Dass die beiden Ausnahmebands in Hamburg, Leipzig und München eine Double Headliner Show geben, steht bereits fest. Doch damit nicht genug! Nun haben die bayerischen Brass-Überflieger LaBrassBanda und die österreichischen Austro-Pop Größen Seiler und Speer beschlossen, weitere Einzelshows der „Danzn“-Tour von LaBrassBanda in Deutschland zu einem gemeinsamen Konzerterlebnis zu machen. In folgenden Städten werden die beiden Bands die Hallen zusammen zum Kochen bringen: am 10.12.20 in der Sporthalle in Hamburg, am 11.12.20 in der Verti Music Hall in Berlin, am 12.12.20 in Frankfurt in der Jahrhunderthalle, am 13.12.20 im Palladium in Köln, am 15.12.20 im Haus Auensee in Leipzig, am 16.12.20 in der Porsche Arena in Stuttgart und das fulminante Abschlusskonzert am 18.12.20 in der Münchner Olympiahalle.

Nach ihrem sensationellen Erfolg am Münchner Königsplatz 2019 war klar: das Ganze muss fortgesetzt werden! Denn wenn die beiden Bands die Bühne betreten, dann steht kein Tanzbein mehr still. Was erwartet einen bei diesen genialen Double Headliner Konzerten? Eine ausgelassene Stimmung, verschwitzte Körper vom vielen Tanzen und vor allem überglückliche Gesichter. Am Ende liegen sich alle wie in einem einzigen Rausch in den Armen und hoffen, dass das Konzert niemals endet.

Beide Bands sind einzeln schon sehr erfolgreich und gemeinsam sind sie doppelt stark. Nach einer ausverkauften Show im Hamburger Stadtpark, bei der LaBrassBanda vor 4000 Besuchern bewies, dass sie längst kein rein bayerisches Phänomen mehr sind, arbeiten die Musiker um Sänger Stefan Dettl derzeit am neuen Album, das im Frühjahr 2020 erscheinen soll. Die erste Single-Auskopplung aus dem gleichnamigen kommenden Album „Danzn“ ist bereits veröffentlicht und ein voller Erfolg.

Das aktuelle Album von Seiler und Speer, „Für Immer“ erschien im Juli und erreichte innerhalb einer Verkaufswoche Goldstatus, inzwischen wurde es mit Platin ausgezeichnet. Die Österreicher knüpfen damit nahtlos an ihre Erfolgssingle „Ham kummst“ an, mit der ihnen der deutschlandweite Durchbruch gelang. Mehr als 38 Millionen Aufrufe hat dieser Song bereits auf YouTube erzielt und ist auf jeder Feier ein Muss. Auch die ersten Singles aus dem aktuellen Album „Ois Ok“, „Ala bin“, „Herr Inspektor“ und der neueste Track „Servas du“ feat. Wolfgang Ambros garantieren intensive Gefühle und typisch österreichische Lässigkeit.

LaBrassBanda sind ohne Zweifel eine der erfolgreichsten Brass-Pop Bands der Welt. Der in der Bayerischen Blasmusik verwurzelte energiegeladene Sound aus Techno, Ska, Reggae und Punk zündet auf der ganzen Welt. Was zunächst als Revolution im Süden Deutschlands begann, brachte spätestens beim Eurovision Songcontest 2013 die komplette Republik und inzwischen die halbe Welt zum Danzn. Und so zählt die Band um Stefan Dettl bereits zwei Goldalben ihr Eigen und spielte seit Gründung vor 14 Jahren über 1.100 Konzerte weltweit – stets barfüßig und in Lederhosen.

Seiler und Speer bestehend aus den beiden Musikern Christopher Seiler und Bernhard Speer – begannen als Schauspieler und Kabarettist sowie als Filmemacher, sind allerdings seit dem Erfolg ihres Debüt-Albums „Ham kummst“ (Fünffach-Platin) mit dem gleichnamigen Kult-Hit aus den Konzerthallen nicht mehr wegzudenken. Das österreichische Duo ruhte sich auf ihrem Erfolg nicht aus, sondern begeistert inzwischen mit ihrem dritten Album „Für Immer“, welches nun in Österreich mit Platin ausgezeichnet wurde. Ebenso erhielt die Band Platin für den Song „Ala bin“ sowie Gold für die aktuelle Single „Herr Inspektor“. Gefestigter und reifer als bei ihren vorherigen Alben, ist die im Laufe der Zeit gesammelte Erfahrung bei einer guten Mischung emotionaler, melancholischer, aber auch lässigen Titeln eindeutig erkennbar.

