Zwei Jahre war Ebbe in der Klangwelt von Kyles Tolone, jetzt bricht die Flut wieder los!
Irgendwo zwischen aufbrausenden Schallwellen und mitreißenden Stromschnellen lässt das neue Album „Low Spirits & Fireworks“ (VÖ:13.09.2019 Kyles Tolone Records/recodJet/ Edel) ein ganzes Meer an Gefühlen entstehen, so unberechenbar und vielseitig wie das Wechselspiel der Gezeiten.

Die vier Musiker aus Göttingen versinken dabei tief in unserer Zeit und tauchen gleichermaßen mit leuchtenden Schätzen, als auch mit angsteinflössenden Tiefseemonstern wieder auf.

Mal sanft und ruhig, mal temperamentvoll und treibend, mal sphärisch, mal schmetternd verarbeiten sie die unumgänglichen Widersprüche der menschlichen Existenz und beweisen, dass sich die innere Zerrissenheit durchaus in musikalische Klangwelten umwandeln lässt.

Entstanden sind 11 Tracks, die sich mit den Ängsten und Hoffnungen unserer Zeit auseinandersetzen: Dabei geht es um die innere Unruhe und das Ständig-in-Bewegung-Bleiben (Higher, Restless) oder aber die innere Leere, die oftmals als Gefäss für tieferen Schmerz dient (The Void, Reign Over Me) und in der man sich durchaus auch verlieren kann (Down In The Water).

Doch die Hoffnung bleibt bestehen – denn „the climate is changing – so why aren’t we“ singen Kyles Tolone in „Let The Cities Burn“, und beschäftigen sich so mit dem Klimawandel und das ganz ohne mahnenden Zeigefinger. Vielmehr geht es darum sich gegenseitig unter die Arme zu greifen und einander zu unterstützen oder in den Worten der Göttinger „You can prove that you’ve got what it takes – Darkness is not your fate“ (Til It Breaks).

Und hier gibt es schon einen ersten Eindruck, wie gut diese Band eigentlich ist:

Pünktlich zum VÖ gehen die vier auch auf Tour:

27.09.2019 (DE) Köln,Tsunami Club
28.09.2019 (DE) Frankfurt a.M.,Ponyhof
23.10.2019 (DE) Münster, Cafe Sputnik
25.10.2019 (DE) Hamburg, Astra Stube
26.10.2019 (DE) Hannover, LUX
28.11.2019 (DE) Berlin, Sage Club
30.11.2019 (DE) Göttingen, EXIL

Kurze Schnipsel, düstere Loops, Geräusche und Beats aus alten und neuen Drum-Computern, verzerrte Gitarren vorwärts und rückwärts, analoge Synthies, knackiger Bass und über allem die einzigartige, fast hysterische Stimme von Dr. Drexler.  Parolen (und Zitate aus alten Deutschpunk Songs) bohren sich einem da ungehindert ins Hirn, umhüllt von Melodien, die in ihrer Vielschichtigkeit erst beim mehrmaligen Hören ihre ganze Kraft entwickeln und immer wieder dieser Beat, dieser Druck, diese Gewalt: Großartig!

Vor uns steht nun Dr. Drexler (die Stimme von Fräulein Brecheisen, N.I.C.H.T.S!2.0): klug, wortgewandt und aggressiv. Wut steckt da in jedem Wort, gesunde Wut über unsere Zeit, die geprägt ist von Ungerechtigkeiten und Hochmut, Arroganz und Menschenverachtung.

Dr. Drexler enttarnt in seinen Texten die Lügen der Gesellschaft, legt den Finger dahin, wo es weh tut. Wider der Oberächlichkeit quasi, die uns sonst gänzlich einnimmt. Immer schon gab es rebellische Stimmen gegen den Mainstream, Drexlers Stimme gehört dazu.

