Das Cover der CD ist weiß. Weiß ist keine Farbe. Es ist vielmehr die Summe aller Farben. Durch ein Prisma in seine Bestandteile zerlegt, ergibt weißes Licht das Farbenspiel des Regenbogens. Auf dem weißen Quadrat zu lesen ist: Schiffkowitz. Kein eigentlicher Titel, keine Subline.

Wollen wir es auch hier, bei diesem Text, im Sinne des Künstlers, einfach auch so belassen. Man kann davon ausgehen, dass Herr Helmut Röhrling sich etwas dabei gedacht hat, ausschließlich diesen, seinen Künstlernamen vorne drauf zu setzen. Es ist das zweite Solo-Album des einen S von STS. Elf Jahre sind seit ‚Er selbst‘ vergangen. ‚Ich bin kein Schnellschreiber‘ sagt Schiffkowitz und so legt er nun 10 Songs vor. Für jedes Jahr der Etappen zwischen Album eins und zwei ein Lied. Dazu die Monate der Produktion und Weiß wird durch die Themenvielfalt zum Regenbogen. Ein autobiografisches Album? Ja, ein Werk für welches der Singer- Songwriter Fenster öffnet, die Einblicke zulassen. Zehn Titel, das klingt in Download-Zeiten wie eine EP, aber da muss der Einspruch auf dem Fuße folgen: Das Lied, welches die CD abschließt – ‚Das heilige Feuer‘ – hat alleine eine Spiellänge von über 10 Minuten. Also keine vorschnellen Schlüsse ziehen. Zehn Lieder, das klingt ebenso nach guter, alter Vinyl-Zeit und da wären wir schon viel mehr beim eigentlichen Thema. Langspielplatte – ein Wort wie aus einer untergegangenen Welt. Hier bekommt es eine Lebendigkeit, die man gerne und dankbar entgegen nimmt. Das Album erscheint am 15. Juli in Deutschland.

Das Album "Schiffkowitz" ist ab dem 15. Juli im Handel erhältlich!

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