Für Dezember 2020 haben die beiden Bands nun geplant, ihre bayerisch-österreichische Lebensart in ganz Deutschland zu verbreiten und auszuleben. Nun sind es sieben gemeinsame Shows, bei denen gefeiert, gesungen, geklatscht und, um die Worte von LaBrassBanda und ihrem aktuellen großen Hit zu wählen, ge“Danzt“ wird. Und deshalb ist es auch kein Wunder, dass die Shows unter dem Motto „Für Immer Danzn“ stehen. Denn sowohl die Bands als auch wir wollen Danzn – nicht nur bei den Shows, sondern Für Immer.

 

LaBrassBanda & Seiler und Speer: Double Headliner Konzerte “Für Immer Danzn Tour 2020”

10.12.20 Hamburg, Sporthalle
11.12. 20 Berlin, Verti Music Hall
12.12.20 Frankfurt, Jahrhunderthalle
13.12.20 Köln, Palladium
15.12.20 Leipzig, Haus Auensee
16.12.20 Stuttgart, Porsche Arena
18.12.20 München, Olympiahalle

Tickets gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen, per Telefon unter 01806 – 777 111
(20 Ct./Anruf aus dem dt. Festnetz – Mobilfunkpreise max. 60 Ct./Anruf) sowie im Internet unter www.myticket.de, unter www.eventim.de sowie telefonisch unter 01806-570070 (20 Ct./Anruf – Mobilfunkpreise max. 60 Ct./Anruf) und bei den bekannten Vorverkaufsstellen.

Sie schaffen es mal wieder, die Musikwelt zu verblüffen: am 24. Juli erscheint das aktuelle LaBrassBanda-Album „Europa“ als Dub-Version. Passend zu dem „Sommerausflug“ in die so gar nicht europäisch beheimateten Dub-Gefilde wird das Album in limitierter Auflage neben CD auch als MC erscheinen!

Dass die Chiemgauer ein wahres Überraschungspaket an musikalischer Vielseitigkeit sind, haben sie bereits zahlreich unter Beweis gestellt. In Bayern daheim und in der großen Musikwelt zuhause, gibt es wenige Genres, die die neun Kreativköpfe nicht irgendwie in ihr pulsierendes Blut injizieren könnten.
Dass das aktuelle Album „Europa“ (#3 D-Albumcharts) nach dem teilweise-akustischen Ausflug in den Kuhstall und der damit verbundenen Veröffentlichung „Kiah Royal“ (#4 D-Albumcharts, etliche Songs des „Europa“-Albums befanden sich darauf) nun Dub-Rhythmen eingeflößt bekommt, ist ebenso der spontanen Idee wie auch einer langen Geschichte geschuldet.

Auf dem Chiemsee Reggae Festival im Sommer 2012 wurde das erste Dub Tape der Band mit einem riesigen jamaikanischem Soundsystem und ihrem roten Feuerwehr Tourbus als DJ Kanzel auf dem Festivalgelände präsentiert. Die Musik ist damals ausschließlich auf Kassette und in kleiner Auflage erschienen und schnell waren alle Tapes vergriffen.

Im Frühjahr 2015 ging man in London sozusagen auf weitere Entdeckungsreise: weil ein geselliger Aftershow-Partyabend mit den befreundeten Musikern von Franz Ferdinand jäh durch die frühe Sperrstunde britischer Pubs beendet wurde, verschlug es die beiden Bands noch in das Studio von Franz Ferdinand. Irgendwo dort, am ganz anderen Ende von London, begann die bayerisch-britische Truppe dann, mit Reggae-Sounds und Dub-Beats zu experimentieren und erlebte dabei bis in die frühen Morgenstunden eine legendäre Zeit, nach der allen Beteiligten klar war: LaBrassBanda haben ein Feeling für Reggae und Leidenschaft dafür obendrein. Wieder zurück in heimischen Gefilden begannen die Musiker sofort, die durch die vielen Live Konzerte in den letzten Jahren in Fleisch und  Blut übergegangenen Songs des Europa Albums im Studio neu einzuspielen und mit dem in London gesammelten Material zu kombinieren. Daraus sind überraschend andere Versionen der Songs entstanden.

