Getrennte Verbindungen, fehlender Kontakt zur Realität, unzusammenhängende Narrationen. Das neue Album von Jan Blomqvist heißt Disconnected, spielt aber in einer Zeit, die eigentlich bestimmt ist vom Gegenteil, vom „connected“ sein. Es geht um unsere Zeit, um unsere Generation. Die Welt erscheint zunehmend verknüpft, über E-Mail, Facebook, Instagram. Jeder folgt jedem, in Echtzeit, liest und liked Posts, Kommentare und Fotos. Avatare, Profile, Handles, kommunizieren vielstimmig, verwoben auf unterschiedlichen Kanälen. Der menschliche Umgang hat sich verändert, er vollzieht sich zum großen Teil in der virtuellen Welt. Die reale Welt schrumpft, Zeit dehnt sich.
Manchmal scheint es aber auch, als würde die virtuelle Nähe und Vernetzung eine Entfernung der Menschen im analogen bedingen, mitunter erscheint die Vielfalt der Möglichkeiten erdrückend. In dieser Welt „disconnected“ zu sein, kann sowohl Fluch(t) als auch (Er-)lösung bedeuten.

Das Album spürt diesen Bedeutungsebenen des „Disconnected-Seins“ in 12 Tracks nach. Wie ein Hintergrundrauschen begleiteten dabei folgende Fragen den Entstehungsprozess von Musik, Text, Stimmung und Design des Albums:
Was bedeutet es, wenn Menschen in zwei Welten leben, einer virtuellen und einer realen? Wie stehen diese Welten zueinander? Was passiert, wenn virtuell connected bedeutet, sich im realen Leben disconnected zu fühlen? Oder anders: Was passiert, wenn das analoge Leben verblasst hinter dem Glamour des Instagramfilters, wenn das eigene Selfie viel spannender ist als der Mensch, der die Kamera auslöst, wenn das Profil mehr Freunde hat und häufiger geliked wird als derjenige, der dahinter steht? Ist digital besser?

Musikalisch knüpft Disconnected an den unverkennlichen Blomqvist-Sound an, klingt dabei aber Zwei Jahre nach seinem fulminanten Debüt Remote Control ist Jan Blomqvist zurück – Let’s stay disconnected.

Jan Blomqvist‘s neues Album „Disconnected“, das im September erscheinen wird, spielt mit getrennte Verbindungen, unverständlichen Erzählungen und der Flucht aus der Realität. Es wird folgerichtig ebenfalls „Disconnected“ sein.

Nachdem im Mai „Part One“ seiner EP-Serie erschien, folgt jetzt Jan Blomqvists zweiter Teil „Disconnected – Part Two“ und steuert mit einem weiteren Satz verführerischer Stimmungssetzer auf das kommende, brandneue Album hin.

Von der schüchternen und doch packenden „Maybe Not“ bis zum mystischen „Synth For The Devil“ bietet „Disconnected – Part Two“ zwei neue Schnitte, mit denen sich die Welt der Tanzmusik verbinden kann!

Getrennte Verbindungen, unverständliche Erzählungen, Flucht aus der Realität.
Jan Blomqvists neues Album „Disconnected“, das im September erscheinen wird, spielt in einer Zeit der konstanten Verbindung. Es handelt von unserer Generation. Die Welt besteht nur noch aus Emails, Facebook und Instagram. Jeder folgt jedem, liest und liked Posts, Kommentare und Bilder. Jedes Profil ist auf sämtlichen Plattformen vertreten und alle stehen in ständiger Kommunikation miteinander.

Der menschliche Kontakt hat sich sehr verändert und der größte Teil passiert online.
Die Welt verändert sich, Zeit spielt keine so große Rolle mehr. Das Internet bietet unendliche Möglichkeiten zur Selbstdarstellung und jeder wartet nur darauf erkannt zu werden.
Manchmal scheint es als würden sich die Leute vom Leben trennen, da die Vielfältigkeit im Internet viel überwältigender ist. Nicht verbunden zu sein, kann ein Fluch aber auch die Lösung / ein Segen sein „Disconnected“ eben.

Die Veröffentlichung des Albums wird folgerichtig ebenfalls „Disconnected“ sein, da das Gesamtwerk in Form von drei Mini Alben runtergebrochen und über den Sommer verteilt veröffentlicht wird.

Der erste Teil des kommenden Albums „Disconnected-Part One“ ist soeben erschienen. Im Herbst wird das komplette Album inkl. dem ein oder anderen unreleased Track veröffentlicht, um schlussendlich die Geschichten visuell und audiovisuell zu verbinden.

Jan Blomqvist steht mit seinem Debütalbum „Remote Control“ in den Startlöchern und ist ready to take off!

Die erste Single-Auskopplung „More“ überzeugt schon jetzt durch ihre unglaublich mitreißende und stimmungsvolle Atmosphäre. Beeindruckende Elemente und beispiellose Skills des Berliner Produzenten machen die Nummer zu einem der aktuell fesselndsten Deep House Tracks. Wer auch nur das kleinste Interesse an Deep House / Minimal Techno hat, sollte sich „More“ auf jeden Fall anhören!

Jan Blomqvist nimmt dich mit auf seine eigene musikalische Reise: Hauchige Melodien, soulige Vocals, klare, düstere Lyrics…

Blomqvist sagt: „Den Charakter dieses Sounds könnte man so beschrieben: Emotional, ehrlich, authentisch, verfrickelt, detailliert, bassbetont, zweitonakkordig, nicht immer schulbuchmäßig, weil manchmal gerade der mini-schiefe Ton die Gänsehaut erzeugt.«

 

JAN BLOMQVIST feat. Elena Pitoulis
More (Single)
Label: Kontor Records
VÖ-Datum: 05.02.2016