Daher lohnt es sich, genau hinzuhören, was Dr. Drexler seinen Patienten*innen empehlt. Der Pillen-Mix ist bekömmlich, wenn auch rau und hart. Nebenwirkungen erwünscht! Will man das hören? JA, man muss es sogar hören. Das Album erscheint am 18.10.!

„Vanille, Schoko, Karamell, Kokos und eventuell
Kaugummi und Chocolatechip, Ananas mit Früchtestück!
Waldmeister und Heidelbeer, wo kriegen wir die Kugeln her?
Bim Bim Bimmelimmelim, bitte bitte Eismann bring!
Bim Bim Bimmelimmelei, Eismann bring uns Eis vorbei!“

Das helle Bimmeln des Eismanns mit seiner Eiswagen-Glocke ist auch heute noch ein Inbegriff der Vorfreude auf sommerliche Leckereien. Dieses Bimmelimmelim macht, zusammen mit einem lässigen Groove zum Mitschnippen, schwungvollen Ukulele- und Gitarrenklängen und dem fröhlichen Gesang von Nadine Sieben und ihren Zwergen, ?Bim Bim Bimmelimmelim (Das Eismann-Lied)“ zur perfekten Familienhymne mit Gute-Laune-Garantie!

2017 erschien ihr erstes Kinderliederalbum „Überall ist Musik“, das Album holte noch im selben Jahr den Titel ?Bestes Kinderliederalbum“ beim Deutschen Rock und Pop-Preis. Hiermit wurde der Grundstein für ihre eigene, neue Art von Kinderliedern gelegt: Themen aus der Kinderwelt treffen auf Nadines tolle Stimme, erfrischende Kinderchöre, liebevolle, handgespielte Arrangements und die Eingängigkeit und Rhythmik anspruchsvollen modernen Schlagers. Im Frühjahr 2019 entstand dann das erfolgreiche Musik-Hörspiel „Cosmo & Azura“. Hier sang und sprach Nadine die Libelle Azura an der Seite von Rolf Zuckowski als Erzähler und Dieter Faber als Maulwurf Cosmo.

Die neue Sommer-Single „Bim Bim Bimmelimmelim (Das Eismann-Lied)“ ist der Vorbote des zweiten Kinderlied-Albums von „Nadine Sieben und die Zwerge“ und der schönste Soundtrack zum Schlecken.
Aber beim Mittanzen nicht die Kugel aus der Waffel verlieren …!

„Niemand ist wie Du“ ist ein musikalisches Kompliment an alle unsichtbaren Alltagshelden.
„Nicht selten feiern wir in den sozialen Netzwerken besonders die Menschen, die in unserem wahren Leben überhaupt keine Rolle spielen. Als ich mich selbst daran erinnert habe, öfter mal vom Handy aufzuschauen, war ich umgeben von Freunden, die es wirklich verdient haben, gesehen zu werden und ein Dankeschön zu hören, weil sie jeden Tag aufs Neue alles geben. Genau an euch geht mein Song. Eine Freundschaft ist so viel mehr als ein Double tap in den sozialen Netzwerken,“ so der Künstler selbst zum Text seiner neuen Single.

Batomae ist Studiomusiker, Bassist, Produzent, Songwriter und Sänger. Im Rahmen seiner Zusammenarbeit mit zahlreichen Künstlern und Bands wie Namika, Stefanie Heinzmann, Ollie Gabriel, Fabian Römer, Luxuslärm und Wincent Weiss erhielt er schon diverse Ehrungen und Edelmetallauszeichnungen.

Nun zieht es ihn erneut als Solokünstler auf die Bühne: Mit seiner neuen Single „Niemand ist wie Du“, bei der er wie bei allen seinen Songs mit starker Melodie und einem gefühlvollen, lebensnahen Text überzeugt. Perfekt arrangiert und produziert mit dem Wiener Produzenten Johannes Herbst (Mathea „2x“) bleibt der Song direkt im Ohr und wird nicht nur seine Fans begeistern können.