Insbesondere der LaBrassBanda Schlagzeuger und Produzent des neuen Dub Albums Manuel da Coll/Cpt Yossarian fühlt sich, auch wenn er selbst noch nie in Jamaika war, in den Rhythmen zuhause. „Reggae hat mich von Anfang an erwischt“, sagt er. „Und besonders im Sommer passt die Musik einfach unglaublich gut. Sie drückt ein Lebensgefühl aus.“
Ein Lebensgefühl mit coolen Beats für heiße Sommertage – denn beim Dub stehen technische Spielereien im Vordergrund. Die Musikart, die sich in den frühen 70ern auf Jamaika etabliert hat, nutzt Reggae-Musik als Grundlage, dünnt das Songmaterial erst aus und versetzt es dann mit allerlei Effekten. Als „Musizieren am Mischpult“ beschreibt Manuel das, was er auf einer weiteren London Reise schließlich aus dem neuen Aufnahmen gemacht hat.
Genau dieses Alleinstellungsmerkmal begeistert ihn. Musik mit Charakter eben – und damit genau das, was LaBrassBanda sind.

Keine Frage – LaBrassBanda sind eine bayerische Band, aber sie sind auch ein europäisches Phänomen mit musikalischen Wurzeln auf der ganzen Welt: Die BBC war der erste Sender, der ihre Musik spielte; dort gaben sie auch ihr erstes Radiokonzert für Hörer einer World-Sound-Show, die sich für moderne Musik interessierten. Und der anfangs noch größere Anteil am damals heiß begehrten Balkan-Gebläse öffnete ihnen Türen zu Clubs in London und anderen europäischen Kulturstädten. Seitdem ziehen LaBrassBanda triumphal über den Kontinent – die gesammelten Erfahrungen und Inspirationen ihres Reisens treiben die 9 Jungs dabei immer wieder vorwärts und fördern Dinge wie aktuell nun eben das Dub-„Europa“-Album zu Tage.
Und weil die Band aufgrund der vielen Konzerte im Moment kaum dazu kommt, ein Studio zu besuchen, ist der Dub-Release auch eine wunderbare Wartezeitverkürzung bis zum nächsten regulären Album – das nämlich wird erst 2017 erscheinen.

Deutschlands erfolgreichste Blasmusik-Kombo, LaBrassBanda, erreichte mit ihren „royalen Kühen“, dem neuen Album „Kiah Royal“, direkt den vierten Platz der deutschen Charts. Nachdem die Band um Frontmann Stefan Dettl live immer Vollgas gibt, wollte man sich mal von einer ganz anderen, ruhigen Seite präsentieren und das neue Album stromlos und unverstärkt – woanders nennt man es „unplugged“ – aufnehmen. Dazu begab sich LaBrassBanda nicht etwa zu dem bekannten Musik-TV-Sender, sondern blieben gleich im Chiemgau und luden eine Herde Kühe als Publikum ein. Oder richtiger: Die Band begab sich inkl. Equipment und Gastmusiker in einen Kuhstall. Nicht nur den Rindviechern gefiel das Ergebnis, auch die Fans sind begeistert – Platz 4 ist der Beweis.

Soeben wurde auch die äußerst erfolgreiche „Bierzelttour – eine bayerische Revue" beendet. Über 100.000 Besucher kamen in 40 ausgewählte Bierzelte in Süddeutschland und Österreich und feierten wilde Partys mit der Band. Wegen des großen Erfolgs und auch wegen des hohen Spaßfaktors wird die Tour 2015 fortgesetzt.

Neben der Kuhstall-Session und der Bierzelttour sowie einer halbtägigen 5-Zelte-Tour auf der diesjährigen Wiesn fanden Dettl & Co. auch noch Zeit den Titelsong zu einem Kinofilm beizusteuern: Am 16. Oktober startet „Winterkartoffelknödel“ in bayerischen Kinos mit „Keine Sterne in Athen“ von LaBrassBanda feat Stephan Remmler.

Zum Jahresende gibt es dann noch eine Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

 

TOURDATEN:
23.11. – A-Wien, Arena
24.11. – A-Linz, Posthof
25.11. – CH-Zürich, Härterei Club,
26.11. – Berlin, Columbiahalle
28.11. – Hamburg, Große Freiheit 36
29.11. – Bielefeld, Ringlokschuppen
30.11. – Köln, Live Music Hall
01.12. – Dresden, Alter Schlachthof
02.12. – Leipzig, Haus Auensee
03.12. – Regensburg, Alte Mälzerei (ausverkauft)

Am 24.09. überraschten LaBrassBanda auf dem diesjährigen Oktoberfest die Besucher fünf verschiedener Bierzelte! Auf ihrer Wiesn-Tour enterten die Jungs vom Chiemsee die Bühnen im Hackerzelt, Bräurosl, Zum Stiftl, Winzerer Fähndl und Weinzelt und gaben  dabei u.a. ihren Song „Nackert“ zum Besten.

