Die Chemnitzer Band Kraftklub ist mit Hits wie "Zu Jung" oder "Scheißindiedisco" eines der bemerkenswertesten deutschen Popmusikphänomene des letzten Jahres geworden. Schon mit der ersten Demo-CD "Adonis Maximus" hat das Quintett in den letzten Monaten nicht nur im Vorprogramm von Casper, Fettes Brot und den Beatsteaks für Furore gesorgt, sondern auch Rock am Ring und weitere Festivals bemerkenswert aufgemischt. Kein Wunder, denn Kraftklub haben 2010 den New Music Award der öffentlich-rechtlichen Jugendsender gewonnen und werden seitdem als das nächste große Ding gehandelt.

Nun entern Kraftklub mit jugendlichem Verve die nächste Stufe. Am heutigen Mittwoch veröffentlichen sie ihre Single „Ich will nicht nach Berlin“, eine Kampfansage an den Über-Hype um die Haupstadt und ein klares Bekenntnis zu ihrer Heimat Chemnitz. Oder Karl-Marx-Stadt, wie sie sagen. Das Lied setzt ein Zeichen zu Unangepasstheit.

Unangepasst sind Kraftklub auch musikalisch. Sie wagen einen Tabubruch, denn ihr Sound ist eine gewagte Mischung aus deutschsprachigen HipHop und Indie-Rock. Und funktioniert bestens!

So ist es kein Wunder, dass Kraftklub den Rückenwind nutzen und am 29. September mit „Ich will nicht nach Berlin“ für ihr Bundesland Sachsen den Bundesvision Song Contest gewinnen wollen. Die Sendung beginnt um 20:15 Uhr und wird auf Pro7 ausgestrahlt. Man darf sich auf eine außergewöhnliche Performance gefasst machen.

Bereits am 21. September begrüßt Stefan Raab Kraftklub in seiner Sendung „TV Total“ auf dem Sofa und auf der Bühne.

Ihr lange erwartetes Debütalbum „Mit K“ wird im Januar 2012 veröffentlicht werden.

Die freie Zeit bis dahin nutzen Kraftklub – natürlich – um zu touren. Im November beginnt ihre erste eigene große Tour.

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