Dass sich Batomae neben Auftritten, seinem Podcast „Schweigen ändert nichts“ und der Produktion seines Debütalbums außerdem die Zeit für Konzert-Lesungen an Schulen nimmt, ist ihm wichtig. Gemeinsam mit seiner besten Freundin, der Autorin Jana Crämer, möchte er etwas verändern und es gelingt ihm. Das außergewöhnliche Engagement gegen Mobbing wurde mit dem SignsAward, dem „Oscar der Kommunikationsbranche“ (n-tv) ausgezeichnet und erreichte bereits 50.000 Schüler in ganz Deutschland.

Der Podcast „Schweigen ändert nichts“ von Batomae und Jana Crämer erscheint seit dem 03. Juni 2019 alle zwei Wochen.

Live könnt ihr Batomae und seine neue Single „Niemand ist wie Du“ hier erleben:

15. August – Hamburg – The Rope —> Batomae Konzert
20. August – Bochum – Zelt Festival Ruhr —> Batomae Konzert
23. August – Waltrop – Waltroper Parkfest —> Batomae Konzert
01. September – Düsseldorf – Campfire Festival —> Konzert-Lesung Batomae & Jana Crämer
17. September – 88400 Biberach an der Riß – Stadthalle —> Konzert-Lesung Batomae & Jana Crämer
14. Dezember – Bochum – Riff —> Konzert-Lesung (Batomae & Jana Crämer) & Jahres-Abschlusskonzert (Batomae)

Ein Album und eine Deutschlandtour von Batomae sind für Anfang 2020 geplant.

In Kooperation mit dem Frauenportal Gofeminin.de sucht Batomae Alltagsheldinnen für sein neues Musikvideo. Bewerbungsschluss ist der 09.08.:

Noch während Roland Kaiser in diesem Sommer sein aktuelles Live-Programm vor ausverkauften Open Air-Kulissen präsentiert, können sich seine Fans bereits auf eine Fortsetzung in der Sommer-Saison 2020 freuen. Seit nunmehr fast viereinhalb Dekaden zählt der charismatische Berliner mit insgesamt über 90 Millionen verkauften Tonträgern und einer Vielzahl an Auszeichnungen zu den bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Künstlern. Ein Ausnahmesänger, der ganze Generationen begeistert, der sich immer wieder neu erfindet und der bei seinen Konzerten mit seiner fantastischen 14-köpfigen Live-Band für unvergessliche Stimmung unter freiem Himmel sorgt.

Für Roland Kaiser-Fans sind die Wege zu den Open Air-Bühnen wie der IGA-Parkbühne in Rostock, dem Hartmannplatz in Chemnitz, dem Erfurter Domplatz oder auch der Hutbergbühne in Kamenz wohl vertraut. In 2020 gesellen sich darüber hinaus auch neue und besondere Live-Spielstätten hinzu. In Leipzig wird Roland Kaiser erstmals auf der Festwiese zu erleben sein. Zudem wird die Kaiserpfalz in Goslar sowie die berühmte und traditionsreiche Freilichtbühne Loreley in St. Goarshausen am Rhein Teil seiner Open Air – Konzerte 2020. Weitere Live-Termine sowie der VVK-Start der KAISERMANIA 2020 werden in Kürze bekannt gegeben.

Bei den Open Air-Konzerten erwartet die Zuschauer ein zweieinhalbstündiges Hitfeuerwerk, das Roland Kaiser mit seiner großartigen und spielfreudigen Live-Band präsentiert. Das Publikum kann seine Textsicherheit bei unvergänglichen Klassikern wie „Manchmal möchte ich schon mit dir“, „Joana“ oder „Dich zu lieben“ in neuen Arrangements testen. Darüber hinaus werden aktuelle Hits wie „Stark“ und „Liebe kann uns retten“ aus seinem im Frühjahr 2019 erschienen Album „Alles oder Dich“ für eine perfekte Mischung aus Emotionen und Feierstimmung sorgen.