Die Tour durch die Festzelte fand beim feierwütigen Publikum sehr großen Anklang, eine jubelnde Menge und Rufe nach einer Zugabe waren fester Bestandteil nach jedem der Überraschungsauftritte, bei welchen kurzerhand auch die Instrumente der jeweiligen Zeltband übernommen wurden.

Von LaBrassBandas außerordentlichem „Live-Können“ kann man sich ab morgen auch auf dem neuen Album „Kiah Royal“ (Live + Akustisch im Kuhstall) überzeugen. Statt gröhlendem Wiesnpublikum ertönt dort allerdings eher mal ein Muhen und Mampfen, denn zu diesem speziellen Konzert waren nur Kühe im Publikum zugelassen. 12 LaBrassBanda Originale von der „Autobahn“ über den „Bauersbua“ bis zum „Roten Hoserl“ erscheinen in teils völlig neuem Klanggewand, irgendwo zwischen Standkonzert und Hoagascht und Tanzlmusi. Dazu haben drei musikalische Gäste in den Stall im Höllthal gefunden: Aus Hamburg kam Rocko Schamoni, um mit der Band seinen Hit „Der Mond“ vor die Kühe zu bringen, für Trio-Altmeister Stephan Remmler wurde dessen 80er-Jahre-Gassenhauer „Keine Sterne in Athen“ in die Blasmusik überführt und Ex-Biermösler Christoph „Stofferl“ Well gab passenderweise seinen Milchbauern-Solidaritäts-Rap „40 Cent“ zum Besten.

„Kiah Royal“ Live + Akustisch im Kuhstall erscheint morgen am 26.09 auf CD, DVD, Vinyl & Download.

Für das neue LaBrassBanda-Album „Kiah Royal“ (VÖ: 26.09.), welches unter dem Motto „Live + Akustisch im Kuhstall“ steht, verlagerte man nicht nur das Aufnahme-Equipment in das Domizil von 85 brav mampfenden Wiederkäuern im Höllthal, sondern lud auch weitere musikalische Gäste für diese besondere Session ein. Neben Rocko Schamoni und Stofferl Well (Biermösl Blosn) kam auch Trio-Altmeister Stephan Remmler, der in dieser unvergleichlichen Szenerie zusammen mit LaBrassBanda seinen Song „Keine Sterne in Athen“ aufnahm. Ein Hit der Neuen Deutschen Welle von 1986, der in dieser warmen Umgebung des Kuhstalls, gepaart mit dem akustischen Bläser-Sound der Chiemgauer, ein ganz neues Gewand verliehen bekommen hat.

Das Video zu „Keine Sterne in Athen“ könnt Ihr hier sehen: http://www.youtube.com/watch?v=wGKeJZgVL8A

Sichtlich erfreut zeigte sich LaBrassBanda-Frontmann Stefan Dettl anschließend über die gelungene Zusammenarbeit mit Remmler , der wiederum alles mit „prima, ganz entspannt“ bewertete. Die Chemie stimmt also und wahrscheinlich ist dies auch das Geheimnis, wie man einen synthielastigen Song der Achtziger, 28 Jahre später in einem Kuhstall nahezu ohne Strom zum Klingen bringen kann.

Das hat nicht nur den in sich ruhenden Kühen und Musikern im Stall zugesagt, sondern nun auch der Filmbranche: Und so ist „Keine Sterne in Athen“ offizieller Titelsong des neuen bayerischen Heimatkrimis „Winterkartoffelknödel“, der am 16.10.14 ins Kino kommt. Nach dem Riesenerfolg von „Dampfnudelblues“ folgt nun der zweite verfilmte Roman der Autorin Rita Falk mit Sebastian Bezzel in der Hauptrolle.

„Keine Sterne in Athen“ ist ab 12.09.2014 digital erhältlich. Alle iTunes-Albumvorbesteller bekommen den Song vorab aus dem Album „Kiah Royal“, welches am 26. September als CD, DVD, Vinyl & Download erscheint.

