Sie bringen nicht nur musikalisch den (Auf-)Schwung in den Osten: spätestens seit ihrem aktuellen Studioalbum „Deines Glückes Schmied“, mit dem sie einen sensationellen ersten Platz in den Charts belegen konnten, gehören GOITZSCHE FRONT zur Speerspitze der deutschen Rockmusik. Nächsten Sommer feiert die Band aus Bitterfeld ihr zehnjähriges Jubiläum mit fünf Open Air-Shows, bei denen sogar ein Musiker der legendären PUHDYS mit von der Partie sein wird.

Als Jungs einer wirtschaftlich in Vergessenheit geratenen ehemaligen Tagebauregion haben die vier Musiker angefangen und wurden schnell zum Sprachrohr für eine breite Bevölkerungsschicht, der es insbesondere in den östlichen Bundesländern ähnlich ergeht. Unter dem Motto „Der Osten rockt“ wollen GOITZSCHE FRONT nun für lautstarken (Auf-)Schwung sorgen. An den Pfingsttagen wird die Band fünf ganz besondere Freiluftkonzerte vom Erzgebirge bis an die Ostsee spielen. Fans sind dazu aufgerufen, in einem Autokorso die Shows mitzufahren, für den es eigens ein Kontingent von 200 Tickets zu kaufen gibt. Die Tickets beinhalten jeweils den Eintritt zu allen fünf Shows, sowie für jeweils einen Campingplatz.

Als „alte Ossis“, so die Band, fühle man sich fast schon verpflichtet, die Jubiläumsshows auch wirklich rein im Osten abzuhalten.

Für die Shows sind bereits etliche Supports und Special Guests in Planung. Ein besonderer Ehrengast wird dabei Dieter „Maschine“ Birr von der Ostrock-Kultband PUHDYS. Weitere Namen werden in Kürze bekannt gegeben.

Hier die Termine:

06.6. Oberwiesenthal – Festwiese am Skihang
07.6. Oschatz – Festwiese am Finanzamt
08.6. Stendal – Flugplatz Stendal/Borstel
09.6. Eberswalde – Freilichtbühne im Familienpark
10.6. Peenemünde – Hafen

Was 2009 aus einer Bierlaune begann, ist mittlerweile ein Herzensprojekt mit großer Fan-Familie geworden. Schon nach kurzer Zeit spielten GOITZSCHE FRONT die großen Festivals ihres Genres und trafen immer den richtigen Nerv, ganz aus eigener Kraft.

Benannt haben sich die Jungs nach dem Bitterfelder Braunkohletagebau „Goitzsche“ – die „Front“ stellt dabei den granitenen Zusammenhalt dar, den die Band Tag um Tag nach außen lebt. Das tut sie übrigens bis heute ohne Kompromisse, und so verkörpern die vier Rocker eine der gefragtesten Bands der neuen Bundesländer.

Ganz getreu dem Motto „Der Osten rockt“ stehen GOITZSCHE FRONT für ehrliche, handgemachte Rockmusik, direkt aus dem Herzen, aus dem Leben.

GOITZSCHE FRONT sind dabei längst nicht am Ende ihres Weges angelangt. Ausverkaufte, immer größer werdende Hallen, große Festivals und ein fantastischer erster Platz in den Charts sind nur einige Meilensteine, die sich die Band hart erarbeitet hat.

Sie sind so etwas wie die Kumpels der Deutschpunk-Szene. Ihre Geschichte spiegelt auch eine Geschichte wieder, in der es um harte Arbeit, Schweiß und im wahrsten Sinne des Wortes „Underground“ geht. Am 15. Januar veröffentlichen die Bitterfelder mit dem zunächst eigen anmutenden Namen GOITZSCHE FRONT ihr neues Album „Monument“ und bieten darauf Deutsch-Punkrock, der kein Blatt vor den Mund nimmt.

Die Herkunft ihres doch eher ungewöhnlichen Bandnamens wurzelt in der Region, in der die Musiker von GOITZSCHE FRONT aufgewachsen sind. Bei „Goitzsche“ handelt es sich um einen gefluteten Tagebau in Bitterfeld-Wolfen. Der Zusatz „Front“ soll verdeutlichen, wie sehr sie von der Region geprägt wurden, deren Charakter die harte Arbeit unter Tage und der Zusammenhalt zwischen den Kumpels ist. Im Januar 2009 lernten sich die Musiker in einer Bergbau-Kneipe kennen. Aus der Kneipe wurde später ein Proberaum und aus dem Proberaum Ernst. 2012 erschien das erste Album der Band „Musik ist mein Blut“. Es folgten Auftritte wie beim „Spreewaldrock Festival“ oder dem „Back on the Streets Festival“.

Auf ihrem dritten Album „MO[NU]MENT“ zeigt sich die Band reifer, aber dennoch nicht weniger hungrig. Auf Songs wie „Männer aus Stahl“ geben GOITZSCHE FRONT nicht ohne Augenzwinkern zu verstehen, woran man bei ihnen ist: die Einfachheit und Heimatverbundenheit ist es, die sie geprägt hat, nicht der Hang zur großen Darstellung. „Nur Männer aus Stahl fahren Autos aus Pappe“ gibt die Band zu verstehen – und singt damit dem guten alten Trabi sein ganz eigenes, charakterstarkes Liebeslied. Überhaupt machen GOITZSCHE FRONT auf ihrem aktuellen Album deutlich, worin sie die wahren Werte sehen. Es sind die vermeintlich einfachen Dinge wie Freundschaft, Zusammenhalt und Ehrlichkeit, die textlich in den Mittelpunkt rücken. Und es ist die Stimme von den Bitterfelder Jungs, die zwischen all dem unmissverständlich deutlich macht, dass ihre unter dem demografischen Wandel besonders leidende Region sehr viel lebendiger und lebenswerter ist als ihr Ruf.

Passend zur Veröffentlichung von „MO[NU]MENT“ geht es im Januar bereits auf Clubtour.

08.01. Dresden, Puschkin
13.01. Bochum, Matrix
14.01. Frankfurt, Nachtleben
15.01. Köln, Essigfabrik
23.01. Berlin, Blackland
30.01. Leipzig, Hellraiser
05.02. Rostock, Alte Zuckerfabrik
12.02. Magdeburg, Factory
13.02. Erfurt, From Hell
27.02. Affalter, Zur Linde
05.03. Adelsheim, Live Factory