 

Termine:

13.06.2020, Rostock / IGA Parkbühne Rostock
19.06.2020, Leipzig / SommerArena auf der Festwiese Leipzig
27.06.2020, Goslar / Kaiserpfalz
15.07.2020, A- Mörbisch / Seebühne Mörbisch*
25.07.2020, Chemnitz / Kaiser-Arena am Hartmannplatz
21.08.2020, St. Goarshausen / Loreley Freilichtbühne
22.08.2020, Erfurt / Domplatz
29.08.2020, Kamenz / Hutbergbühne

Der exklusive Eventim-PreSale beginnt am Mittwoch, den 31.07.2019 um 10:00 h. Ab Freitag, den 02.08.2019 / 10 h gibt es Tickets ebenfalls an allen bekannten Vorverkaufsstellen, sowie unter www.eventim.de.
*Open Air Mörbisch: Tickets unter www.oeticket.at

In Italien bereits ein fetter Hit mit über 21 Mio. Spotify Streams und mehr als 19 Mio. Videoaufrufen hat sich Limit 29 dem Track von OG Eastbull angenommen und einen fetten Part gedroppt!

Daraus entstanden ist die deutsche Version „Schöner Tag (Bella Giornata)“, die durch die Mischung von deutsch-italienischen Rapparts auf ganzer Linie überzeugt. Limit 29 gilt als einer der aufstrebenden Rapper der Stunde, dessen Talent für Rap und Produktion schon der Rap-Oberliga aufgefallen ist. So kann er bereits am Anfang seiner Karriere auf Kooperationen mit Zusammenarbeit mit u.a. Capital Bra, Samra, Fler, Massiv und AK Ausserkontrolle zurückblicken. OG Eastbull ist mit der Single „Ballo del Blocco“ erstmals in die urbane italienische Hiphopwelt eingetaucht und hat direkt die Aufmerksamkeit der Szene auf sich gezogen. So wurden auch die bekannten italienischen Produzenten Dogslife und Mago Del Blocco auf ihn aufmerksam und produzierten letzten Endes den Track „Bella Giornata“.
Diese geballte Rap-Power wird im Sommer 2019 definitiv noch für Furore sorgen!

Am 26. Juli 2019 erscheint die Single „Schöner Tag“ vom Newscomer Rapper Limit 29 und OG Eastbull.

Pünktlich zum längst überfälligen Start des gefühlten Sommers, legte Sängerin und Songwriterin Christin Stark mit „Ewiger Sommer“ eine neue Single vor. Der sehnsuchtsvoll-romantische Popsong („Wie ein ewiger Sommer, wird unsere Liebe sein…“), der die rauschhafte Gefühlswelt im Glanz der ersten Sonnenstrahlen nach Monaten frostig-düsterer Winterlichkeit beschreibt, ist eine weitere Auskopplung aus ihrem dritten Album „Rosenfeuer“, das im August 2018 die Top 30 der Offiziellen Deutschen Charts erreichte. Nun gibt es die aktuelle Single auch im neuen Gewand und zwar als Schallkaiser-Remix.

Der Longplayer war unter der Regie von Matthias Reim im „STARK-REIM“-Studio entstanden. Neben Reim wirkten u.a. Hans-Joachim Horn-Bernges (Howard Carpendale, Helene Fischer, Andrea Berg, Nino de Angelo, Michelle), Justin Balk (Udo Lindenberg etc.), Amadeus Crotti (Matthias Reim, Tom Jones u.a.) und Felix Gauder (Vanessa Mai, Fantasy, Maite Kelly etc.) an der Entstehung der Songs mit.

