„I can’t get no sleep“ lautet die hypnotische Textzeile des Faithless-Tracks „Insomnia“, die noch heute jedem Clubgänger eine Gänsehaut verpasst. Der Track, der 1995 hochplatzierte Charterfolge in England (#2), Deutschland (#3) und den US-Dance-Charts (#1) feierte, erreicht in der Orchesterversion von MILK & SUGAR eine ganz neue Dimension. Vor allem in der zweiten Hälfte, in der das mitreißende Melodiethema mit der Wucht eines vollen Orchesters durchbricht, zeigt sich die unwiderstehliche Kraft des Tracks. Eine außergewöhnliche Version, die den Sound klassischer Musik mit der Energie der Clubszene verbindet.

Die Idee, wegweisende Klassiker der elektronischen Musikgeschichte für ein Orchester umzuschreiben, stammt von Michael Kronenberger, Teil des Münchner Duos Milk & Sugar. Gemeinsam mit den Künstlern und dem Studiopartner Roald Raschner machte er es sich zur Mammutaufgabe, digitale Sounds, Beats und Basslines durch Streicher, Bläser und Schlagwerk zu ersetzen und auf diese Weise etwas Einzigartiges zu schaffen. Schon bei den ersten Klängen wird klar, dass hier zwei Komponenten aufeinander treffen, die bei Clubmusik-Anhängern und Fans epischen Orchestersounds gleichermaßen große Gefühle auslösen.

Milk & Sugar, den Münchner Symphonikern und Euphonica gelingt mit dem Album „Ibiza Symphonica“ die außergewöhnliche Verbindung von elektronischer Musik und klassischer Orchesterinstrumentierung. Das schafft einen genreübergreifenden und vollkommen neuartigen Sound, der den Zuhörer mitnimmt auf eine euphorisierende Reise durch die akustische Geschichte Ibizas.