War es Zufall oder doch eher musikalische Fügung? Vor drei Jahren lernten sich die Grande Dame des Schlagers Ute Freudenberg (Freistaat Thüringen) und Shooting Star Christian Lais (Baden-Württemberg) bei einer Veranstaltung in Oberhausen kennen. Wenn es die musikalische Liebe auf den ersten Blick gibt, dann wären Ute Freudenberg und Christian Lais zweifelsohne das Vorzeigebeispiel, denn dieses Zusammentreffen an jenem Tag sollte der Grundstein eines gemeinsamen wundervollen Weges sein.

Erfolgsproduzent David Brandes schrieb beiden Künstler den Hit „Auf den Dächern von Berlin“ auf den Leib. Am 26. Februar 2011 fand der Song seine Premiere in der Carmen Nebel Show und ab dem Zeitpunkt war die Euphorie im Land nicht mehr zu stoppen: der Titel schoss in die Single Charts und das Duo wurde als neues musikalisches Traumpaar seitens der Presse betitelt.

Ein gemeinsamer Erfolg und dann Adieu? Zugegebenermaßen – ja, so war es zumindest musikalisch angedacht – doch, wie sagt man so schön? Es soll zusammen bleiben, was zusammen gehört! Die Musik als große Leidenschaft sollte der gemeinsame Bausatz sein.

In Anlehnung an die Geschichte von „Auf den Dächern von Berlin“ entstand so mit viel Liebe zum Detail ein gemeinsames Duett-Album mit dem treffenden Titel „Ungeteilt“. Das Album überzeugt vom ersten bis zum letzten Ton mit zündenden Liedern, die textlich wie musikalisch eine ganz eigene Welt zeichnen. Der hitverdächtigen Titel „Reise durch die Zeit“, der rockige Song „Wenn du nichts bewegst“ oder „Die Augen eines Spielers“ mit sehr bewegendem Inhalt sind nur drei von vielen großen Highlights auf "Ungeteilt"!

Duett für Duett verschmelzen die wohl gewählten Töne im kraftvollen Klang unnachahmlich begeisternd zu einem Ganzen. Der Tenor von Christian Lais mischt sich auf wunderbare Weise mit dem  kraftvollen, dunklen Timbre in der Stimme von Ute Freudenberg. Dass hier von Anfang an die musikalische Chemie gestimmt haben muss, verwundert wenig.

Die jeweils größten Hits von Ute Freudenberg „Jugendliebe“ und Christian Lais „Sie vergaß zu verzeihen“ durften auf dem Duettalbum nicht fehlen; sie sind mittlerweile nicht mehr losgelöst vom Interpreten zu sehen und runden so zusammen mit zwei Unplugged Versionen von „Auf den Dächern von Berlin“ und „Que Sera“ das Konzept dieses wunderbaren Albums ab. „Ungeteilt“ ist ein Album, das berührt und verzaubert. Es beweist, dass gute Melodien magische Momente auslösen können, und egal ob Live oder über den CD-Player, hier wird eine Wahrhaftigkeit und Ehrlichkeit transportiert, die ohne Zweifel direkt ins Herz geht.

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