Live immer noch einen draufzusetzen, ist für LaBrassBanda noch nie ein Problem gewesen. Die notorisch vollgasfreudigen Blasmusik-Tanzpop-Wahnsinnsknaben aus dem Chiemgau haben in den letzten Jahren so viele Clubs, Hallen, Bierzelte und Festivals, ja sogar einen ESC-Vorentscheid schwindlig gespielt, dass sie dafür längst ein bisschen weltberühmt sind: Kaum eine lebende Liveband hat einen dermaßen kurzen Draht zu ihrem Publikum – wo bei anderen Bands der gern zitierte „Funke überspringt“, findet zwischen LaBrassBanda und ihren Fans ein ungedimmter Energiefluss statt; quasi Standleitung.

Was aber tut diese Band, wenn sie mal einen Gang oder vier zurückschalten will? Die Idee und die Lust darauf, sich mal von einer ganz anderen, ruhigen Seite zu präsentieren und ein stromloses, akustisches, unverstärktes – woanders nennen sie es „unplugged“ – Konzert aufzunehmen, trug die mittlerweile zum Oktett gewachsene Band um Meisterhirn Stefan Dettl schon länger mit sich herum. Ein Konzert im Kuhstall – das klingt aufs erste wie ein Gag und originell. Aber die tiefere Sinnhaftigkeit dieser Idee wird schnell jedem klar, der sich einmal längere Zeit in einem Kuhstall aufgehalten hat: Nichts holt dich so natürlich und vollorganisch von deinem Stresslevel herunter wie eine Kuh oder gar ein ganzer Stall voll.

„Uns war klar: Wir müssen so schön und leise und gut Musik machen, dass es den Kühen gefällt.“ Wild pulsierende Stücke wurden konsequent umarrangiert, der Band jegliche Elektrik entzogen – Kontra- statt E-Bass, Ukulele, Akustik- statt E-Gitarre. „Wir haben vier Wochen geprobt und sind immer leiser geworden, von Tag zu Tag. Und am Ende waren wir so leise, dass die Gesangsstimme quasi das lauteste Instrument war und wir komplett unverstärkt spielen konnten.“ Und dieses Erlebnis macht der Mitschnitt, der am 26.09. unter dem Titel „Kiah Royal“ (Dialekthilfe: „Kiah“, oberbairisch Mehrzahl von „Kuah“, sprich: Kühe) auf DVD, CD und Vinyl erscheint, dankenswerterweise auch für Außenstehende und Nicht-Kühe erfahrbar. Eines ist mal sicher: So besonders, so naturnah und bei sich, so konzentriert in sich ruhend und auf die Essenz ihrer Musikalität zurückgeführt, hat man LaBrassBanda noch nie gehört.

Für das neue Album verlagerte man nicht nur das Aufnahme-Equipment in das Domizil von 85 brav mampfenden Wiederkäuern im Höllthal, sondern lud auch weitere musikalische Gäste für diese besondere Session ein. Neben Rocko Schamoni und Stofferl Well (Biermösl Blosn) kam auch Trio-Altmeister Stephan Remmler, der in dieser unvergleichlichen Szenerie zusammen mit LaBrassBanda seinen Song „Keine Sterne in Athen“ aufnahm. Ein Hit der Neuen Deutschen Welle von 1986, der in dieser warmen Umgebung des Kuhstalls, gepaart mit dem akustischen Bläser-Sound der Chiemgauer, ein ganz neues Gewand verliehen bekommen hat.

Die Single „Keine Sterne in Athen“ featuring Stephan Remmler ist ab dem 12. September digital erhältlich.
Das LaBrassBanda Album „Kiah Royal“ erscheint am 26. September.

Der Sommer ist da, und LaBrassBanda melden sich musikalisch mit Captain Sensible im Gepäck zurück. Der „Clash von bayerischen Blechbläsern mit englischer Pop-Musik“ (RollingStone.de) ist eine der spannendsten Kollaborationen des Sommers. Auf den ersten Blick ist es eine durchaus skurrile Kombination, doch spätestens, wenn der letzte Skeptiker auf der Tanzfläche groovt und lauthals „Say Captain, Say WOT!“ ruft, erkennt man, dass es die Mischung in sich hat.