Alles kommt wieder, wieder und wieder… zu dieser zeitlos unumstößlichen Erkenntnis kommt Jeanette Biedermann nach drei  Minuten Uptempo-Schnelldurchlauf jenes Jahrzehnts, das nicht nur sie, sondern auch viele ihrer Fans nachhaltig geprägt hat. Geradezu atemberaubend ist dabei nicht nur das Tempo, sondern auch die Akribie, mit der die Sängerin und Songwriterin SO VIELE TYPISCHE Trends, Hypes und Legenden aneinanderreiht, die die Ära zwischen 1990 und 1999 so unvergesslich gemacht haben – von Buffalos, Tribal Tattoos und Tic Tac Toe über VIVA, MTV, Grunge, Eurodance und Loveparade bis hin zu Spice Girls, Lola rennt, Wayne’s World, Johnny Depp, Tamagotchi, Apfelkorn und Internet-Hysterie. Man müsste schon extrem lange in sich gehen und intensiv grübeln, um auch nur ein Nineties-Schlagwort aufzuspüren, das in „In den 90ern“ keine Erwähnung findet.

Seit Kurzem kommt der Song, der auch auf Jeanette Biedermanns kommendem Album „DNA“ zu finden sein wird, in einer großen Kampagne im Programm von RTL, Super RTL und RTLplus zum Einsatz. Mit dem Longplayer beendet die 39-Jährige eine mehr als zehnjährige Veröffentlichungspause als Solo-Künstlerin. Die vierzehn Songs des Longplayers, darunter die bereits vorab erschienenen Auskopplungen „Wie ein offenes Buch“ und „Deine Geschichten“, entstanden in Zusammenarbeit mit Jules Kalmbacher (Xavier Naidoo, Mark Forster, Andreas Kümmert), Jens Schneider (Lotte, Wincent Weiss, Max Giesinger) und Daniel Flamm (Udo Lindenberg, Christina Stürmer, Clueso). Und natürlich stand ihr auch Ewig-Bandkollege und Ehemann Jörg Weißelberg(musikalischer Director „The Voice“) bei der Entstehung des Albums – als Gitarrist, Songwriter und Produzent – zu Seite. Ebenfalls in diesem Jahr wirkte Jeanette (zusammen mit den Kollegen Johannes Oerding, Wincent Weiss, Milow, Soler, Haben und Neu-Gastgeber Michael Patrick Kelly) in der sechsten Staffel von „Sing meinen Song – das Tauschkonzert“ (VOX) mit.

Gemeinsam mit ihrem „Live“ Partner Live Nation geht es dann im Januar und Februar 2020 auf DNA Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Der Künstler legte seinem Publikum ans Herz mutig zu sein und jeder Veränderung
auch etwas Gutes abzuverlangen. Lisa Karsten kam während des Liedes auf die Bühne und rasierte ihm während er spielte seine Mähne ab. Als das Video erschien, entstand förmlich ein Hype um das Video – auf der ganzen Welt wurde darüber berichtet, sogar das britische Blatt Daily Star berichtete darüber.
Ab heute, dem 24. Juli, wird das Lied durch unserallereins dann auch in allen Streaming- und Download-Plattformen erhältlich sein. unserallereins ist übrigens das neu gegründete Label des Österreichers. Jede Veröffentlichung bei dort wird auch als pay-what-you-want-Produkt angeboten. Dadurch soll eine Unterstützungsplattform für die Zukunft der KünstlerInnen auf demLabel entstehen und den Fans eine Möglichkeit geboten werden, noch vor der offiziellen Veröffentlichung in die neuen Songs ihrer LieblingskünstlerInnen reinzuhören. Siehe hier: https://unserallereins.com/

Auch wenn ich gehe, es bleibt Veränderung – mit diesen Worten beginnt ein neues Jo Stöckholzer Kapitel.

Seine Haare, sein Markenzeichen könnte man meinen, sind nun weg. Jo organisierte über die letzten fünf Jahre jeweils ein Jahreskonzert in seiner Heimatstadt Innsbruck, mit Band und Besonderheiten. Zu den Specials zählten unter anderem ein Kinderchor, Bläsersätze, Gastmusiker und -bands, sowie namhafte Supportacts (Sea + Air, Sebastian Block, Tipps für Wilhelm, …).
Am Freitag 2. November war es dann Zeit für das letzte und wohl unvergesslichste Jahreskonzert.
Der Wahlberliner spielte mit seiner Band, holte Tripsitter, Spilif und einen Trompeter als Gastmusiker auf die Bühne und supportete sich als Gitarrist von Tipps für Wilhelmselbst. Eines der Highlights und der wohl unvergesslichste Moment war, als Lisa Karsten auf die Bühne kam und Jo Stöckholzer eine Glatze verpasste.

