Olson galt lange Zeit als heißester unsigned Hype des Landes. Mit einer bildgewaltigen Sprache und Musik fernab von gängigen HipHop-Klischees konnte Olson auf vielen Free Download-Alben, Featurebeiträgen und EPs in der Vergangenheit jede Menge Vorschusslorbeeren und Lob der ganz Großen einsammeln.

Nun veröffentlicht er mit „James Dean“ die erste Single aus seinem am 29.08. über Universal Urban erscheinenden Debutalbum „Ballonherz“.

Auf 13 Songs erzählt Olson von all den Orten, über die sein Ballonherz geschwebt ist, von all den Menschen, die es an sich gerissen, kaputtgemacht, aber auch gehegt und gepflegt haben. Olson erzählt eine zusammenhängende, in sich geschlossene Geschichte. Seine Geschichte. Er rappt, er singt, er spricht in seiner eigenen Sprache. In Sätzen, die zu Bildern werden – pathetisch, aber nie plump. Berührend, aber nie kitschig.

Gemeinsam mit den Beatgees hat Olson die perfekte musikalische Untermalung für seine Geschichten entwickelt. Mal sind es knallharte Pop-Anleihen, die einen an Katy Perry und Ellie Goulding denken lassen. Dann sind es düstere, flächige HipHop-Beats, die sowohl an den melancholischen Sound von Drake und Kid Ink, aber auch an die ätherischen Produktionen von Purity Ring erinnern. Es ist der perfekte Soundtrack für die bittersüßen Retrospektiven von Olson

Wenn man »Ballonherz« hört, dann weiß man, warum dieses Album so lange gedauert hat. Es steckt viel, wenn nicht gar alles von Olson darin. Alle seine Ängste, Wünsche und Träume. Ja, sein Herz. Und doch ist das Album für jeden da. »Die Stadt, von der ich spreche, steht nur als Synonym für das Ausbrechen. Es geht darum, raus in die Welt zu gehen, etwas aus sich zu machen. Zu leben, zu leiden und zu lieben.«

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