahr später legte ihr Debütalbum „Everytime We Touch“ mit gleichnamiger Debüt-Single einen Traumstart hin. 2005 eroberte der Song die Top 10 der amerikanischen Billboard-Charts, gleichzeitig etablierten sich die Newcomer auch in zahlreichen anderen Ländern als Topseller (u.a. Top 2 der UK Charts) mit großer Zukunft. Auf die Debüt-Single folgte das Mehrfach-Platin Album und 8 ausgekoppelte Singles, inklusive dem Smash-Hit „Miracle“, der ebenfalls die Top 10 der wichtigsten europäischen Charts erreichte und den weltweiten Erfolgskurs untermauerte. Auch das Nachfolge-Album „Perfect Day“ konnte den gigantischen Erfolg des Erstlingswerks fortsetzen. Der Longplayer wurde von der Hitsingle „What Hurts The Most“ angeführt und setzte CASCADAs Erfolg als einer, der weltweit erfolgreichsten Dance Acts fort.

Das dritte Album „Evacuate The Dancefloor“ grenzte sich musikalisch deutlich von den Vorgängern ab. Bereits seine erste und gleichnamige Single-Auskopplung, die von Manian und Yanou mit unverkennbaren House-, Rap- und R&B-Einflüssen versehen wurde, wurde vorherrschend. Zunächst war sich das Trio unsicher, wie die Fans die Wandlung aufnehmen würden – damals ahnte noch niemand, dass der Track nach „Everytime We Touch“ als zweiter weltweiter Megahit gefeiert werden würde. Tatsächlich löste die Single zuerst in Europa, dann in der ganzen Welt eine Welle der Begeisterung aus und verdrängte in England sogar Michael Jackson von Platz 1, der kurz nach seinem Tod über Wochen die Spitze der Charts dominierte. „Evacuate The Dancefloor“ konnte weltweit in über 20 Ländern Top 10- Positionierungen verbuchen, erzielte u.a. Platin-Status in den USA, sowie Gold in Deutschland und England. Außerdem erhielt die Single u.a. eine Nominierung bei der Verleihung der MTV Video Music Awards (2010) und Natalie einen VIVA Comet als beste Künstlerin.

Für 2011 haben sich CASCADA einiges vorgenommen. „Neben der Veröffentlichung unseres brandneuen Albums „Original Me“ und der Single „San Francisco“, für die wir gerade in Canada ein erstklassiges high-budget Video gedreht haben, ist eine große, internationale Tour geplant“, verrät Natalie.

Diesen Mai feiert das aufwendig produzierte Musikvideo zu „San Francisco“, das unter Regie von Lisa Mann (die jüngst auch für Christina Aguilera und Britney Spears Regie führte) in Toronto gedreht wurde, Weltpremiere. Für die aufwendige Choreografie konnte man den zurzeit gefragtesten Choreographen in den USA gewinnen. Luther Brown, der mit Megastars wie u.a. P. Diddy, Janet Jackson oder Alicia Keys zusammen arbeitet, gelang es dem Hippie-Flair Video mit seiner 50 köpfigen Truppe akrobatischer Tänzer in einzigartigen 70ies-Kostümen den besonderen Glamour zu verpassen.

Nach den überwältigenden Erfolgen ihrer Alben „Hahnenkampf“ und „Sexismus gegen Rechts“ folgt am 3. Juni nun der neueste Streich mit dem schönen Sommermotto im Titel: „Urlaub fürs Gehirn“.

Im Endeffekt ist das vierte Album von Nico, Tarek, Maxim und DJ Craft aber das genaue Gegenteil von dem, was der Titel ankündigt. Denn K.I.Z. entlarven hier das Pathologische der Welt und stellen erbarmungslose Diagnosen, bis der Hörer plötzlich bemerkt, dass hinter der Süffisanz ihres Auftretens und ihrer Worthülsen eine bittere Pille steckt, die es zu schlucken gilt.

K.I.Z. verordnen mit „Urlaub fürs Gehirn“ eine Therapie, bei der einem schon mal das Lachen im Halse stecken bleiben kann. Wieder spielen sie mit  Erwartungen und Klischees, die durch bloße Übertreibung ad absurdum geführt werden.

Eine Übertreibung, die sich auch im Artwork des Albums findet, denn die vier Einzel-Cover spielen mit Referenzen an Stummfilmklassiker von Lang oder Murnau. Der Begriff Expressionismus wird jedoch im Artwork wörtlich genommen.

Das sehenswerte Video zum Titelstück „Urlaub fürs Gehirn“ zitiert ebenfalls die Bilderwelt des expressionistischen Stummfilms.  Auf der Homepage der Band ist es bereits zu sehen.

K.I.Z. haben sich mittlerweile  einen Status erarbeitet, niemanden mehr etwas beweisen zu müssen, ihren Platz in der Musiklandschaft haben sich die vier Berliner gesichert. Zahllose ausverkaufte Livekonzerte belegen dies eindrucksvoll.

Deshalb werden K.I.Z. im Sommer auf etlichen Festivals zu sehen sein, bevor im Hebst die große „Urlaub fürs Gehirn-Tour beginnt.