LUSTFIRE ist eine 4-Spur EP. Die Songs lassen sich am besten als geradlinige Texte beschreiben, die in intensive Instrumentalmusik gehüllt sind und Klangeinflüsse aus Berlin und London kombinieren. Es sind ehrliche Berichte über Erfahrungen und Gedanken, die sich einige Zeit angesammelt haben und einfach raus kommen mussten. Zusammen mit dem Produzenten Alex Lavery wollte Kat Koan Songs kreieren, die starke Bilder hervorrufen, Songs, die einen etwas fühlen lassen, unabhängig von traditionellen Songstrukturen oder den Erwartungen an bestimmte Genres.

Dies erregte die Aufmerksamkeit von Dean Hurley, der vor allem für seine Arbeit als Music Supervisor von David Lynch bekannt ist. Er identifizierte sich mit etwas in ihrem Sound und bot an, die Musik zu mischen. Seine launischen Fingerabdrücke halfen, das Beste aus den Spuren herauszuholen.

Kat Koan sagt:

“Es war eine steile Lernkurve und es gibt noch so viel zu lernen, aber ich bin stolz auf diese Debüt-EP und hoffe, dass es ein paar Leute da draußen gibt, die sich auf irgendeiner Ebene damit identifizieren könnten.”

Die EP erscheint am 02.08.2019.

 

Über die Songs

Lustfire

“Ich habe viel Zeit damit verbracht, nicht zu sagen, was ich will, bis ich ein Alter erreicht habe, in dem ich gelernt habe, meine Intensitäten zu umarmen, und erkannt habe, dass es ziemlich sinnlos ist, darauf zu warten, dass jemand deine Gedanken liest, es ist eher unwahrscheinlich, dass es passiert 😉 Es lohnt sich also, auszudrücken, was es ist, das einen glücklich macht und erfüllt.” so Kat

Der Text für Lustfire wurde in 14 Minuten geschrieben, die Worte strömten buchstäblich aus ihr heraus. Es ist ein ziemlich offener Ausdruck dessen, was sie von einer körperlichen Beziehung will. “Ich bin ein bisschen ein Alles-oder-Nichts-Mensch. Ich glaube, dass du herausbekommst, was du hineinlegst, also ist es wahrscheinlich, emotional und physisch in deinen Partner zu investieren, ein Feuer zu entzünden und die Flammen anzuzünden. Ich fühlte den Drang, nicht zu blumig zu sein, sondern es direkt zu sagen und mich nicht zurückzuhalten.

Musikalisch wollten wir einen Track machen, der immer intensiver wird, vergleichbar mit einem tobenden Feuer.”

Über das Video:

Das Video ist inspiriert von einigen der Lieblingskünstler von Kat Koan – Crysta Bell, David Lynch, Bat for Lashes – sowie dem visuellen Flair der James-Bond-Filmeröffnungstitels. Das Ziel war es, die weibliche Sinnlichkeit und das Selbstvertrauen in einem grüblerischen, langsam brennenden Tempo auszudrücken, das einen in seinen Bann zieht und dem schnellen und intensiven visuellen Beschuss entgegenwirkt, den wir alle heutzutage erleben.

 

Dream

Abwesenheit macht Wünsche stärker…. Ein dunkler, launischer Gesang, der die Wünsche einer (fast) reifen Frau beschreibt….