„WOT!“ – so heißt auch der Song von Captain Sensbile aus den 80er Jahren, der ihn selbst in Niederbayern berühmt machte, und damit zu den unangefochtenen Jugendhits von LaBrassBanda zählt. Dass die Jungs eine hohe Affinität fürs Vereinigte Königreich und der dortigen Popmusik haben, ist spätestens seit ihrer Clubtour auf der Insel und dem abschließenden Radiokonzert bei BBC Radio in London im Jahre 2010 bekannt. Logischerweise hat sich die Formation rund um Frontmann Stefan Dettl daher auch riesig gefreut, beim Ärztival 2013 in Köln (LaBrassBanda waren Toursupport für „Die Ärzte“) unverhofft auf des Captains Band „The Damned“ zu treffen und ihn samt seiner roten Baskenmütze dort persönlich kennenzulernen. Man verstand sich auf Anhieb und es wurde schnell klar, dass man als gute Europäer musikalisch zusammen arbeiten möchte und so entstand die sommerliche Neuauflage von „WOT!“. Natürlich darf Captain Sensible (Ray Burns) auch im Video nicht fehlen.

Seht hier das brandaktuelle Video zu „WOT!“: http://www.youtube.com/watch?v=vJkIW099r-w
Und hier könnt ihr hinter die Kulissen des Videodrehs schauen: http://youtu.be/RYUOi0PA7UI

„WOT!“ von LaBrassBanda feat. Captain Sensible wird am 11.07.2014 digital veröffentlicht. Auf der aktuell laufenden Bierzelttour von LaBrassBanda zählt der Titel schon jetzt zu DEM Sommerhit der Fans.

Vor sieben Jahren haben sie sich zusammengefunden und sie sind wohl das beste Beispiel dafür, dass Musik alle Barrieren überwinden kann. Diese Ausnahme-Musiker haben ihren ganz eigenen Sound abseits des Mainstream und begeisterten damit europaweit die Massen. LaBrassBanda machen süchtig – vor allem live! 2013 haben sie vor über 100.000 Leuten gespielt und die Stücke ihres aktuellen Albums „Europa“ präsentiert, auf dem sie die gesammelten Erfahrungen und Inspirationen ihres Reisens vertont haben. Doch anstatt sich eine Pause zu gönnen, ist die Band bereits damit beschäftigt, neue Pläne für die nächsten Monate zu schmieden.

Und damit die Wartezeit nicht allzu lange wird, erscheint pünktlich zum Jahresanfang die PREMIUM EDITION von „Europa“. Neben zwei neuen Tracks („Sonne“ und „Mond“) gibt es eine Bonus-DVD, die das legendäre  „ZDF@Bauhaus“-Konzert enthält, das die Band im Sommer 2013 aufgezeichnet hat. Die geschichtsträchtige Kultstätte in Dessau ist wie geschaffen für LaBrassBanda – sie ist gleichzeitig Bühne und Produktionsort für die Konzertreihe des ZDF und bereits nach wenigen Minuten wird klar, dass LaBrassBanda auch in dieser Kulisse ihre Fans restlos begeistern.

Kaum eine Mundart-Band hat in den vergangenen Jahren eine derart beispiellose Karriere hingelegt wie die fünf Chiemgauer. Über 300 Konzerte hat die Gruppe aus Übersee am Chiemsee bereits absolviert, und das weltweit. Bis Moskau und sogar Sibirien kamen die Musiker dabei.
Und sie haben bereits eine Traktorfahrt ins Ausland hinter sich: zum Endspiel der EM 2008 reiste die Band mit Mopeds und einem Traktor vom Chiemgau aus bis Wien.
Verstehen tut ihre Texte außerhalb Bayerns dabei kaum jemand – dafür ihr spielerisches Können umso mehr.
Schon im frühen 19. Jahrhundert waren die „Brassbands“ die Antwort der Afroamerikaner auf die Marching Bands der weißen Kreolen. Virtuose Bläserensembles, die von Marschmusik bis Blues alles im Repertoire hatten. Die fünf Musikstudenten von LaBrassBanda schnappten diesen Trend während einem New York-Aufenthalt auf. 2007 gründeten sie ihre Band mit dem Vorsatz „Jazz muss laut und lustig sein“.
Heute zählen LaBrassBanda zu den gefragtesten Live-Bands der gesamten Republik.
Zum ESC-Vorentscheid erscheinen sie „Nackert“. Falls der Entscheid für sie gut ausgeht, tuckern im Frühjahr etliche Traktoren durch die Republik…..