Maddy – Set – Go. Blutjung und doch musikalisch längst kein unbeschriebenes Blatt mehr. Die siebzehnjährige Madeline Juno schickt sich an, die glaubwürdige Stimme einer neuen Generation zu werden. Über vier Jahre bastelte die Singer/Songwriterin an ihrem eindringlichen Erstlingswerk The Unknown. Entstanden ist ein hinreißendes Coming-Of-Age-Album, das jeden mitten ins Herz treffen wird. Am 13.03. präsentiert die Neu- Mannheimerin ihre neue Single „Like Lovers Do“ beim Vorentscheid zum diesjährigen Eurovision Song Contest.

„Mein Leben war ein einziger Bandraum“, blickt die Achtzehnjährige strahlend auf die Anfänge zurück. Ihr musikalisches Märchen beginnt buchstäblich von, nun ja, ganz unten. Als ihr kleiner Bruder in ein größeres Zimmer wechselt, bezieht sie die Kellerräume. Ihre ersten Abenteuer finden im Kopf statt: Sie schreibt, singt und schreitet die Welt mit der großen Intensität und Kühnheit eines unbefangenen Herzens ab. Wie erreicht sie nur die Leute, die sie verstehen? Soziale Medien öffnen ihr das Tor zur Welt und vermitteln ihr das Gefühl urbaner Freiheit: In den Tiefen von Tumblr wähnt sie ein Seelenspiegel, in Twitter & Co findet sie wie selbstverständlich Gleichgesinnte. Sie schreibt weiter. Obsessiv und vor allem: an ihren Songs.

Eines kommt zum anderen: Ein Produzententeam um Dave Roth aus Hamburg wird auf das Talent aufmerksam und lädt Madeline mit ihrer Mutter ins Studio ein. Die Verheißung, vollends für die Musik zu leben, geht in Erfüllung. „Es war ein großes Glück, meine Songs aufnehmen zu dürfen – wer bekommt schon so eine Chance!“, erinnert sich Madeline Juno bescheiden. Weitere Jahre verstreichen, bis das Debütalbum im Kasten ist. Es hat es in sich: Zuerst die schlicht sprachlos machende, zauberklare Schönheit ihrer Stimme. Das Wahrhaftige, teils rätselhaft Aufgeklärte ihrer Texte. Keine Prätention und keine Gestelztheit begleitet das Album: Jeder Ton, jede Silbe ist wahre Empfindung. Akustischer Heart-Core, der bis in die letzten Herzkammern ausgefühlt wurde. In The Unknown beschwört sie die Tapferkeit einer Liebe, die allen Widerständen trotzt. Es fällt schwer, einen Song aus dem Reservoir zu picken, das bereits in jungen Jahren auf 50 Stücke angewachsen ist. Ohne das Newcomer-Katapult zu weit zu spannen: Am Ende klingt Madeline Junos Debütalbum wie ein meisterhafter Coming-Of-Age-Geniestreich. Gefühlvoll. Tief. Und schlicht und ergreifend: wahr und berührend.

Wie die Geschichte weitergeht? Lauschen wir Madelines Beitrag zur Wiederverzauberung von Welt, halten es mit Aufruf des Albumtitels und folgen der musikalischen Fährte der mutigen Gefühlsbardin: Into The Unknown.

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