 

Silly Me

Silly Me ist ein Lied über eine ungesunde Beziehung, das Darüber hinwegkommen und als Frau Kraft und Selbstbewusstsein zurückgewinnen. “Wir diskutierten eine Weile über die nicht so eloquenten Chorus-Lyriken, beschlossen aber, mit ihnen zu arbeiten, da sie sich realer anfühlten als alle anderen Ausdrücke, mit denen wir experimentiert hatten. 

Wie “Lustfire” ist es etwas, das gesagt werden MUSS, nach einer langen Zeit, in der es irgendwo drinnen saß und es mich auffrass.

Kathartisch und lustig, ich bin sicher, es ist ein Lied, mit dem sich einige Leute identifizieren können. “

 

At Your Service

Kat über den Song und die Idee dahinter:
“Wir haben vor kurzem die Einführung von Robotern gesehen, die Menschen Gesellschaft und Intimität bieten sollen. Während ich derzeit die Idee Sex mit etwas zu haben, das hinter den Augen tot ist, schwierig finde, hat aber eine Umfrage aus dem Jahr 2017 ergeben, dass etwa 50% der Amerikaner glauben, dass Sex (und sogar Ehen!) mit Robotern innerhalb von 50 Jahren zu einer gängigen Praxis werden. 

KI-Roboter sind nicht nur Puppen mit einem Mikrochip. Sie werden selbstlernende Algorithmen verwenden, um das Gehirn und die Emotionen ihres Partners zu aktivieren. Wie wird sich das auf die menschlichen Beziehungen auswirken? Wie werden sie unser Gehirn – und unsere Emotionen – beeinflussen? Werden wir in der Lage sein, Gefühle für humanoide Roboter zu entwickeln?

Ich verurteile die Idee nicht und verstehe sicherlich den Neugierde-Faktor, sowie die Tatsache, dass er sich aus verschiedenen Gründen positiv auf das Leben einiger Menschen auswirken kann. Aber ich glaube, dass Männer und Frauen, die humanoide Roboter entwerfen/kaufen werden, wahrscheinlich ein Bild davon konstruieren werden, was sie wollen, dass „sie“ oder „er“ in ihrem eigenen Kopf ist, indem sie einen bewussten oder unbewussten Wechsel vom Verständnis der Situation und Gefühle eines Partners hin zur Kontrolle dessen vornehmen, was sie wollen, dass „er/sie“ fühlt. Diese extreme Kontrolle kann normalerweise nicht mit echten Menschen erlebt werden. Wir sind keine Objekte für Befriedigung, wir haben Gedanken und Gefühle und Vorlieben und Wünsche.

 

Die Frage ist – werden wir diese Humanoiden als Dinge oder als Wesen betrachten? Wenn sie lernen, sich auf dich, deine Leidenschaften und Gedankengänge einzustellen, würde ich annehmen, dass sie die Fähigkeit haben, dir das Gefühl zu geben, dass du dich gewünscht und verstanden fühlst. Als ich den Film „Her“ sah, war ich definitiv weniger überzeugt, dass es unmöglich ist, Gefühle für einen Algorithmus zu entwickeln. Zum jetzigen Zeitpunkt fällt es mir jedoch schwer, mir vorzustellen, dass man sich wirklich in eine Maschine einfühlen kann, und ich frage mich, ob die Entwicklung von Beziehungen zu ihnen und die Gewöhnung daran, das Aussehen und die Persönlichkeitsmerkmale eines Partners zu formen und anzupassen, zur Misshandlung von Menschen führen können – und zu unrealistischen Erwartungen, die wir an echte Menschen und Beziehungen haben werden. Aber wer weiß?

 

Mit meinem Song „At Your Service“ habe ich mich entschieden, das Thema humorvoll anzugehen, denn – offen gesagt – finde ich es schwierig, den Reiz einer körperlichen Beziehung zu einem fast realen, programmierten „Ding“ zu ergründen. Die Entwicklung fasziniert mich jedoch und ich bin mir sehr wohl bewusst, dass meine Meinung mit der Zeit verblassen oder sich ändern kann. Lasst uns drüber reden?”