Kein normales Kinokonzert – Jo Stöckholzer bescherte den ZuhörerInnen im Metropol Kino Innsbruck seine bisher aufwändigste Liveaktion.

Der experimentierfreudige Singer-Songwriter präsentierte seinem Publikum sein neues Loopset, spielte auf einer über hundert Jahre alten Gitarre, verzauberte mit dem Glockenspiel und dann kam etwas,mit dem niemand gerechnet hatte. Sein neuer Track „Lass die Leinen los“ feierte Weltpremiere und keine typische. Jo begann mit E-Gitarre und Gesang, loopte ein paar Tasten dazwischen, aber plötzlich wurde es laut und der Liedermacher verließ den Kinosaal. Auf einmal ging die Leinwand an und es begann der Livestream nach draußen. Jo Stöckholzer loopte den Bass ein, drückte sich eine Coladose aus dem Automaten, um sie zu vertonen, lief zum Keyboard am Popcorn-Tresen, dann zum Schlagzeug und zum Lift. Die Zuhörerschaft staunte nicht schlecht, wo sich dieser Loop noch hin entwickelte, nämlich vom Kinosaal im Erdgeschoss bis auf das Dach des Innsbrucker Metropol Kinos. Und wieder zurück.

Hätten wir es nicht gesehen, wir würden es selber nicht glauben!

Der Künstler legte seinem Publikum ans Herz mutig zu sein und jeder Veränderung
auch etwas Gutes abzuverlangen. Lisa Karsten kam während des Liedes auf die Bühne und rasierte ihm während er spielte seine Mähne ab. Als das Video erschien, entstand förmlich ein Hype um das Video – auf der ganzen Welt wurde darüber berichtet, sogar das britische Blatt Daily Star berichtete darüber.
Ab heute, dem 24. Juli, wird das Lied durch unserallereins dann auch in allen Streaming- und Download-Plattformen erhältlich sein. unserallereins ist übrigens das neu gegründete Label des Österreichers. Jede Veröffentlichung bei dort wird auch als pay-what-you-want-Produkt angeboten. Dadurch soll eine Unterstützungsplattform für die Zukunft der KünstlerInnen auf demLabel entstehen und den Fans eine Möglichkeit geboten werden, noch vor der offiziellen Veröffentlichung in die neuen Songs ihrer LieblingskünstlerInnen reinzuhören. Siehe hier: https://unserallereins.com/

Auch wenn ich gehe, es bleibt Veränderung – mit diesen Worten beginnt ein neues Jo Stöckholzer Kapitel.

Seine Haare, sein Markenzeichen könnte man meinen, sind nun weg. Jo organisierte über die letzten fünf Jahre jeweils ein Jahreskonzert in seiner Heimatstadt Innsbruck, mit Band und Besonderheiten. Zu den Specials zählten unter anderem ein Kinderchor, Bläsersätze, Gastmusiker und -bands, sowie namhafte Supportacts (Sea + Air, Sebastian Block, Tipps für Wilhelm, …).
Am Freitag 2. November war es dann Zeit für das letzte und wohl unvergesslichste Jahreskonzert.
Der Wahlberliner spielte mit seiner Band, holte Tripsitter, Spilif und einen Trompeter als Gastmusiker auf die Bühne und supportete sich als Gitarrist von Tipps für Wilhelmselbst. Eines der Highlights und der wohl unvergesslichste Moment war, als Lisa Karsten auf die Bühne kam und Jo Stöckholzer eine Glatze verpasste.